Wenn Mario Monti dieser Tage in Berlin bei Angela Merkel weilt, dann wird er wohl nicht aus dem Blick verlieren, dass die Mafia in Italien momentan wohl die besten Geschäfte macht Laut Reuters macht die Mafia in Italien jedes Jahr 140 Milliarden EUR Umsatz, wobei ein Gewinn von 100 Milliarden EUR als wahrscheinlich gilt. Daraus lässt sich ableiten, dass die Mafia in Italien mit 7 % den größten Anteil am Wirtschaftsprodukt des Landes hält. Unglaublich, aber wahr.

Doch was will man von einem Land erwarten, dass etliche Jahre von einem Mann regiert wurde, der plötzlich mit viel Geld auftauchte und daraus ein Medienimperium schuf. Stammt Berlsuconis Geld vielleicht auch aus Mafiakreisen? Ist Berlusconi sogar teil der Mafiastruktur? Wir können davon ausgehen, das die Mafia in Italien viel viel stärker ist als nur die 7 %. Die Jahre unter Silvio Berlusconi waren für die Mafia gerade zu paradiesisch.

Quelle: reuters.de

Die meisten werden sagen, “was will man auch anderes von einem Mann erwarten, der nachweislich selbst unter Helmut Kohl für die CDU Steuern hinterzogen hat. Wolfgang Schäuble hat mit dem Staatsvertrag der Schweiz de facto die Geldwäsche der organisierten Kriminalität legalisiert. Zukünftig kann die Mafia legal ihr deutsches Geld in der Schweiz waschen. Ein Schlag ins Gesicht des deutschen Rechtsstaates und der Innenminister sieht tatenlos zu.

Es scheint wohl wirklich so zu sein: Die Kleinen hängt man, die großen lässt man laufen. Wie kann es sein, dass der deutsche Staat die Schwarzgeldkonten der Mafia innerhalb der Schweiz mit einem Schlag legalisert. Wir reden hier über mehr als 100 Milliarden Euro. Die Schweizer müssen zukünftig weder den Namen noch die Höhe der Beträge auf ihren Konten angeben, es reicht, wenn sie lediglich die 26,375% Abgeltungssteuer einkassieren. Nachweisen, ob sie es auch wirklich machen kann das niemand.

Die deutsche Bundesregierung mit FDP und CDU sollte sich schämen, tut es aber nicht.

Doch jetzt regt sich Widerstand von der Kriminalpolizei, die schließlich nicht mehr einsieht, wie sie ihre Beamten noch zur Verbrecherjagd motivieren soll, wenn die Bundesregierung diese laufen lässt.

Warum macht die Bundesregierung so einen Deal? Haben die handelnden deutschen Mitarbeiter des Finanzministeriums vielleicht selbst illegales Geld in die Schweiz verbracht? Hat womöglich Wolfgang Schäuble selbst Angst aufzufliegen, weil Gelder in der Schweiz auf ihn zurückführen?

Die Kripo erwägt jedenfalls eine Strafanzeige gegen Schäuble und tut gut daran, Verbrechern muss man schließlich das Handwerk legen.

Quelle: ftd.de

Die Verhaftungen von anscheinend führenden Mafia-Familien in New York sorgt weltweit für Aufsehen. Warum eigentlich? Weil es bis jetzt niemand wirklich gewagt hat die Mafia zu attackieren. Barack Obama scheint der erste Präsident zu sein, der seinem FBI hier freie Hand lässt. In Deutschland wird es solche Verhaftungen leider nicht geben.

Im Prinzip ist die New Yorker-Mafia nun kopflos und weiß gar nicht wie ihr geschieht, offensichtlich haben sie den neuen Präsidenten unterschätzt. Dieser hat ihr ja auch nie öffentlich den Krieg erklärt – es ist ein Blitzkrieg a la Obama.

Wer allerdings Hoffnungen hat, dass auch in Deutschland aufgeräumt wird, der wird enttäuscht sein. In Deutschland hat der Staat seit Helmut Kohl einen Status Quo mit der Mafia. Leider ist die blauäugige Politik auf diesen Mafia-Deal eingegangen und sieht nicht, wie ihr schon seit Jahren in Wildwest-Manier die Zügel aus der Hand genommen wurden.

Noch immer herrscht in der Politik die Auffassung, dass es besser ist eine kontrollierte Mafia zu haben, als angeblich immer wieder neue Mafia-Clans. Die Mafia schafft Jobs, so die Philosophie, denn wenn in Deutschland etwas übergeordnet steht, dann ist es Jobs zu schaffen – eine extrem blauäugige Philosophie. Diese Milchmädchen-Rechnung ist auch bis heute noch nicht aufgegangen, trotzdem hält die Regierung daran fest. Jeder Politiker weiß es, jeder toleriert es.

Wenn es in Deutschland zu verschiedenen größeren Verhaftungen kommt, dann sind dies meist kleinere relativ neue Clans, die nicht selten sogar im Auftrag der großen Mafia-Organisationen aus dem Weg geräumt werden sollen. Denn schließlich muss ja irgendwann mal ein polizeilicher Erfolg in diesem Bereich erfolgen, ansonsten wird die allgemeine Öffentlichkeit misstrauisch. Vor allem die Mafia-Organisationen aus den Balkanländern wie Kroatien, Serbien, aber auch Russland, der Türkei (inkl. Kurden), sind hier neben den Italienern aktiv.

Seit einiger Zeit fährt die Bundesregierung hier jedoch eine neue Politik, die nicht zum Ziel hat, die Mafia- Strukturen zu bekämpfen, sondern allein dazu dient, wieder die Kontrolle zu gewinnen. Aus diesem Grund werden Motorrad-Clubs wie die Hells Angels oder Bandidos nicht verboten. Sie können unter der Kontrolle des Staates die Milieus zurückerobern, natürlich nur, wenn sie nicht zu sehr in die Öffentlichkeit gelangen, was allerdings in den letzten Jahren nicht sehr gut gelungen ist. Verbote der Hells Angels, wie in einigen Bundesländern waren Warnschüsse des Staates.

Die italienische Mafia in Deutschland geht längst neue Wege, sie sieht Deutschland nicht als Raum für ihren Drogenhandel, sondern für die Geldwäsche. Deutschland ist Geldwäsche-Paradies und zählt zu den Bananenrepubliken. Ganze Konzerne gehören anteilig bereits der Mafia, besonders in der Müllentsorgung haben sie ein Standbein. Jeder weiß es, die Politik toleriert es.

Hierzulande möchten Politiker nicht auf das schmutzige Geld verzichten, es gilt die Maxime: Wenn ich das Geld nicht nehme, gehen sie einfach woanders hin. Eine Führungsphilosophie, die unter anderem auch zu Bestechungsskandalen wie bei Siemens, MAN und Anderen führte.

Solange in Deutschland der Status Quo zwischen Staat und Mafia existiert, wird dieses land nicht mehr auf die Beine kommen.

Quelle: spiegel.de

Don Putin und Don Berlusconi – ein Herz und eine Seele. Die “Männerfreundschaft” offenbart, in Russland und Italien stellt vermutlich die Mafia die Regierung, weder lupenreine Demokraten, noch Politiker sind hier am Werk. Wilde Partys mit Sex und Drogen sind offenbar die Leidenschaft der beiden Macho-Alpha-Tierchen und zeigen ein System was in Deutschland undenkbar wäre.

Sie tauschen ihre Frauen, sie laden sich gegenseitig auf ihre Partys ein und sie haben miteinander Geschäfte am Laufen. US-Diplomaten sprechen offen von wirtschaftlichen Verpflechtungen der Privatpersonen – ein Skandal!

Und das demokratische Italien? Die haben mal wieder Verständnis für ihren sitzfesten Paten und werden sich wohl nie aus den Klauen der Mafia befreien können.

Quelle: spiegel.de

Die privaten Entsorgungsunternehmen wollen sich die Rosinen aus dem deutschen Müll heraus picken, womit man kein Geld verdienen kann, soll dann der Steuerzahler bezahlen. Besonders auf die Wertstoffe im Müll haben es die Unternehmen abgesehen und schaden damit der Allgemeinheit, wie das Beispiel Dortmund zeigt.

Als vor einigen Jahren der Markt für Altpapier einen Höhenflug hinlegte, wollten unbedingt die privaten Entsorgungsunternehmen den begehrten Stoff einsammeln und weiterverwerten. Es lohnte sich, schließlich machte man sogar hohe Gewinne. Doch als der Wert für Altpapier als Wertstoff in den Keller rauschte, war plötzlich niemand mehr da. Denn die privaten Entsorger haben kein öffentliches Interesse, ihnen geht es einfach nur um Profit, mehr nicht. Für alles, womit sich kein Geld verdienen lässt muss dann der Steuerzahler hinhalten.

In einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahre 2009 wurde klar festgelegt, dass die Entsorgung die Aufgabe der Kommunen ist. Doch in der EU ist das anders, hier liegt der Fokus eh auf Privatisierung, quer durch alle Bereiche, denn in der EU regiert eher der Neo-Liberalismus beim Thema Müll.

Am Beispiel Italien sieht man, wie es mit den privaten Entsorgungsunternehmen ist, sie gehören vielfach der Mafia, auch in Deutschland besitzt die italienische Mafia private Entsorgungsunternehmen, das ist schon seit Jahren bekannt, doch nichts wird unternommen. Vor allem Neapel ist das größte abschreckende Beispiel für private Entsorgungen. Hier steht eine Mülldeponie, die ganze Stadtteile verseucht und Menschen vergiftet, doch niemand unternimmt etwas.

Von privaten Entsorgern hat der einzelne Bürger nichts, es gibt dann eher höhere Gebühren als niedrigere und im Endeffekt bleibt der Bürger auf dem Müll sitzen, so geschehen in Dortmund. Dort hat ein Entsorgungsunternehmen die giftigste Substanz der Welt entsorgt – Dioxin (PCB).

In Dortmund mussten Leiharbeiter der Firma Envio verseuchte Kondensatoren auseinander bauen. Angeblich hatte die Firma ein sicheres Verfahren zur Beseitigung des Dioxins und aus ganz Europa kam der Sondermüll nach Dortmund. Doch in Wirklichkeit verseuchte das Unternehmen seine vermutlich mehr als 200 Mitarbeiter und das Dortmunder Stadtgebiet mit Dioxin. In Dortmund essen viele Menschen nichts mehr aus ihrem Garten, mit gutem Grund. Die ehemaligen Leiharbeiter haben eine 25.000mal so hohe Konzentration an Dioxin im Blut wie der Grenzwert zulässt. (Quelle: taz.de)

Es kann einfach nicht sein, dass sich einzelne Privatpersonen auf Kosten der Allgemeinheit bereichern, hier muss endlich Schluss sein mit dem alles zerstörenden Neo-Liberalismus.

Quelle: ftd.de

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