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	<title>Maloche blogt &#187; Internet</title>
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	<description>Der Blog zu Bewerbung, Arbeit und Gesellschaft</description>
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		<title>Ausbeutung der Praktikanten erreicht eine neue Dimension</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 07:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[In den USA hat sich mittlerweile das Home-Office-Praktikum etabliert. Dort arbeitet ein Praktikant von daheim für ein Unternehmen was sich &#8220;virtual internship&#8221; nennt. Der Nutzen dieser neuen Form von Praktika darf ernsthaft bezweifelt werden.
Für Studenten und Schüler ist es längst mehr als eine Eintrittskarte in die Arbeitswelt und für Unternehmen ist es eine billige Alternative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den USA hat sich mittlerweile das Home-Office-Praktikum etabliert. Dort arbeitet ein Praktikant von daheim für ein Unternehmen was sich &#8220;virtual internship&#8221; nennt. Der Nutzen dieser neuen Form von Praktika darf ernsthaft bezweifelt werden.</strong></p>
<p>Für Studenten und Schüler ist es längst mehr als eine Eintrittskarte in die Arbeitswelt und für Unternehmen ist es eine billige Alternative zur normalen Beschäftigung &#8211; das Praktikum. Für die Generation Praktikum ist es auch eine Falle zur kostenlosen Arbeit, aus der man oftmals nicht ohne Hilfe oder Beziehungen heraus findet.</p>
<p>Die Tatsache, dass mittlerweile das Praktikum sogar von zuhause absolviert werden kann ist für die Unternehmen der kostengünstige Idealfall. Das &#8220;virtual internship&#8221; schwabt von den USA her über den Teich und findet auch in Deutschland bei den kostenbewussten Personalern einen fruchtbaren Boden.</p>
<p>Argumente der Befürworter:</p>
<ul>
<li>keine Kosten beim für Miete am Firmensitz, örtlich flexibel</li>
<li>keine Fahrtkosten für die tägliche Anreise</li>
<li>nie wieder Kaffee holen für die anderen Mitarbeiter</li>
<li>Unternehmen sparen Arbeitsplätze und Büros</li>
</ul>
<p>Argumente der Gegner:</p>
<ul>
<li>Sinn des Praktikums nicht mehr vorhanden, weil kein Eintauchen in die Arbeitswelt möglich ist</li>
<li>kein qualifiziertes Briefing</li>
<li>keine offline Interaktion mit Mitarbeitern vorhanden</li>
<li>Arbeiten ohne Begleitung, Praktikanten sind auf sich allein gestellt</li>
</ul>
<p>Die Frage nach den Vor- und Nachteilen und deren Abwägung erübrigt sich, wenn man weiß, dass diese Form der Praktika nicht von den Studenten und Schülern gewünscht wird, sondern auf dem Mist der Unternehmen gewachsen ist. Die einzigen für die sich wirklich ein Vorteil herausbildet sind die Anbieter dieser Online-Praktika.</p>
<p>Der Praktikant hat quasi überhaupt keinen Bezug mehr zum Arbeitgeber, er lernt nie die richtige Arbeitswelt kennen, sondern wird quasi geführt, wie eine externe Agentur.</p>
<p><strong>Doch warum ergibt sich überhaupt die Notwendigkeit für das Online-Praktikum?</strong></p>
<p>Die Unternehmen planen mittlerweile fest mit Praktikanten und halten hier Ressourcen an Arbeitsplätzen frei. Wenn nach 6 Monaten der Praktikant geht, hat er gerade eine Woche lang seinen Nachfolger eingearbeitet, der die nächsten 6 Monate übernimmt. Praktikanten sind mittlerweile in vielen Branchen der Ersatz für Angestellte, die sonst einfache Aufgaben übernommen haben. Mit dem Online-Praktikum spart der Arbeitgeber einen Büro-Arbeitsplatz ein und die Aufgabe wird quasi outgesourct.</p>
<p>Längst hat sich bei den Praktikanten ein Schattenarbeitsmarkt entwickelt, der enormen volkswirtschaftlichen Schaden anrichtet. Hier stellt sich wirklich die berechtigte Frage, ob man die Regelung für Praktika durch die Politik nicht endlich in Formen gießen sollte. Doch schon die rot-grüne und schwarz-rote Regierung hat nichts  für die Praktikanten getan und von der schwarz-gelben Regierung ist diesbezüglich nichts erwarten.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/campus/2010/02/arbeiten-dwdd" target="_blank">Quelle: zeit.de</a></p>
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		<title>AOL &#8211; einmal Größenwahn und zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 08:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[AOL verlässt Deutschland und auch andere europäische Länder und erwacht aus einem Traum weltökonomischen Großmachtsstrebens. Damit ist einer der damaligen ganz Großen so gut wie am Ende. Wer hätte das vor 10 Jahren vermutet?
Mit einer Marktkapitalisierung von 165 Milliarden Dollar war AOL das große Schwergewicht vor dem Platzen der Neuen Markt-Blase in 2001. Nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AOL verlässt Deutschland und auch andere europäische Länder und erwacht aus einem Traum weltökonomischen Großmachtsstrebens. Damit ist einer der damaligen ganz Großen so gut wie am Ende. Wer hätte das vor 10 Jahren vermutet?</strong></p>
<p>Mit einer Marktkapitalisierung von 165 Milliarden Dollar war AOL das große Schwergewicht vor dem Platzen der Neuen Markt-Blase in 2001. Nach dem Zusammenschluss mit Time Warner schien den Konzern nichts mehr aufhalten zukönnen. AOL wollte den Menschen das Internet bringen und Time Warner gleich die passenden Inhalte dazu. Doch die Rechnung ging nicht auf.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Vielleicht lag es ja auch ganz einfach nur am Namen &#8220;America Online&#8221;, der dem Unternehmen anhaftet. Vielleicht dachten die Europäer, dass die Amis lieber Virgina vernetzen sollten und nicht das Ruhrgebiet.</p>
<p>Wer erinnert sich nicht an die Massen von CDs in den Briefkästen, die jeder erstaunte Briefkastenbesitzer nur einmal einlegte, weil er sofort ungefragt Software installiert bekam. Zu diesen Zeiten waren CDs noch was wert, es gab sie fast gar nicht als Massenware auf Spindeln. Ich hab mich damals immer gefragt was das wohl kostet und fand die Dinger zu schade zum wegwerfen, vielleicht kann man sie ja nochmal gebrauchen <img src='http://my-bewerbung.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn ich suche, finde ich bestimmt noch eine AOL-CD aus den alten Tagen in meinem Keller. Vielleicht lege ich sie dann auch nochmal ein, nur zum Spaß, um mir von AOL das Internet erklären zu lassen <img src='http://my-bewerbung.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Natürlich werden die AOL-Mitarbeiter das nicht so lustig finden, wie ich, aber da können die einzelnen Mitarbeiter mal wieder nichts dafür. Im Prinzip das gleiche Problem wie bei Opel &#8211; das Management ist Schuld, aber fein raus, nur der kleine Mitarbeiter zahlt die Zeche. Like an ever flowing stream &#8230;</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/aol104.html" target="_blank">Quelle: tagesschau.de</a></p>
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		<item>
		<title>Digital Natives! &#8211; Die Überflieger am zukünftigen Arbeitsmarkt?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 07:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Native]]></category>
		<category><![CDATA[Human Capital]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Weißt du was ein &#8220;Digital Native&#8221; ist? Nun, ich wusste es nicht, als ich das Wort zum ersten Mal gehört habe. &#8220;Digitaler Eingeborener&#8221;? Damit konnte ich nichts anfangen und meine erste Überlegung ging in Richtung &#8220;Nerd&#8221; (noch so ein tolles Wort!).
Daher möchte ich kurz darlegen was ein &#8220;Digital Native&#8221; ist, um zu verhindern, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weißt du was ein &#8220;Digital Native&#8221; ist? Nun, ich wusste es nicht, als ich das Wort zum ersten Mal gehört habe. &#8220;Digitaler Eingeborener&#8221;? Damit konnte ich nichts anfangen und meine erste Überlegung ging in Richtung &#8220;Nerd&#8221; (noch so ein tolles Wort!).</strong></p>
<p>Daher möchte ich kurz darlegen was ein &#8220;Digital Native&#8221; ist, um zu verhindern, dass es dir genauso geht wie mir. Mit diesem Begriff sind all die Menschen gemeint, die ungefähr Anfang der 80er Jahre geboren wurden, also heute im Prinzip nicht älter als 29 Jahre sein dürften &#8211; und das ist auch schon alles! Du kannst also ganz leicht herausfinden, ob du dazu gehörst oder nicht.</p>
<p>Es steckt aber noch ein mehr Intention dahinter, wenn man dabei die gesellschaftliche Entwicklung zu Rate zieht. Der Begriff &#8220;Digital Native&#8221; benennt im Prinzip alle kommenden Generationen die bereits im digitalen Zeitalter geboren sind und die nicht so wie ich, zu Beginn der Jahrtausendwende bereits im Erwachsenenalter mit offenem Mund vor dem Bildschirm saßen, weil sie Boris Beckers-Lieblingssatz: &#8220;Ich bin drin!&#8221; ausprechen wollten.</p>
<p>Aber warum ist es überhaupt notwendig, eine solche Gruppe zu definieren? Vermutlich ist der Begriff aus einer soziodemographischen Studie hervorgegangen, genaues weiß man nicht. Verwendung findet er heute aber anscheinend vor allem auf dem Arbeitsmarkt und ist im Personalmarkt sogar ein Einstellungskriterium.</p>
<p>Nicht zuletzt ist die Idee, die sich hinter der Klassifizierung verbirgt, eine extreme Fortführung und Erweiterung des Jugendwahns auf dem Arbeitsmarkt der letzten Jahre und hängt direkt mit der Betrachtung der Arbeitnehmer als &#8220;Human Capital&#8221; zusammen. Im erweiterten Sinne also auch mit der Bewertung von Unternehmen, der Spekulation an den Börsen und dem Untergang der Weltwirtschaft zum aktuellen Zeitpunkt.</p>
<p>Das dieser Begriff in der aktuellen Zeit jedoch immer häufiger auftritt, zeigt zum einen, dass in den Personalabteilungen der Unternehmen noch immer die &#8220;alte&#8221; Denke vom Mensch als Kapital vorherrscht. Vielleicht ist es auch ein wenig zuviel erwartet, aber Personalabteilungen sollten mittlerweile gelernt haben langfristig zu planen. Die globale Weltwirtschaft hat die Folgen von kurzfristiger Monetarisierung und Planung in der Finanzwelt gerade erst schmerzhaft erfahren, den einzelnen Unternehmen und ihren Personalabteilungen steht dieser schmerzhafte Absturz noch bevor, auch wenn er vielleicht noch 10 Jahre auf sich warten lässt.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Computerspiel-Faehigkeiten-fuers-Management--/meldung/134768" target="_blank">Heise Online</a></p>
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		<title>Telekom &#8211; Abzocke bei Umzug?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 15:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uschulte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnungswechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist kaum zu glauben, aber die Telekom ist anscheinend dazu übergegangen ihre Kunden nochmals zur Kasse zu bitten, wenn diese einen Umzug planen. Ich habe schon einige Umzüge hinter mir, aber das ist der erste mit einem Call &#38; Surf-Paket der Deutschen Telekom und vermutlich auch der letzte Wohnungswechsel mit T-Home.
Seit eineinhalb Jahren benutze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist kaum zu glauben, aber die Telekom ist anscheinend dazu übergegangen ihre Kunden nochmals zur Kasse zu bitten, wenn diese einen Umzug planen. Ich habe schon einige Umzüge hinter mir, aber das ist der erste mit einem Call &amp; Surf-Paket der Deutschen Telekom und vermutlich auch der letzte Wohnungswechsel mit T-Home.</p>
<p>Seit eineinhalb Jahren benutze ich ein Call &amp; Surf Comfort Plus-Paket der Deutschen Telekom mit einer Vertraglaufzeit von 24 Monaten. So weit, so gut. Ich bin auch ganz zufrieden, es funktioniert gut, liegt allerdings auch preislich deutlich über den Angeboten der Konkurrenz.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Weil ich keine 16.000er Leitung brauche, wollte ich nun nach dem Ablauf der Vertragslaufzeit auf die kleinere 6000er Leitung umsteigen. Das wäre eigentlich auch kein Problem, wenn ich nicht innerhalb dieser 24 Monate Vertragslaufzeit umziehen müsste.</p>
<p>Ich will also meine Wohnung wechseln und ziehe 500 Meter Luftlinie weiter. Gleiche Vorwahl, gleiche PLZ, etc. Dafür möchte die Telekom eine Gebühr von ca. 60 Euro haben. Frech wie ich finde, aber gut was soll es.</p>
<p>Was allerdings gar nicht geht, offenbart mir die Service-Hotline-Dame mal eben so lapidar nebenbei. Aufgrund der Tatsache, dass ich innerhalb der 24 Monate Vertragslaufzeit umziehe, muss ich einen neuen Vertrag über das gleiche Produkt oder ein Höherwertiges abschließen, der wieder 24 Monate dauert!!!!</p>
<p>Da fühlt man sich als Verbraucher doch richtig von der Deutschen Telekom abgezockt! Wie kann soetwas beim Umzug sein? Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Gebähren im Sinne des Erfinders ist.</p>
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