Der Gouvernator schlägt zurück! Für Arnold Schwazenegger wird die Wirtschaftskrise vermutlich zum größten Desaster seiner Karriere. Politisch heißt es vermutlich sehr bald für den Ex-Terminator “Hasta la Fista, Baby”! Der US-Bundesstaat Kalifornien ist so gut wie pleite, obwohl die Volkswirtschaft von Kalifornien weltweit auf Platz 8 liegt.

Das süße kalifornische Leben dürfte der Vergangenheit angehören, vielleicht lernt Arnold dann von Klaus Wowereit, dann heißt es “arm aber sexy”. Der Bundesstaat Kalifornien hat kein Geld mehr und muss neue Schulden in Höhe von 26 Milliarden Euro machen. Ohne das Silicon Valley wäre dort wahrscheinlich schon lange das Licht aus. Die Sunny-Boys haben über ihre Verhältnisse gelebt und die Wirtschaftskrise hat sie zudem voll erwischt.

Arnold Schwarzenegger muss und will radikal sparen. Staatsdiener gehen in unbezahlten Urlaub, das Gesundheitssystem wird komplett zusammengestrichen (obwohl Obama genau das Gegenteil will) und die Ärmsten wird es besonders treffen, weil die Sozialhilfe gekürzt wird. Was Arnold Schwarzenegger da umsetzt ist gesellschaftlicher Sprengstoff, der ihn vermutlich vom Thron stürzen wird. Dem Hotel California droht die Verarmung mit all ihren schlimmen Folgen – Gewalt, Verbrechen und Verelendung.

Aber Kalifornien ist nur der Anfang einer gewaltigen Umwälzung im Land. Im Prinzip steht ganz Amerika vor gravierenden Problemen. Was der Gouvernator jetzt umsetzt erinnert an die Maßnahmen der Weimarer Republik gegen die Wirtschaftskrise – Sparkurs und Gelddrucken – wohin das führte wissen wir alle.

Was der Chef der Ausbildungsschmiede der russischen Diplomaten Igor Panarin in seiner Rede vom Stappel gelassen hat lässt tief blicken. Entweder ist seine Prophezeihung des Unterganges der USA ein Beleg für die erstarkende Arroganz und alte Großmachtgelüste der Russen, oder der Mann weiß etwas, was die Welt außerhalb der Geheimdienste nicht weiß.

Natürlich können diese Sachverhalte eintreffen, aber das wäre wirklich der “worst case”. Man stelle sich die beiden Diktaturen China und Russland wirklich als die neuen Führungsländer der Welt vor. Welche Auswirkungen hätte dieser Sachverhalt auf die westliche Welt? Viele Menschen werden denken, dass die Diktaturen stärker sind und sich quasi die Demokratie nicht durchsetzen kann. Eventuell enstehen hieraus neue Diktaturen in europäischen Ländern.

Fakt ist, dass die Amerikaner so gut wie bankrott sind. Der Dollar ist im Prinzip das Papier nicht mehr wert auf dem er gedruckt ist. Warum der Dollar momentan ungefähr 75 Cent wert ist weiß eigentlich niemand. Amerika ist im Prinzip jetzt schon keine Weltmacht mehr, sie weiß es nur noch nicht.

Allerdings geht es den Russen und den Chinesen auch nicht gut. Der einzige Vorteil der Russen sind ihre enormen Reserven an fossilen Energieträgern.

Höchstwahrscheinlich ist auch, dass es einen “heißen” Sommer geben wird. Allerdings nicht in Bezug auf die Temperaturen sondern auf Aufstände, Revolten und Massendemonstrationen. Diese werden allerdings nicht nur in den USA oder Großbrittanien stattfinden, sondern auch in China und Russland. Island war hier schon Vorbild.

Vielleicht ist es auch eher die Hoffnung auf ein Happy End, dass ich an Panarins Aussagen zweifeln möchte.

Ich habe es immer geahnt, aber die Berkley-Universität gibt jetzt auch den wissenschaftlichen Beweis. Chefs sind Großmäuler! Sie schwingen große Reden, stellen sich selbst in den Vordergrund und sind eigentlich kein bisschen besser als die einfachen Mitarbeiter.

Dominate Menschen (auch alpha-Spinner genannt) geben sich in den meisten Situationen besonders sachkundig, obwohl sie eigentlich keine Ahnung oder nur geringe Ahnung haben. Der Vorteil der Großmäuler liegt darin, dass sie ihren Mund aufmachen und eine Stellung beziehen. Diese wird in der Regel dann auch von einer anwesenden Gruppe nicht mehr in Frage gestellt. Teilweise vermutlich auch, um potenziellen Konflikten aus dem Weg zu gehen.

Dies spiegelt sich in vielen Chef-Etagen wieder. Die ernannten Chefs, stellen Standpunkte auf, die von den einzelnen Mitarbeitern selten widerlegt werden, weil dies einen Konflikt mit dem Chef bedeutet und ein eventuelles Karriere-Ende. Chefs, die ihre dominate Ader in den Mittelpunkt stellen und andere Stellungnahmen abwiegeln, schädigen durch ihr Verhalten das Unternehmen weil oftmals falsche Entscheidungen getroffen werden.

Vielleicht ist dieser Sachverhalt sogar für die aktuelle Wirtschaftskrise verantwortlich … Das Gehör für andere Meinungen wurde ausgeblendet und sachkompetente Mitarbeiter mussten sich Chefs und ihrer Gier beugen.

Quelle: tagesschau.de

Die Weltwirtschaftskrise hat schon längst Einzug in die Realwirtschaft gehalten und immer mehr Arbeitnehmer bekommen diesen Sachverhalt am Arbeitsplatz zu spüren. Kurzarbeit ist angesagt! Und das quer durch alle produzierenden Branchen, vor Allem wenn sie vom Export abhängen.

Die Bundesregierung in Form der Agentur für Arbeit will den Abschwung auf dem Arbeitsmarkt mit Kurzarbeitergeld abfedern. Sollte sich die Krise über Jahre hinziehen ist die Kurzarbeit spätestens im nächsten Jahr hinfällig und die Arbeitsverhältnisse fallen ganz weg. Jedenfalls lässt sich die Bundesregierung dies einiges an Kurzarbeitergeld kosten, natürlich in dem Bewusstsein, dass es bei Arbeitslosigkeit noch längerfristig noch teurer wird.

Jedenfalls hört man vielerorts, wenn man mit Kurzarbeitern spricht, dass diese mit der aktuellen Situation gar nicht so unzufrieden sind. Natürlich besteht eine große Angst über den andauernden Verlust des Arbeitsplatzes, aber die Tatsache, dass momentan sehr viel Freizeit bei geringen Einkommensverlusten vorhanden ist, schafft bei den Kurzarbeitern ein positives Gefühl.

Hier offenbart sich auch ein Teufelskreis, denn es sind anscheinend sehr oft auch die Kurzarbeiter, die momentan aufgrund der vorhandenen Freizeit gerne shoppen gehen. Immerhin haben viele von ihnen in den letzten Jahren eine Job gefunden und hatten bis dato aufgrund der vielen Arbeit keine Zeit zum Konsum. Der Konsumverzicht ist momentan jedoch nicht mehr vorhanden. “Schnell noch einmal gut Leben, wer weiß was morgen kommt.” Diese Mentalität kannten wir bis jetzt von den Deutschen nicht, sondern eher von den Amerikanern.

Vielleicht sind es ja auch gerade diese Kurzarbeiter, die mit ihren aktuellen Freizeiteinkäufen die Binnenkonjunktur ankurbeln und sogar ein absehbares Ende der Krise, zumindest in Deutschland, einläuten.

Noch ein mutmaßlicher positiver Nebeneffekt … Vielleicht wird das Jahr 2009 sogar das Babyboom-Jahr für Deutschland. Freizeit, Kurzarbeitergeld und der aufkommende Frühling sind hier bestimmt eine fruchtbare Mischung ;-)

Nicht erst durch die Feierlichkeiten rund um den Karneval in Köln, sondern schon Wochen und Monate vorher, ist eine deutliche Zunahme der Aggression in der Gesellschaft zu spüren. Die Meldung der Kölner Polizei, dass es rund um den Kölner Karneval allein am Wochenende viermal soviele Gewaltdelikte gegeben hat wie im letzten Jahr, hat mich nicht wirklich überrascht. Noch vor 7-8 Jahren hat der Kölner Polizist zusammen mit den Passanten den Straßenkarneval gefeiert, heute geht die Polizeit nur noch mit voller Montur und Panzerung unter das Volk.

Gerne wird dieser Sachverhalt auf den steigenden Konsum von Spirituosen geschoben, aber die wirklichen Gründe liegen viel tiefer. Das merkt man auch am täglichen Umgang der Menschen miteinander an den öffentlichen Orten, eine latente Aggression bei Nichtigkeiten ist an der Tagesordnung. Sei es im Straßenverkehr in öffentlichen Verkehrsmitteln oder einfach auf der Straße.

Ich denke, dass die Ursache hierfür zum einen in der momentanen Wirtschaftskrise und dem folgenden Arbeitsplatzabbau zu suchen ist. Die Menschen sind frustriert, haben Angst vor der Zukunft und fühlen sich von “denen da oben” zum Teil gerechtfertigt hintergangen und für dumm verkauft.

Natürlich spielt auch der “skandinavische Faktor” eine Rolle und der aktuelle Lichtmangel infolge der Jahreszeit und Wettersituationen. Bei vielen Menschen ist der Alkohol dann nur ein Ventil, welches der Depression und Aggression ein wenig Luft macht.

Vielleicht die ersten Anzeichen für eine neue große Depression?!

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