Talentsuche – die Suche nach guten Arbeitnehmern läuft stark an

In den letzten Jahren konnten sich Arbeitnehmer selten den Arbeitsplatz aussuchen, mittlerweile hat sich das Bild jedoch gedreht – zum Wohle des Arbeitnehmers.

Die fetten Jahre sind vorbei, zumindest aus der Sicht der Arbeitgeber, wenn es darum geht gute Mitarbeiter günstig einzukaufen. Wer heute qualifizierte Mitarbeiter sucht und noch immer alle Bewerbungen in einem nervigen Bewerbungsformular oder einer Bewerbermanagement-Software aufhängt, der hat ein Problem. Denn die richtig guten Bewerber kriegt er erst gar nicht zu Gesicht.

Was waren das für Goldgräberzeiten bei den Unternehmen, als man eine Stellenanzeige veröffentlichte, und sich 100-200 Bewerber ganz einfach über ein Tool aussortieren ließen. In fast allen Berufen gehört dies der Vergangenheit an.

Wer noch immer nicht aktiv auf Talentsuche geht, dürfte sich wundern über die wenigen Bewerbungen. Meistens sind das auch die Unternehmen, die sich über die schlechte Qualität der Bewerber bzw. der heutigen Jugend beklagen. Sie haben einfach noch nicht kapiert, dass sich die Zeiten ändern.

Hohe Fluktuation wird gefährlich!

Jahrelang konnten sich Unternehmen darauf verlassen, dass jeder Mitarbeiter zu ersetzen ist und der nächste bereits für geringen Lohn vor der Tür steht.

Ganze Unternehmen gründeten auf dem Konzept Mitarbeiter 1-2 Jahre befristet zu beschäftigen und sobald sie mehr Geld oder Festverträge wollten, wurde der Nachfolger verpflichtet.

Wer heute noch immer diese Personalpolitik fährt, dürfte in spätestens 2-3 Jahren ein massives Problem, welches die Unternehmensexistenz gefährdet.

Diese Zeiten sind endgültig vorbei und das ist auch gut so. Denn sie waren volkswirtschaftlich gesehen eine Katastrophe mit einer Lohnabwärtsspirale und einer Pendlerinvasion.

Headhunter haben Konjunktur!

Vor einigen Jahren waren Headhunter noch ein Phänomen für Führungskräfte, heute werden sie bereits bei normalen Angestellten aktiv und versuchen aggressiv Mitarbeiter abzuwerben.

Das dürfte dann auch endgültig das Ende der Generation Praktikum sein, welche sich mit Bachelor und Master in der Tasche, trotzdem mit Praktika beschäftigen musste.

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