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	<title>Maloche blogt &#187; Unternehmen</title>
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	<description>Der Blog zu Bewerbung, Arbeit und Gesellschaft</description>
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		<title>EU stärkt Verbraucher bei Herstellungsbezeichnung &#8220;Made in Germany&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 16:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die EU will Unternehmen zu mehr Wahrheit bei der Herstellungsangabe verpflichten. Zukünftig dürften Produkte dann nur noch die Herstellungsbezeichnung &#8220;Made in Germany&#8221; für Produkte verwenden, wenn deren Bestandteil mindestens zu 45% auch wirklich in Deutschland produziert wurde. Das Urteil wäre ein Segen für die Verbraucher und die Belohnung für alle Unternehmen, die dem Produktionsstandort Deutschland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die EU will Unternehmen zu mehr Wahrheit bei der Herstellungsangabe verpflichten. Zukünftig dürften Produkte dann nur noch die Herstellungsbezeichnung &#8220;Made in Germany&#8221; für Produkte verwenden, wenn deren Bestandteil mindestens zu 45% auch wirklich in Deutschland produziert wurde. Das Urteil wäre ein Segen für die Verbraucher und die Belohnung für alle Unternehmen, die dem Produktionsstandort Deutschland die Treue gehalten haben. Doch die Industrielobby macht schon gegen das Gesetz mobil.</strong></p>
<p>Wo &#8220;Made in Germany&#8221; drauf steht, muss heute nicht mehr unbedingt &#8220;Made in Germany&#8221; drin sein. Die aktuelle Gesetzgebung zu diesem Thema lässt quasi alles zu, sogar den Volkswagen der komplett in China produziert wurde. Der Gesetzgeber ist hier bisher großzügig, was im Prinzip jedoch an Verbrauchertäuschung grenzt.</p>
<p>Das der deutsche Gesetzgeber es noch nie so mit den Interessen der Verbraucher hatte, sondern eher mit denen der Wirtschaft und ihrer Verbände und Lobbyisten, dürfet weithin bekannt sein. Die EU ist daher quasi die einzige Instanz, die diese deutsche Allmacht durchbrechen kann. Natürlich ist das sehr zum Ärger der Unternehmen, die massenhaft billig im Ausland produzieren lassen und dann das Gütesiegel &#8220;Made in Germany&#8221; aufkleben.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass die EU nicht vor der großen Lobby einknickt. In Sachen Verbraucherschutz ist die EU für Deutschland ein Segen, doch nicht alles was aus der EU kommt ist von Vorteil. Die Beispiele Vorratsdatenspeicherung, Gentechnik, etc. zeigen, dass die EU nicht immer zum Vorteil des Bürgers entscheidet.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,809251,00.html" target="_blank">Quelle: spiegel.de</a></p>
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		<title>Wieder Tote in China bei Foxconn &#8211; die moderne Sklaverei fängt bei uns an</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 07:26:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Erneut hat sich eine Angestellte des taiwanesischen Foxconn-Konzerns in China das Leben genommen. Die 25-jährige Frau (eine Ingenieurin) wurde von einem Aufseher rüde aufgefordert zu kündigen, woraufhin sie sich das Leben nahm.
In China arbeiten 1 Million Menschen für Foxconn, ein Unternehmen, welches für die Marken Apple, Amazon, Cisco, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Nintendo, Sony und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erneut hat sich eine Angestellte des taiwanesischen Foxconn-Konzerns in China das Leben genommen. Die 25-jährige Frau (eine Ingenieurin) wurde von einem Aufseher rüde aufgefordert zu kündigen, woraufhin sie sich das Leben nahm.</strong></p>
<p>In China arbeiten 1 Million Menschen für Foxconn, ein Unternehmen, welches für die Marken Apple, Amazon, Cisco, Dell, Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Nintendo, Sony und andere produziert. Unsere Sony-Fernseher, die Dell-Notebook und sogar die extrem teuren Apple-Produkte &#8211; sie alle werden von Arbeitern in China und Indien unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert. Dieses Arbeitssystem gleicht einer globalen modernen Sklaverei, wenn man sich die Arbeitsbedingungen im Detail anschaut.</p>
<p>Man muss es sich einmal wirklich vorstellen: Eine 77 Stunden-Woche (11 Arbeitsstunden/Tag), Sprechverbot während der Arbeitszeit und Hungerlöhne, die gerade die Lebenserhaltungskosten decken.</p>
<p>Die deutschen Arbeitnehmer haben sich ihre Arbeitsrechte teuer und langwierig erkämpft. In China und Indien haben Gewerkschaften und Arbeitnehmer jedoch einen schweren Stand, sie werden sogar bei einem Streik direkt verhaftet. Dabei sind die Arbeitsbedingungen &#8220;mörderisch&#8221; und erinnern an die Zeit der Industrialisierung in Europa.</p>
<p>Die internationalen Konzerne der demokratischen Industrieländer beuten die Bevölkerung der Schwellenländer China und Indien aus. Nur dank dieser Ausbeutung ist es überhaupt möglich, dass China zur Weltmacht aufgestiegen ist. Im Prinzip hat der Westen die Chinesen in diesen Stand erhoben, indem er die Menschenrechtsverletzungen einfach hingenommen hat.</p>
<p>Mit jedem in China gefertigten Produkt unterstützen wir diesen System direkt. Doch wir haben ja auch keine andere wahl, wer weiß schon, wo unser neues Auto, unser neuer Fernseher, Fahrrad, Telefon, Computer, Pullover, Hose, Schuhe, usw. hergestellt wird. Den Firmen in Deutschland beispielsweise, wird es extrem leicht gemacht die Herkunft von Produkten zu verschleiern, es ist uns nicht möglich bewusst zu entscheiden, welche Produkte wir mit gutem Gewissen kaufen können. Wo kann man schon als einfacher Bürger einen Fairtrade-Fernseher, -Auto, -Pullover, usw. kaufen?</p>
<p>Bei Lebensmitteln und kleinen Alltagsgegenständen mag es vielleicht noch einzelne Kaufmöglichkeiten geben, doch auch nur für Leute, die es sich leisten können. Denn genau hier liegt das Dilemma, wenn wir erkennen könnten, was die Dinge in ihrer Fairtrade-Produktion wirklich kosten, würden wir feststellen, dass der Wertverlust durch den Rückgang des Nettoverdienstes in Deutschland in den den letzten 20 Jahren eine Reduzierung der Kaufkraft von mehr als 25% bei der gutbürgerlichen Mittelschicht nach sich zog.</p>
<p>Wir würden feststellen, dass es die breite Mittelschicht schon lange nicht mehr gibt, sie ist zu einem kleinen Häufchen verkommen, der Rest ist bereits Unterschicht. Die meisten der jetzigen Mittelschicht könnten sich die notwendigen Produkte des Alltags überhaupt nicht mehr leisten. Ein Aufstand wäre die Folge, welcher weitreichende Auswirkungen hätte.</p>
<p>Im Prinzip sichern China und Indien mit ihren Billigprodukten gerade unseren vermeintlichen Wohlstand. Wir merken nicht, dass wir in der breiten Masse schon längst mit einem Durchschnittsgehalt kein Fairtrade-Leben führen können. Was wäre aber, wenn die Handelsbeziehungen zwischen China bzw. Indien und Deutschland oder dem Westen allgemein durch einen Krieg/Handelskrieg wegbrechen?</p>
<p>Genau, die Waren müssten wieder hier produziert werden, wir Inflationen von mehr als 100%. Die Mittelschicht würde erkennen, dass sie jahrelang selbst ausgebeutet wurde.</p>
<p>Doch soweit wird es nie kommen, denn sowohl der Westen als auch China wissen genau, dass sie gar nicht anders können, als miteinander Handel zu treiben. Aus diesem Grund wird es weiterhin die Ausbeutung geben, es sei denn, die chinesischen Massen würden sich erheben, wie sie es schon einmal getan haben. Allerdings ist auch dies nicht anzunehmen, denn China hat sein Volk mit einem übersteigerten Nationalismus fest im Griff.</p>
<p><a href="http://www.golem.de/1101/80731.html" target="_blank">Quelle: golem.de</a></p>
<p><!--adsense--></p>
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		<title>Warum die deutschen Arbeitnehmer mehr Lohn brauchen</title>
		<link>http://my-bewerbung.de/warum-die-deutschen-arbeitnehmer-mehr-lohn-brauchen/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 07:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt fordert auch die UNO mehr Lohn für deutsche Arbeitnehmer, nur die EU sieht keinen Handlungsbedarf. Doch 20 Jahre Lohnzurückhaltung haben ihre Spuren hinterlassen und sind mit ein Grund für den gegenwärtigen Niedergang.
In fast jedem Interview mit Volkswirten und Nobelpreisträgern weisen diese auf die schwache Binnenkonjunktur und stagnierende Lohnentwicklung in Deutschland hin. Die Exportorientierung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jetzt fordert auch die UNO mehr Lohn für deutsche Arbeitnehmer, nur die EU sieht keinen Handlungsbedarf. Doch 20 Jahre Lohnzurückhaltung haben ihre Spuren hinterlassen und sind mit ein Grund für den gegenwärtigen Niedergang.</strong></p>
<p>In fast jedem Interview mit Volkswirten und Nobelpreisträgern weisen diese auf die schwache Binnenkonjunktur und stagnierende Lohnentwicklung in Deutschland hin. Die Exportorientierung der Deutschen sei gefährlich und nicht zukunftsweisend, denn sie lässt das Land innerlich ausbluten.</p>
<p>Die Unternehmen sind auf diesem Ohr jedoch taub und weisen auf steigende Binnenkonjunktur hin. In der Tat ist es so, dass aktuell die Binnenkonjunktur anzieht, was allerdings nur auf einen Sachverhalt zurückzuführen ist &#8211; die Deutschen haben Angst um ihr Geld und wollen es mit Rohstoffen, Renovierungen oder Immobilien in Sicherheit bringen. Also nur eine Torschlusspanik, kein nachhaltiger Effekt.</p>
<p>Doch wer soll diese Lohnerhöhungen durchsetzen? Die Gewerkschaften sind zu schwach geworden und die Unternehmen haben zuviel Macht gewonnen. Die Politik ist endlich gefordert mit ihren Tarifverträgen anzufangen und gleichzeitig einen Mindestlohn zu schaffen, doch mit der Neoliberalen FDP ist für die CDU hier vermutlich nichts zu machen.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Die Unternehmerpartei FDP, welche frei nach dem Motto agiert: &#8220;Gib mir und dir wird gegeben!&#8221; müsste über ihren eigenen Schatten springen und sich quasi neu erfinden bzw. auf alte Werte zurückberufen. Das wird jedoch jetzt nicht passieren, erst wenn die FDP nach der kommenden Wahl berechtigterweise nicht mehr im Bundestag vertreten sein wird, kann sie einen Neustart wagen.</p>
<p>Doch solange kann die deutsche Volkswirtschaft nicht warten, sie brauch noch spätestens im Herbst/Winter 2010 einen ordentlichen Zuschlag in den Lohnbeutel. Denn bereits ab Januar 2011 möchte FDP-Gesundheitsminister Rösler die Krankenkassenabgabe auf 15,5 % erhöhen + Zusatzbeitrag, spätestens damit dürfte jedem klar sein, dass die FDP volkswirtschaftlich mehr schadet als nutzt und der Slogan &#8220;Mehr Brutto vom Netto&#8221; nur eine Eintagsfliege nach der Wahl war.</p>
<p><a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:uno-forderung-lohnplus-soll-deutschland-staerken/50169176.html" target="_blank">Quelle: ftd.de</a></p>
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		<title>medienforum.nrw &#8211; Jahrmarkt der Eitelkeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 07:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das medienforum.nrw 2010 findet jedes Jahr in Köln statt. Bezahlt vom Steuerzahler durch die Landesanstalt für Medien und durchgeführt von der LfM Nova GmbH. Doch außer heißer Luft und Business-Networking passiert hier oft nicht viel, den Trends läuft man meistens hinterher.
Köln gilt als Medienmetropole in NRW, aus diesem Grund ist das medienforum.nrw dort wieder vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das medienforum.nrw 2010 findet jedes Jahr in Köln statt. Bezahlt vom Steuerzahler durch die Landesanstalt für Medien und durchgeführt von der LfM Nova GmbH. Doch außer heißer Luft und Business-Networking passiert hier oft nicht viel, den Trends läuft man meistens hinterher.</strong></p>
<p>Köln gilt als Medienmetropole in NRW, aus diesem Grund ist das medienforum.nrw dort wieder vom 28. bis 30. Juni  verortet. Die Eintrittspreise für interessante Beiträge sind hoch und nur von Unternehmen zahlbar, es gibt zwar günstige Tickets für &#8220;Young Professionals&#8221;, doch allein der Begriff macht schon deutlich, hier geht es nicht um Fortschritt sondern Networking.</p>
<p>Die üblichen Verdächtigen machen dann den Kongress auch wieder zur Showbühne und vor allem die Unternehmen üben sich in bezahlter und guter Public Relation. Beiträge lauten dann zum Beispiel im digitalen Sektor: Was Google lieb und teuer ist&#8221;, oder &#8220;Was Microsoft lieb und teuer ist&#8221; und so weiter mit Bertelsmann über Electronic Arts.</p>
<p>Genau dieser Sachverhalt zeigt, dass die Unternehmen hier im Vordergrund stehen und das Forum als Bühne nutzen. Gleichzeitig versucht das Publikum zu erhaschen, was die Unternehmen vor haben und welche Innovation folgt. Doch wer Innovationen erwartet ist hier falsch, Google wird hier nicht seine geheimen Ziele offenbaren. Die Unternehmen versuchen lediglich, das Augenmerk auf das eigene Unternehmen und die jeweilige Produktpalette zu richten.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Das medienforum.nrw ist weniger ein Forum für Innovation, sondern eher ein Erklärungsversuch für aktuelle Trends und eine Vertriebs- und Personalplattform für Unternehmen.</p>
<p>Die Landesregierung NRW täte gut daran das Konzept medienforum.nrw kritisch zu hinterfragen, vor allem in Zeiten von Sparsamkeit und Effizienz.</p>
<p><a href="http://www.medienforum.nrw.de/startseite.html" target="_blank">Weitere Infos &#8230;</a></p>
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		<title>Zeugnisse über Arbeitgeber sind wichtig</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 07:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ein Arbeitsverhältnis ist eine Symbiose von Arbeitgeber und Arbeitnehmer und ist für beide ein gutes Geschäft, wenn die Harmonie im  Arbeitsverhältnis passt. Doch warum hat lediglich der Arbeitgeber die Pflicht einen Arbeitnehmer zu bewerten?
In der heutigen Zeit sind die Kräfteverhältnisse zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern deutlich verschoben, längst hat der Arbeitgeber das Recht auf seine Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://my-bewerbung.de/wp-content/uploads/2010/02/arbeitszeugnis.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1814" title="arbeitszeugnis" src="http://my-bewerbung.de/wp-content/uploads/2010/02/arbeitszeugnis.jpg" alt="arbeitszeugnis" width="426" height="227" /></a></p>
<p><strong>Ein Arbeitsverhältnis ist eine Symbiose von Arbeitgeber und Arbeitnehmer und ist für beide ein gutes Geschäft, wenn die Harmonie im  Arbeitsverhältnis passt. Doch warum hat lediglich der Arbeitgeber die Pflicht einen Arbeitnehmer zu bewerten?</strong></p>
<p>In der heutigen Zeit sind die Kräfteverhältnisse zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern deutlich verschoben, längst hat der Arbeitgeber das Recht auf seine Seite gezogen und sieht den einzelnen Beschäftigten oftmals nur noch als Human Kapital. Niemand außerhalb des Beamtenapparates und öffentlichen Dienstes kann sich seines Arbeitsplatzes sicher sein, die Macht der Gewerkschaften ist deutlich geschrumpft.</p>
<p>In dieser Zeit muss die Gesellschaft die Arbeitnehmer in Schutz nehmen und darf sie nicht wie Steuervieh behandeln, auch wenn viele Politiker so denken. Es muss auch für den Arbeitnehmer eine Möglichkeit geben, seinen Arbeitgeber zu bewerten, wenn er aus dem Unternehmen scheidet. Führungsqualitäten, Mitarbeiterförderung und -motivation, Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder ganz einfach work-life-balance, bieten entscheidende Anhaltspunkte für einen potenziellen Nachfolger in einem Job.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Wer heute eine Stelle wechselt, beispielweise aus familiären Gründen, der muss sich ganz allein auf die Aussagen der Personalreferenten im Unternehmen verlassen und hat nur wenig Entscheidungshilfen für eine begründete Zusage. Nicht selten entpuppt sich der berufliche Neuanfang als Horrorfilm, aus dem es natürlich dank der Probezeit einen Ausweg gibt, aber dennoch ist damit erstmal die Arbeitslosigkeit erreicht, denn wer findet heute schon innerhalb weniger Tage einen Job?</p>
<p>Selbst für die Unternehmen wäre es sinnvoll, schließlich müssen sie nach einem Fehlstart oftmals teure Bewerbungsverfahren wiederholen. An der Bewertung der Arbeitgeber also von beiden Seiten kein kein Weg vorbei, die Frage ist nur jetzt oder später?! Bewertungsportale fehlen bis jetzt.</p>
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		<title>Was kostet die Pause zwischendurch?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 15:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mklaholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin heute gegen Mittag an einigen Unternehmen vorbeigekommen und habe mich gewundert, dass alle eine Feuerschutzübung machten. Vor den Türen standen Damen in leichten Blusen mit hochgezogenen Schultern hektisch neben Herren ohne Mantel mit zitternden Händen. Bis mir auffiel, dass sie eine Sache gemeinsam hatten: Rauchen. Das verschärfte Nichtraucherschutzgesetz bringt’s mit sich.
Was kostet das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense-->Ich bin heute gegen Mittag an einigen Unternehmen vorbeigekommen und habe mich gewundert, dass alle eine Feuerschutzübung machten. Vor den Türen standen Damen in leichten Blusen mit hochgezogenen Schultern hektisch neben Herren ohne Mantel mit zitternden Händen. Bis mir auffiel, dass sie eine Sache gemeinsam hatten: Rauchen. Das verschärfte Nichtraucherschutzgesetz bringt’s mit sich.</p>
<p>Was kostet das eigentlich ein Unternehmen? Die Zigarettenpause? Kann man das beziffern? Nur 0,14 Sekunden nach meiner Suchanfrage kam die Antwort prompt: es gibt tatsächlich ein Tool zur Berechnung!<br />
<a href="http://www.ahb-electronic.de/ahb/zigarettenpausenrechner.htm" target="_blank">Zigarettenpausenrechner</a></p>
<p>Fehlt nur noch der Rechner für Smalltalk-am-Kopierer, Kaffeepause, unorganisierten Arbeitsplatz, mangelndes Zeitmanagement, Toilettenbesuche, Fehlinformation oder Verzögerung durch Nichtwissen, Parkplatzsuche.<br />
Und darüber hinaus: an der Kasse anstehen, Spams löschen, Socken suchen, Schlüssel suchen, warten auf mail-Antwort, verspätete „Noch“-Freunde und die BAHN, Handwerker und Telekom Servicetechniker, am Schalter der Post zwischen Briefmarken und Überweisungen verzweifeln, Schneeschüppen, Weihnachtsgeschenke umtauschen, für..</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Firmenkultur</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 12:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mklaholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gemeinsames Laufen mit dem Chef, Wochenendausflüge mit dem Team oder  regelmäßige Think Tank Abende mit schwerem Rotwein und derben Witzen- Willkommen in der Welt der Firmenkultur! Von Ayurveda Gutscheinen statt Lohnerhöhung war im Vorstellungsgespräch nicht die Rede. Aber wo sollte man sich anpassen und wie sich seine Freiräume nehmen?

Arbeitszeit

Hier gibt`s leider wenig Spielraum. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense-->Gemeinsames Laufen mit dem Chef, Wochenendausflüge mit dem Team oder  regelmäßige Think Tank Abende mit schwerem Rotwein und derben Witzen- Willkommen in der Welt der Firmenkultur! Von Ayurveda Gutscheinen statt Lohnerhöhung war im Vorstellungsgespräch nicht die Rede. Aber wo sollte man sich anpassen und wie sich seine Freiräume nehmen?</p>
<ul>
<li>Arbeitszeit</li>
</ul>
<p>Hier gibt`s leider wenig Spielraum. Wer in einem Unternehmen gelandet ist, in dem alle schon um sieben Uhr morgens am Schreibtisch sitzen, hat schlechte Karten auf den Nine-to-Five Job. Auf seine Rechte zu pochen bringt meist Einbußen mit sich: statt spannende Projekte zu bekommen unliebsame Restarbeit, man teilt sich das kleinste Büro mit dem stark transpirierenden Praktikanten, der Firmenparkplatz hat eine andere Postleitzahl.<br />
Tipp: Informieren Sie sich als Berufseinsteiger über die Gepflogenheiten der Branche und sprechen Sie mögliche Erwartungen Ihres Arbeitgebers im Vorstellungsgespräch an. Für die Änderung der Arbeitszeit: Reden Sie über Ihre Leistungen, teilen Sie Vorgesetzten bewältigte Zwischenschritte mit und treten Sie mit Engagement, Motivation und eigenen Ideen in Vorleistung um zu zeigen, dass Sie auch erst um zehn ins Büro kommen müssen und  noch ausgesprochen produktiv sind. If you don`t shows it, nobody knows it. Wollen Sie noch weiter weg und eigenständiger den Tag gestalten, bringen Sie das Home-Office ins Gespräch. Je selbständiger Sie arbeiten, desto wahrscheinlicher die Möglichkeit, auf offene Ohren zu stoßen. Bieten Sie eine Probezeit an, mit zunächst einem Tag in der Woche von zuhause aus tätig zu sein und vereinbaren Sie ein Feedback beider Seiten nach 30 Tagen. Und sein Sie ehrlich zu sich selbst: nicht jedem liegt die Arbeit in den eigenen vier Wänden.</p>
<ul>
<li>Freizeit</li>
</ul>
<p>Die Firma als Familie fordert von ihren Mitgliedern „Einbringen in die Gesellschaft“. Nehmen die Aktivitäten Übermaß und passen auch nicht in ihre Lebensführung, lehnen Sie Treffen und Events dankend ab. Freundlich, aber bestimmt. Ernten Sie Kopfschütteln oder unliebsame Äußerungen als Reaktion müssen Sie sich früher oder später wohl nach einem<br />
Arbeitgeber mit mehr Freiraum umsehen.</p>
<ul>
<li>Kritik</li>
</ul>
<p>Ein Knackpunkt der familiären Intimität in Firmen ist, dass sich entweder niemand auf Schmusekurs traut, Kritik zu äußern (man will sich ja nicht weh tun), oder bei den kleinsten Sachen sofort sie Fetzen fliegen. Fordern Sie ihr Feedback ein und machen Sie deutlich, dass Ihre Kritik nicht persönlich gemeint ist, sondern der Sache dient. (Tipps zum Kritik äußern und Feedback <a href="http://my-bewerbung.de/2008/06/">hier</a>).</p>
<ul>
<li>Persönliche Bedürfnisse</li>
</ul>
<p>Ist leider so: was anders ist, wirkt fremd und macht Angst, lässt Viele zumindest auf Distanz gehen. Sagen Sie offen, wenn sie Vegetarier sind oder aus gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol trinken. So verhindern Sie das Spekulieren und Tuscheln hinter Ihrem Rücken. Natürlich gibt es Grenzen. Bei intimen Themen sollten sich nicht verpflichtet fühlen, jedem ihr Herz zu öffnen. Ein naher Mensch, Freund, ansonsten der Vorgesetzte oder Chef  ins Vertrauen gezogen, kann in Diskretion so manche Hinterlist oder Nachrede unterbinden.</p>
<p>Fakt ist, dass gerade Familien- und familiär geführte Unternehmen mit flachen Hierarchien besonders lang und erfolgreich am Markt sind. Intimität ist die eine Seite- Sicherheit, Ehrlichkeit, Vertrautheit und Vertrauen die andere.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.unicum.de/10931_1">Unicum Beruf</a></p>
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