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	<title>Maloche blogt &#187; Verhalten</title>
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	<description>Der Blog zu Bewerbung, Arbeit und Gesellschaft</description>
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		<title>Alaaf und Helau! Kleiner Karnevalsknigge fürs Büro</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 17:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mklaholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[
Es ist wieder soweit! Die fünfte Jahreszeit beginnt um 11 Uhr 11 ihr närrisches Treiben. Da wird jebützt, jeschunkelt und jetrunken- auch im Büro. Damit Sie nicht am Aschermittwoch wegen jedem jecken Fettnäpfchen den Nubbel verprügeln müssen, ein paar Tipps.
Ps.: den großen Knigge gibt’s dann hier zum Rosenmontag.
Bützen
Das bleibt nicht aus, vor allem wenn rheinisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense--><a href="http://my-bewerbung.de/wp-content/uploads/2008/11/alaaf-you-fruhkolsch.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-214" title="alaaf-you-fruhkolsch" src="http://my-bewerbung.de/wp-content/uploads/2008/11/alaaf-you-fruhkolsch.jpg" alt="" width="250" height="177" /></a></p>
<p>Es ist wieder soweit! Die fünfte Jahreszeit beginnt um 11 Uhr 11 ihr närrisches Treiben. Da wird jebützt, jeschunkelt und jetrunken- auch im Büro. Damit Sie nicht am Aschermittwoch wegen jedem jecken Fettnäpfchen den Nubbel verprügeln müssen, ein paar Tipps.<br />
Ps.: den großen Knigge gibt’s dann hier zum Rosenmontag.</p>
<p><strong>Bützen</strong><br />
Das bleibt nicht aus, vor allem wenn rheinisch gefeiert wird. In Köln gehört der Kuss auf die Wange einfach dazu. Inwieweit das für das Führungspersonal gilt, liegt in der eigenen Einschätzung: aber lieber in respektabler Distanz bleiben als peinlich die Grenze zu überschreiten. Mann/ Frau küsst auch nicht jemanden, der das nicht will.</p>
<p><strong>Kostüm</strong><br />
Der Situation angemessen. Wer noch Kundenkontakt hat oder im Außendienst die Firma repräsentiert, bleibt beim Dresscode. Die Anderen feiern wie die Jahre vorher- Polonäse durch die Abteilungen, Hütchen auf, kleines Herz auf der Wange und Lametta im Haar. Den mini Mini und das Bibo Kostüm lassen Sie auch besser bis zum privaten Feiern im Schrank. Das erregt nicht nur negatives Aufsehen in der Chefetage sondern kann auch zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen führen.</p>
<p><strong>Alkohol</strong><br />
Das Nicht-Bützen wird um so schwieriger, je mehr Alkohol im Spiel ist. Kommt auch darauf an, wie das in den letzten Jahren im Büro gehandhabt wurde. Meist ist aber ein Gläschen Sekt drin, soweit die Brause nicht ausdrücklich verboten wurde und die Arbeitsleistung beeinträchtigt wird.</p>
<p><strong>Meinung geigen</strong><br />
Schlimmste Stufe der promillinduzierten Schamlosigkeit. Dem Chef mal ordentlich die Meinung zu sagen ist ein no go. Es gibt reichlich gefällte Urteil von Arbeitsgerichten, die fristlose Kündigungen bestätigten, weil Betriebsfeiern in Vulgär-Attacken ausuferten.</p>
<p><strong>Von Land zu Land verschieden</strong><br />
Auf der Zülpicherstraße in Köln herrscht der Ausnahmezustand, in Hamburg bleibt die Hütte kalt. Karneval, Fasching, Weiberfastnacht sind regionale Volksfeste und werden entsprechend gefeiert. Und die Sache macht keinen Spaß mehr, sobald sich jemand genötigt fühlt. Schließen Sie sich den Gegebenheiten an. Je nachdem schunkeln Sie ein wenig mit, auch wenn bei „Drink doch eine met, stell dich nit esu ahn“ die Sonnenblume im Revers verwelkt oder ertragen Sie die Karnevalsmuffel und ziehen nach Dienst neckisch los.</p>
<p><strong>Für Chefs</strong><br />
Treffen Sie für den Tag  klare Ansagen, dann wissen alle, was heute geht und was nicht.<br />
„Wir machen bis elf, danach gibt’s Bier für alle“ oder „Heute ist ein ganz normaler Tag, aber natürlich stoßen wir um 11h mit Sekt an“. So bleibt die Motivation erhalten.<br />
Das mit dem Alkohol halten Sie als Vorbild auch besser in kalkulierbaren Grenzen. Dann sind Sie auch nicht verführt, allen heute das „Du“ anbieten und es morgen zu bereuen. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. Und für Sie eben ein bischen mehr Dienst im Glas.</p>
<p>Ganz wichtig für alle Spätentwickler: die Freigabe zur Schlipsjagd wird erst am Donnerstag vor Rosenmontag ausgesprochen!</p>
<p>Jeck sein, ja. Aber schlagen Sie nicht über die Stränge und machen sich Zum Narren. Bei allem Frohsinn, karnevaleskem Herz und rheinischem Temperament- trennen Sie zur angenehmen Atmosphäre aller Berufliches vom Privaten.</p>
<p>Na dann..<br />
ALAAF!!</p>
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		<title>How to survive? Die ersten Tage im neuen Job</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 15:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mklaholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
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		<category><![CDATA[erster Tag im Job]]></category>
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		<category><![CDATA[Neuer Job]]></category>
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		<description><![CDATA[Der neue Job ist da, vielleicht der Erste. Schnittchen und Kaffeetasse sind eingepackt, das Foto des Partners und/ oder der Kinder für den Arbeitsplatz neu gerahmt, Kleidung sitzt und fühlt sich gut an? Dann kannst ja mit dem neuen Pendlerticket losgehen. Um nicht in die ersten Fettnäpfchen zu treten und bald wieder auf Stellensuche zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense-->Der neue Job ist da, vielleicht der Erste. Schnittchen und Kaffeetasse sind eingepackt, das Foto des Partners und/ oder der Kinder für den Arbeitsplatz neu gerahmt, Kleidung sitzt und fühlt sich gut an? Dann kannst ja mit dem neuen Pendlerticket losgehen. Um nicht in die ersten Fettnäpfchen zu treten und bald wieder auf Stellensuche zu gehen, hier ein paar Tipps.</p>
<ul>
<li><strong>Gewinnen mit dem ersten Eindruck</strong></li>
</ul>
<p>Und zwar Akzeptanz und Partner. Um langfristig von Vorgesetzten und Kollegen akzeptiert zu werden, geben Sie keinen Anlass, sich ein anderes Bild von Ihnen zu machen, als das, welches Sie vorgeben. Ausgeschlafen und pünktlich haben Sie den besten Start am Arbeitsplatz. Sammeln Sie Sympathiepunkte, indem Sie jedem der Ihnen begegnet, vom Pförtner bis zum Chef , freundlich und mit Respekt gegenüberstehen. Achten Sie auf den Dresscode: auffällige Outfits oder gar nachlässige Kleidung sind ein &#8220;no-go&#8221; und lassen Sie unseriös erscheinen. Das erste Bekanntmachen übernimmt in der Regel Ihr Vorgesetzter. Ist dem nicht so, lassen Sie sich nicht in die Flucht schlagen oder verstecken sich. Die Augen sind längst auf Sie gerichtet. Schön! Ergreifen Sie die Initiative und machen sich mit den neuen Kollegen bekannt.</p>
<ul>
<li><strong>Machen Sie sich vertraut.</strong>.</li>
</ul>
<p>mit Ihrer neuen Umgebung. Jeder Gang sieht gleich aus, hinter jeder Tür ein noch fremdes Gesicht (Bekannt machen!). Wo steht der Kopierer? Das Arbeitswerkzeug, -material? Wer sind die Ansprechpartner? Nehmen Sie sich am ersten Tag ruhig Zeit, alles zu erkunden und zu fragen. Der „Welpenschutz“ ist auf Ihrer Seite. Aber warten Sie rücksichtsvoll den richtigen Moment ab, in dem Ihr gegenüber nicht von seiner eigenen Aufgabe in Beschlag genommen ist.</p>
<ul>
<li><strong>..und sein Sie wachsam.</strong></li>
</ul>
<p>Halten Sie Augen und Ohren gut auf, hören sie bei Gesprächen zu und beobachten Sie die Umgebung. So finden Sie schnell heraus, was vor sich geht: Welche inoffiziellen Regeln gibt es? Wie ist die Stimmung allgemein? Wer kann/ kann nicht mit Wem? Aber: vermeiden Sie Wertungen und Urteile. Bleiben Sie neutral und beschränken Sie anfängliche Gespräche auf freundlichen Small Talk. Der Tratsch und Klatsch wird nicht an Ihnen vorbei gehen, auch Ihre Kollegen werden versuchen zu sehen, wess Geistes Kind Sie sind. Das Lästern überlassen Sie aber besser den Anderen. Ähnliche Zurückhaltung empfiehlt sich für Flirts am Arbeitsplatz.</p>
<ul>
<li><strong>Geben Sie sich ein Profil und arbeiten wie ein Profi</strong></li>
</ul>
<p>Noch sind Sie ein unbeschriebenes Blatt. Ihre Leistungen kennt man lediglich aus Ihrer Bewerbung. Enttäuschen Sie nicht das vorgeschossene Vertrauen, indem Sie stundenlang im web surfen, private Telefonate führen oder auf den nine-to-five Job bestehen. Zeigen Sie sich gewissenhaft, zuverlässig und flexibel beim Erledigen der Aufgaben. Aber Vorsicht: wer sich übermäßig engagiert und sich damit anbiedert, zerschießt die „Beziehungsebene“ zu den Mitarbeitern. Und die ist nicht nur in der ersten Zeit überlebenswichtig.</p>
<ul>
<li><strong>Nicht abstürzen als Überflieger</strong></li>
</ul>
<p>Sie haben viele gute Ideen und alles ist sowieso falsch organisiert und zu langsam?<br />
Geduld! Ihre Zeit kommt noch- jetzt ist erst mal die „Beschnupper-Phase“. Ich tu Dir nichts, du tust mir nichts. Das heißt aber nicht, zum Schaf zu werden: bei passender Gelegenheit sollten Sie Ihre Vorschläge dezent unterbreiten und zur Diskussion stellen. Wenn Sie dabei noch auf der Sachebene bleiben (s. „Feedback geben“ auf dieser Seite) fühlt sich niemand persönlich diffamiert.</p>
<ul>
<li><strong>Fehler gehören dazu</strong></li>
</ul>
<p>Neue Aufgaben, versteckte Strukturen, Kommunikation, die noch nicht eingeschliffen ist, der eigene Anspruch- da bleiben Fehler nicht aus. Kein Problem, solange Sie dazu stehen. Wissen Sie grad nicht weiter, holen Sie sich die nötigen Infos (bei Fehlern „fehlt“ was) und bieten Sie an, sich schnellstmöglich schlau zu machen. Gegenüber Geschäftskunden oder – partnern gestehn Sie ein, dass Sie noch neu sind. So bleiben Sie trotz Mangel vertrauenswürdig und sensibilisieren dafür, dass manche Prozesse –etwas- länger dauern können. Verweisen Sie darauf, sich die nötigen Fakten zu besorgen. Denn ein Ruhekissen ist der Status „Neuling“ nicht..</p>
<ul>
<li><strong>Errichten Sie Ihr Netzwerk</strong></li>
</ul>
<p>In der Kantine lassen sich unverbindlich Kontakte aufbauen. Wechseln Sie anfangs öfter die Tische und machen Sie sich bekannt. Auch die Raucherecke, die Teeküche oder der Büro-Kickertisch sind willkommene Orte, um in die Öffentlichkeit zu treten und Organisations- und Kommunikationswege zu erschießen.</p>
<ul>
<li><strong>Feedback holen</strong></li>
</ul>
<p>Oft vernachlässigt: das Feedback. Vereinbaren Sie mit Ihrem Vorgesetzten nach einem Monat einen Termin für ein persönliches Feedback. Auch Kollegen sind mögliche Ansprechpartner: unverfänglich lassen sich in der Kantine oder Mittagspause Anliegen klären, für die sonst die Zeit fehlt.</p>
<ul>
<li><strong>Erstellen Sie einen Zielplan</strong></li>
</ul>
<p>Was wollen Sie erreichen? Was sind die Wege dahin? Welche Perspektiven ergeben sich neu?<br />
Mit einem Plan bleiben Sie an Ihren Erwartungen und können nachvollziehen, inwieweit Sie noch am Thema sind, was Sie schon gelernt haben und wo noch Handlungsbedarf ist. Auch für spätere Vertragsverhandlungen empfiehlt sich so eine Bestandsanalyse. Wenn möglich, am Tagesende kurz die erledigten Aufgaben festhalten und Sie haben genug Futter, sich in Krisen neu zu mobilisieren, Kritik sachlich gegenüber zu treten und Ihre Entwicklung objektiver sehen zu können.</p>
<p>Der neue Job bietet viele Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln und auf dem Weg zu bleiben. Denken Sie daran, dass Ihr Arbeitgeber Sie überzeugt aus allen Bewerbern gewählt hat, weil Sie am Besten für die Aufgaben geeignet sind. Und nehmen Sie die Energie mit, die eine neue Stelle mit sich bringt.<br />
Frei nach Goethe: „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“.</p>
<p>Viel Erfolg!</p>
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		<title>Gesprächsregeln II- Feedback geben und nehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 19:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mklaholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
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		<category><![CDATA[geben]]></category>
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		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>
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		<description><![CDATA[Feedback, auf deutsch Rückkopplung, gibt die Möglichkeit,  jemandem zu sagen, oder zu erfahren, wie Sie ihn, oder er Sie, sieht. Natürlich ist die Sichtweise rein subjektiv und erhebt keinen Wahrheitsanspruch. Es geht nicht um das Urteil eines „falsch“ oder „richtig“. Methodisch allerdings ein Feedback richtig zu geben, kann nicht nur hilfreich sein, wenn die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense-->Feedback, auf deutsch Rückkopplung, gibt die Möglichkeit,  jemandem zu sagen, oder zu erfahren, wie Sie ihn, oder er Sie, sieht. Natürlich ist die Sichtweise rein subjektiv und erhebt keinen Wahrheitsanspruch. Es geht nicht um das Urteil eines „falsch“ oder „richtig“. Methodisch allerdings ein Feedback richtig zu geben, kann nicht nur hilfreich sein, wenn die Partnerin nach dem Gefallen des neu erstandenen Traumkleides fragt. Gerade wenn es darum geht, Verhalten zu analysieren, zu interpretieren und neue Wege aufzuzeigen, Verhaltensänderungen anzuregen und Potentiale sichtbar zu machen, hat sich diese Form etabliert. Feedback fördert die offene Kommunikation, verbessert die Atmosphäre und allgemein Zusammenarbeit. Die Kunst ist, den richtigen Ton zu treffen, mit „jemandem die Meinung sagen“, ist es nicht getan.</p>
<blockquote><p><strong>Feedback geben</strong></p>
<ul>
<li>Formulieren Sie Ihre Aussagen in Ich-Botschaften. Das ist persönlicher, birgt einen hohen Selbstoffenbarungsanteil und übernimmt Verantwortung für das Gesagte. („Ich habe das Gefühl, dass du…“, statt „Du machst immer…“.) Wir wissen eben nie, was die Vorgeschichte zu einer Handlung ist</li>
</ul>
<ul>
<li>Geben Sie nur dann Feedback, wenn es gewünscht wird</li>
</ul>
<ul>
<li>Seien Sie bei Ihren Äußerungen ehrlich</li>
</ul>
<ul>
<li>Begegnen  Sie Ihrem Gegenüber mit Wohlwollen und Respekt</li>
</ul>
<ul>
<li>Jeder sollte gestärkt aus einer Feedback-Situation gehen. Bleiben Sie konstruktiv, beginnen Sie mit den Stärken des Feedback-Nehmers</li>
</ul>
<ul>
<li>Motivation und Konstruktivität sind wichtig! Der Empfänger soll sich weiterentwickeln können. Bringen Sie neue Aspekte ein, statt gebetsmühlenartig zu wiederholen</li>
</ul>
<ul>
<li>Probleme haben Vorrang: Geben Sie Ihr Feedback zum richtigen Zeitpunkt, kontextabhängig</li>
</ul>
<ul>
<li>Seien Sie sich darüber im Klaren, dass Sie sich in Ihren Annahmen auch irren können. Bilden Sie Ihr Feedback entsprechend „reversibel“</li>
</ul>
<ul>
<li>Stellen Sie Ihre individuellen Wahrnehmungen, Gefühle, Meinungen dar, ohne zu urteilen</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Feedback stellt einen Jetzt-Moment dar. Es ist jederzeit veränderbar. Achten Sie darauf, umsetzbare Anregungen zu geben, neue Sichtweisen zu konstruieren</li>
</ul>
<ul>
<li>Bleiben Sie sachlich korrekt, nehmen sie Bezug auf eine konkrete Situation und teilen Sie „das Ganze“ in Etappen und Teile ein</li>
</ul>
<ul>
<li>Das heißt auch, in verdaubaren Happen zu reden und den Empfänger nicht zu überschütten</li>
</ul>
<ul>
<li> Formulieren sie beabsichtigte Veränderungen oder Kritik als Wunsch. Denken Sie daran, dass sie konstruktiv ein Verhalten „kritisieren“, nicht die Person.</li>
</ul>
</blockquote>
<blockquote><p><strong>Feedback nehmen </strong></p>
<ul>
<li>Geben Sie eindeutig zu verstehen, ob und wann Sie Feedback wünschen</li>
</ul>
<ul>
<li>Sehen Sie das Feedback als einen Weg an, der einen Teil näher beleuchtet. Gehen Sie nicht in eine Verteidigungsposition. Es sollte vom Geber weniger persönlich gemeint sein. Wenn es jedoch so scheint, teilen Sie sich mit. (s. Feedback geben)</li>
</ul>
<ul>
<li>Bleiben Sie ruhig und konzentriert. Niemand will Ihnen etwas</li>
</ul>
<ul>
<li>Begegnen Sie Ihrem Gegenüber mit Wohlwollen und Respekt</li>
</ul>
<ul>
<li>Sehen Sie das Feedback als Chance. Wie und Wo erfahren Sie sonst etwas über Ihre Aussenwirkung?</li>
</ul>
<ul>
<li>Hören Sie erstmal zu, das ist schwerer als es scheint. Unterbrechen Sie nicht und Schwächen Sie sich nicht durch plötzliche Rechtfertigungen und Erklärungen. Warten Sie das Feedback ab</li>
</ul>
<ul>
<li>Fragen Sie nach bei Unklarheiten und vergewissern Sie sich durch Rückfragen und Zusammenfassungen, ob Sie alles richtig verstanden haben</li>
</ul>
<ul>
<li>Geben Sie dem Feedback-Geber ein Feedback darüber, ob seine Äußerungen für sie konstruktiv, produktiv und brauchbar waren</li>
</ul>
<ul>
<li>Nehmen Sie die Anregungen mit und nutzen Sie die Chance, einen Appell, eine Unterstützung, einen Wunsch zu formulieren, um etwaige Verbesserungen durchführen zu können. Jetzt ist der Moment eines Austauschs. Seien Sie Teil des Prozesses. Was brauchen Sie, um das Feedback umzusetzen? Was erleichtert Ihre Situation?</li>
</ul>
<ul>
<li>Danach: Überlegen Sie noch mal in Ruhe, was Sie aus dem Feedback ziehen können. Was haben Sie erfahren, gibt es Kongruenzen zu Ihrer ehrlichen Selbstkritik und entscheiden Sie, welche Anregungen Sie schließlich umsetzen wollen</li>
</ul>
</blockquote>
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		<title>Aufschieberitis- und was dagegen hilft</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 18:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mklaholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[aufschieben]]></category>
		<category><![CDATA[Ausreden]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>
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		<description><![CDATA[Was du heute kannst besorgen, das verschiebe ruhig auf morgen. Das gewohnheitsmäßige Vertagen von Aufgaben, die erledigt werden müssen, ist eine Krankheit und nennt sich: Prokrastination (pro &#8211; für, cras &#8211; morgen). Schon seit Mitte der Achtziger Jahre wird sie von Psychologen aus Deutschland und den USA erforscht. Beeindruckend: die Untersuchungen ergaben, dass weltweit fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense-->Was du heute kannst besorgen, das verschiebe ruhig auf morgen. Das gewohnheitsmäßige Vertagen von Aufgaben, die erledigt werden müssen, ist eine Krankheit und nennt sich: <strong>Prokrastination </strong>(pro &#8211; für, cras &#8211; morgen). Schon seit Mitte der Achtziger Jahre wird sie von Psychologen aus Deutschland und den USA erforscht. Beeindruckend: die Untersuchungen ergaben, dass weltweit fast jeder Fünfte von diesem Phänomen betroffen ist, Männer mehr als Frauen. Die Wissenschaftler unterscheiden zwischen zwei Typen:<br />
1.    <strong>Der Erregungsaufschieber</strong>. Er reagiert erst auf den letzten Drücker. Dabei braucht er den Kick, den das Arbeiten unter extremen Druck am Ende erzeugt. Meist behauptet er, nur so kreativ sein zu können.<br />
2.    <strong>Der Vermeidungsaufschieber</strong>. Er hat Angst zu Versagen. Deshalb meidet er den Leistungsdruck, den die Aufgabe mit sich bringt. Und das wiederum macht ihn zum Meister der Ausreden.</p>
<p>Das Kernproblem von Aufschiebern : sie haben Schwierigkeiten, Prioritäten zu setzen. Hinzu kommt, dass sie meist unter latenten Minderwertigkeitsgefühlen leiden. Um dieses Bedürfnis nach Wert zu befriedigen, setzen sie fälschlicherweise Erfolg mit Selbstwert gleich. Eine tödliche Mischung für jedes Vorhaben. Denn sie brauchen, um das Gefühl zu erlangen, häufige und kurzfristige Erfolgserlebnisse und ziehen deshalb kleinere Aufgaben größeren vor (Aufräumen, Abwaschen, …), weil die eine schnelle Belohnung versprechen. Einen Bonus fürs Ego kommt dann noch aus dem Umfeld dazu: Wer über zu viel Arbeit klagt, erntet meistens Mitgefühl.</p>
<p>Bestärkt wird das Aufschieben aber auch durch Vorteile: Manche Aufgaben erledigen sich tatsächlich von selbst. Andere erledigen sich nach einiger Zeit leichter, weil man bis dahin bessere Informationen gesammelt hat. Und wieder andere Beinahe-Entscheidungen stellen sich im Lauf der Zeit als gefährliche Irrtümer heraus. Gut also, dass man nichts unternommen hat! Kurzfristige Erfolge rächen sich jedoch langfristig: Aufschieben sorgt für Frust, weil man die (selbst-)gestellten Aufgaben nicht geschafft hat und bald an Leistungsfähigkeit und Selbstwert zweifelt. Dann beginnt die Abwärtsspirale aus weiterem Aufschieben, gespickt mit  Überforderungs- und Minderwertigkeitsgefühlen.</p>
<p>Wie kann man gegen Prokrastination angehen? Laut Inga Opitz und Julia Patzelt von der  WWU-Münster, die in eigener Forschungsstudie das Thema wissenschaftlich untersucht haben, sei das Aufschiebeverhalten zwar persönlichkeitsbedingt, dennoch könne es durch gezieltes Training und systematische Verhaltensmodifikation positiv beeinflusst werden. „Die Intervention muss bei jedem ganz individuell ansetzen&#8221;, erklärt Patzelt. &#8220;Es gibt so viele verschiedene Ursachen, dass man keine allgemeinen Handlungsanweisungen geben kann.&#8221; Die Planung realistischer Arbeitseinheiten  könnte eine Hilfe sein, die Definition eines klaren Beginnpunktes eine Andere. Weitere Unterstützung, auch bei der Suche eines kompetenten Psychotherapeuten, finden Betroffene z.B. in der Psychotherapie-Ambulanz der Universität Münster. Ansprechpartner und Öffnungszeiten sind unter www.psy.uni-muenster.de/pta aufgeführt.<br />
Ja, es braucht ein wenig Arbeit, sich auf den Weg zu machen- weshalb Manche  erschöpft abwinken werden um sich erstmal anderen Dingen zuzuwenden..</p>
<p><a href="http://karrierebibel.de/gefaehrliche-schiebschaften-45-wege-gegen-prokrastination/" target="_blank">Quelle: Karriere-Bibel.de </a></p>
<p>Selbsttest:</p>
<p><a href="http://www.fu-berlin.de/studium/docs/DOC/Aufschieben-Fragebogen.pdf">Fragebogen</a><br />
<a href="http://www.psychologie-heute.de/artikel/heft0802.html?a=7"> Psychologie Heute</a></p>
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