Uiguren, Tibeter, usw. – die Arroganz der Han-Chinesen

Han-Chinesen bestimmen was in China läuft, sie sind die Herrscher und lassen dies auch jede Minderheit spüren. Daran kann auch die chinesische Regierung nichts ändern, die natürlich auch fast nur aus Han-Chinesen besteht. Arroganz, Vetternwirtschaft, Vorteilnahme und offener Rassismus sind in China an der Tagesordnung.

China ist gespalten, das ist eine Tatsache! Schon längst würden wir in China einen Bürgerkrieg erleben, wenn nicht der Staat mit aller Gewalt das Volk unterdrücken würde. Der Informationsfluss aus einem Land mit Diktatur, Zensur ohne Meinungsfreiheit ist natürlich dem entsprechend sehr spärlich, daher sind gesicherte unabhängige Berichte nicht möglich.

Allerdings scheint es so, als ereilt die Uiguren das gleiche Schicksal wie die Tibeter. Ihr Land wird von zugezogenen Han-Chinesen, die für eine Bevölkerungsexplosion in China gesorgt haben, überrannt. Uiguren spielen im alltäglichen Leben keine Rolle mehr und werden genau wie alle Minderheiten in China unterdrückt und für sozial minderwertig erklärt.

Diese Entwicklung Chinas erinnert an die Zeit der Vielvölkerstaaten unter den Römern oder Napoleon. Es kann einfach nicht funtkionieren, auch wenn China versucht einfach mit Masse und Gewalt die Lösung herbeizuführen. Die paar tausend Verhafteten Uiguren lassen sich durch Folter, Gewalt und Einschüchterung vielleicht vorerst bremsen, aber wer das Problem nicht löst, der verändert gar nichts.

Viel wichtiger aber ist, wie verhält sich Deutschland? Wird Angela Merkel mit dem chinesischen Regierungschef überhaupt darüber beim G8-Gipfel gesprochen haben? Ist dieser vielleicht frühzeitig abgereist, weil er keine Lust auf die Protestnoten der anderen hatte (ausgenommen Russland)? Aber die aktuelle und entscheidenste Frage ist doch, wie können wir Opel den Chinesen überlassen, wenn diese Menschenrechte mit Knüppeln, Rassismus und Gewehrkugeln tracktieren.

China disqualifiziert sich zunehmend als Führungsmacht und muss dies auch spüren. Es wird in China keine Revolution von unten geben! Die Methodik von Unterdrückung und Repression ist dort sehr gut durchdacht, in diesen Punkten haben die Chinesen aus den Fehlern anderer Staaten gelernt.

Der Aufstand der Uiguren zeigt aber auch deutlich, was passiert wenn eines Tages ein chinesischer Gorbatschow den Thron erklimmt. Das Land wird dem Vorbild Russlands folgen und in einen unvorstellbaren Bürgerkrieg versinken, quasi ein Balkan hoch 10.

Die Tatsache, dass 140 Menschen an einem Tag der Unruhen in der uigurischen Provinz sterben können, offenbart dass es hinter der Fassade China gewaltig brökelt. Der Unmut muss unerträglich sein, die Diskriminierung gewaltig. China hat sich hier mit dem Iran auf eine Stufe gestellt, ganz nach dem Motto: Töte einen und erziehe damit Tausende! In China bedeutet das dann – töte Hunderte und erziehe alle 9 Millionen Uiguren.

Quelle: taz.de

Quelle: Uiguren bei Wikipedia

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