Mi 25 Mrz 2009
Aggression und Gewalt bei türkischen Fußballvereinen – DFB machtlos!
Erstellt von Ulrich Schulte unter Allgemein , Gesellschaft[5] Kommentare
Es gibt in Deutschland eine Vielzahl türkischer Fussballvereine. In den letzten Jahren hat sich hier jedoch bei einigen eine “Gewaltkultur” auf dem Spielfeld und am Spielfeldrand entwickelt gegen die der DFB machtlos zu sein scheint.
Es ist schon erstaunlich, was sich da jedes Wochenende auf den Fußballplätzen im ganzen Land abspielt. Hier entwickelt sich ein neues Bild der Gewalt im Fußball, die der Mentalität von Hooligans schon sehr nah kommt. Dieses Bild zeichnet sich fast ausschließlich bei Spielen mit an denen türkische Fußballvereine beteiligt sind. Hier handelt es sich anscheinend nicht um ein Migrationsproblem sondern um ein Mentalitäts- und Charakterproblem, den italienische, griechische, spanische, russische oder französische Vereine spielen in deutschen Ligen relativ unproblematisch fairen Fußball.
So geschehen am vergangenen Wochenende in Bielefeld bei der “Bezirksliga”-Begegnung FC Türk Sport gegen SV Canlar, die nebenbei erwähnt der SV Canlar mit 5:1 gewann. Gegen beide Vereine ist im Vorfeld dieser Begegnung vom DFB bereits ein Untersuchungsverfahren wegen Tätlichkeiten eingeleitet worden. Die Begegnung der Vereine innerhalb der Bezirksliga ließ jedoch nach dem Schlusspfiff alle Gewaltdämme brechen.
Sicherlich kommt es schon seit den ersten Fußballspielen der Geschichte zu Auseinandersetzungen während und nach dem Spiel, aber massive Schlägereien mit zig Verletzten wo Spieler, Trainer und Zuschauer gemeinsam gegen die jeweils anderen vorgehen erinnert an das Länderspiel Türkei gegen Schweiz aus 2005.
Es scheint sich die Frage aufzudrängen, ob diese Gewaltkultur ein fester Bestandteil der türkischen Fußballkultur ist, oder ob es sich um tieferliegende soziale Probleme handelt, die dann sowohl in Deutschland als auch in der Türkei existent wären.
Jedenfalls sollte der DFB nicht tatenlos zusehen wie sich Gewalteruptionen jedes Wochenende über das Land ergießen. Zuschauerverbote treffen auch die friedlichen Vereine und zudem nicht die gewalttätigen Spieler, Betreuer und Trainer. Hier sollte vor allem der Jugendschutz im Vordergrund stehen. Die Kinder, die das Spiel des FC Türk Sport gegen SV Canlar gesehen haben werden vermutlich einen Schock erlebt haben.
Fußball kann so schön sein und Spaß machen, wenn das Fairplay im Vordergrund steht. Vielleicht besteht die mittelfristige Lösung darin, dass die sehr abgegrenzten türkischen Vereine sich auch für Deutsche öffnen. Eigentlich findet hier Rassismus mal andersrum statt. Das es auch anders geht beweist der Verein Türkiyemspor Berlin.

März 28th, 2009 at 14:49
Na also ich finde das wirklich unglaublich wie sich das die letzten Jahre entwickelt hat.
Ich selber spiele nur in der KK und selbst da gibt es ,verstärkt seit 2 Jahren, immerwieder solche Probleme.
Das geht mittlerweile schon soweit, dass einige Vereine extreme Schiedsrichter Porbleme haben, also noch mehr, als das eh schon der Fall ist.
Vllt sollten sich einige mal überlegen ob sie im Fussball wirklich den richtigen Sport für sich gefunden haben. Mir macht es zumindest keinen Spass mehr zu spielen wenn ich jedes zweite Wochenende Angst haben muss mich hinterher noch mit irgendwelchen Gegenspielern “rumschlagen” zu müssen
April 3rd, 2009 at 12:16
[...] gibt einen türkischen Arzt, einen türkischen Laden, türkische Teestuben, türkische Zeitungen, türkische Vereine (wie am 25.03.09 berichtet) usw. , eine Auseinandersetzung mit der deutschen Gesellschaft erfolgt [...]
Februar 16th, 2011 at 19:53
warum habt ihr immer etwas gegen Türken immer diese drecks Vorurteile usw….
Februar 17th, 2011 at 09:35
@ anonym: oh man, wer lesen kann ist klar im vorteil … zu so nem schwachsinns-kommentar fällt mir nichts mehr ein.
Mai 14th, 2011 at 19:02
Hallo Leutz,
wir spielen seit 1993 im Kreis Gelnhausen und haben seit einigen Jahren “nur” einen Spielabbruch gehabt, was allerdings klar am Schiedsrichter lag (wurde vom Gegner auch so im Sportgericht so erwähnt). Im Ruhrgebiet und im Berliner-Raum werden ausländische Vereine wohl agressiver sein, woran das liegt, ist leicht zu beantworten. Diese sind in der Gesellschaft nicht angekommen, nicht mehr und nicht weniger. Das als Mentalitäts- und Charakterproblem zu bezeichnen halte ich für überzogen. Es liegt vielmehr an der Integration, aber nicht nur einerseits. Für eine erfolgreiche Integration müssen immer 2 Seiten mitwirken. Einseitiges Bemühen verspricht kein Erfolg. Integrationsbemühungen unsererseits ist seit Jahren vorhanden, nur wird es von den “Oberen” nicht angenommen. Wir werden eher abgestempelt als “türkischer Verein”, dabei haben bei uns jahrelang auch deutsche Staatsbürger Fußball gespielt. Meiner Meinung nach wird bei türkischen Vereinen auch kein großer Unterschied gemacht, so ist es zumindest bei uns. Kommt ein “Deutscher” und will bei uns Fußball spielen, werden mit Sicherheit nicht sagen, “Nö, geh mal weg!”, “mit Kusshand” würden wir diesen aufnehmen. Wie gesagt Integration nur, wenn alle mitwirken. Wir haben seit 1993 keine eigene Spielstätte, bzw. können nur gegen hohes Entgelt, Sportplätze nutzen, sieht so Integration aus?