Fr 26 Mrz 2010
Wer nichts wird, wird bei der FDP irgendwas!
Erstellt von d.diggler unter Allgemein , Arbeit1 Kommentar
Das Jobwunder gibt es wirklich, allerdings nur bei der FDP und ihren Mitgliedern. Die gelbe Dilettanten-Truppe hat gerade fast abschließend die letzten lukrativen Regierungsposten unter ihren Mitgliedern verteilt und wir wissen ja schon länger, dass hier nicht Können sondern Parteitreue zählt. Mit ihrem innerparteilichen Vitamin B-Jobwunder hat die FDP gerade erneut bewiesen, dass es ihr nicht um die Interessen des Landes geht, sondern wiedermal nur um die Macht.
Mittlerweile dürfte auch der letzte FDP-Wähler, der dieser Partei in 2009 seine Stimme gegeben hat, geschnallt haben, was er mit seiner Stimmabgabe angerichtet hat. Natürlich nur, wenn er das politische Geschehen verfolgt, wovon ich mal ausgehe.
Eigentlich wussten wir es ja auch schon alle vorher. Meine Erwartungen waren sogar noch düsterer, was die soziale Kälte anbelangt, aber warten wir mal die NRW-Wahl ab. Anschließend dürfte unser Außenminister so richtig auf die Sozialleistungen einschlagen.
Dieses Postengeschacher offenbart den Bürgern eindringlich, dass es keinen Masterplan für Deutschland gibt. Die Nachhaltigkeit, die Gerhard Schröder einst forderte, aber selbst nicht umsetzte, ist für einen Staat von wesentlicher Bedeutung. Doch welche Nachhaltigkeit ist zu erwarten, wenn alle vier Jahre neue Pappnasen auf politischen Entscheidungsstellen gesetzt werden?
Die FDP steht hier nicht alleine, CDU, SPD und Grüne agieren genauso. Doch hatte die FDP als einzige einen Neuanfang und schlanken Regierungsapparat versprochen, aber anscheinend nie wirklich in Erwägung gezogen. Sowas nennt man eine Lüge.
Wir müssen endlich erkennen, dass wir mit mehr direkter Demokratie vom Volk, wesentlich besser fahren als mit der parlamentarischen Form. Der Volk ist der Souverän! Wir sind das Volk, das sagten schon die alten Leipziger!
Warum dürfen wir dann nicht entscheiden was das Beste für uns ist? Es gibt keine Unterschiede mehr in den Parteien, sie gleichen sich in den meisten Punkten und vertreten nachhaltig nur die Lobbyinteressen von Energiekonzernen, Hotelketten oder ihre eigenen Machtansprüche. Politiker sollten nur noch die Entscheidungen des Volkes um setzen, aber diese nicht mit ihren eigenen Interessen penetrieren.
Mehr Demokratie wagen! Das sollte unser aller Motto für 2010 sein!
