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Ex-EU-Kommissare bekommen Überbrückungsgeld, obwohl sie bereits neue Jobs haben. Von mindestens ca. 100.000 EUR pro Kommissar ist die Rede. Entwickelt sich im EU-Apparat eine Selbstbedienungsmentalität.

Viele der ehemaligen Kommissare sind direkt nach ihrem Ausschied aus der EU-Behörde in die freie Wirtschaft gewechselt, einige haben sich mit selbstständig gemacht, so wie Günter Verheugen mit seiner Lobbyagentur.

Ex-EU-Kommissare haben einen Anspruch auf 3 Jahre Überbrückungsgeld, um von der Behörde einen gewissen Abstand zu bekommen, aber in erster Linie, um zu vermeiden, dass sie für irgendeine Lobby arbeiten müssen und somit aktive Politiker beeinflussen.

Das ist jedoch keine Pflicht, sondern freiwillig. Viele Ex-Kommissare entscheiden sich jedoch wieder kurzfristig für die miese Lobbyarbeit, was weder für den Charakter, noch für das System positiv zu bewerten ist.

Was jedoch jetzt erst bekannt wurde ist für die EU in ihrer Glaubwürdigkeit ein Desaster und fördert zu Tage, mit welcher Abzockmentalität sogar die Kommissare auf EU-Ebene zu Werke gehen. Die Tatsache, dass Überbrückungsgeld gezahlt wird, obwohl die Ex-Kommissare bereits einen neuen Job als Lobbyist besitzen ist ein Skandal.

Es bedeutet in der Schlußfolgerung, dass wir als EU-Bürger sogar dafür bezahlen, dass die Ex-Kommissare die Interessen der Lobbygruppen vertreten und nicht das Interesse der EU-Bürger im Auge haben.

Die EU-Kommission muss schnellstens reformiert werden, bevor der Missbrauch die ganze Europäische Union gefährdet.

Quelle: ftd.de

Jetzt fordert auch die UNO mehr Lohn für deutsche Arbeitnehmer, nur die EU sieht keinen Handlungsbedarf. Doch 20 Jahre Lohnzurückhaltung haben ihre Spuren hinterlassen und sind mit ein Grund für den gegenwärtigen Niedergang.

In fast jedem Interview mit Volkswirten und Nobelpreisträgern weisen diese auf die schwache Binnenkonjunktur und stagnierende Lohnentwicklung in Deutschland hin. Die Exportorientierung der Deutschen sei gefährlich und nicht zukunftsweisend, denn sie lässt das Land innerlich ausbluten.

Die Unternehmen sind auf diesem Ohr jedoch taub und weisen auf steigende Binnenkonjunktur hin. In der Tat ist es so, dass aktuell die Binnenkonjunktur anzieht, was allerdings nur auf einen Sachverhalt zurückzuführen ist – die Deutschen haben Angst um ihr Geld und wollen es mit Rohstoffen, Renovierungen oder Immobilien in Sicherheit bringen. Also nur eine Torschlusspanik, kein nachhaltiger Effekt.

Doch wer soll diese Lohnerhöhungen durchsetzen? Die Gewerkschaften sind zu schwach geworden und die Unternehmen haben zuviel Macht gewonnen. Die Politik ist endlich gefordert mit ihren Tarifverträgen anzufangen und gleichzeitig einen Mindestlohn zu schaffen, doch mit der Neoliberalen FDP ist für die CDU hier vermutlich nichts zu machen.

Die Unternehmerpartei FDP, welche frei nach dem Motto agiert: “Gib mir und dir wird gegeben!” müsste über ihren eigenen Schatten springen und sich quasi neu erfinden bzw. auf alte Werte zurückberufen. Das wird jedoch jetzt nicht passieren, erst wenn die FDP nach der kommenden Wahl berechtigterweise nicht mehr im Bundestag vertreten sein wird, kann sie einen Neustart wagen.

Doch solange kann die deutsche Volkswirtschaft nicht warten, sie brauch noch spätestens im Herbst/Winter 2010 einen ordentlichen Zuschlag in den Lohnbeutel. Denn bereits ab Januar 2011 möchte FDP-Gesundheitsminister Rösler die Krankenkassenabgabe auf 15,5 % erhöhen + Zusatzbeitrag, spätestens damit dürfte jedem klar sein, dass die FDP volkswirtschaftlich mehr schadet als nutzt und der Slogan “Mehr Brutto vom Netto” nur eine Eintagsfliege nach der Wahl war.

Quelle: ftd.de

schwarzgeld

Geschätzte 50 Milliarden EUR Schwarzgeld werden in Deutschland jedes Jahr zu sauberem Geld umgewandelt, sagt der Bund der Kriminalbeamten, die wirkliche Zahl dürfte noch viel viel höher sein. Doch warum ist Deutschland ein Paradies zur Geldwäsche für die mafiösen Oragnisationen? Warum hält sich die Politik bei dieser Frage die Augen und Ohren zu?

Nun, spätestens seit der Affäre um die Stiftung Zaunkönig und etlichen anderen Verfahren wissen wir, dass die Politik selbst ordentlich mitmischt im Geschäft der Geldwäsche. Mit dem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat man aktuell ja auch den Bock zum Gärtner gemacht, denn auf der Parteiebene hat die CDU besonders bewiesen, dass sie im schmutzigen Geschäft mitmischen kann.

Doch jetzt droht der schönen Mafiawelt eine Gefahr aus Brüssel, denn die EU hat gegen Deutschland ein Verfahren eingeleitet, weil unser schönes Land ganz besonders schwach gegen Geldwäsche vorgeht. Die EU legt auf Grundlage einer Untersuchung der OECD, der deutschen Politik bei der Bekämpfung von Geldwäsche ein miserabeles Zeugnis vor und hierzulande tut man so, als wäre alles in Ordnung.

Doch nicht nur die Mafia fühlt sich in Deutschland wohl, auch der internationale Terrorismus, von Afrika, Asien oder sonst wo, sieht in Deutschland ein neues Cayman Island. Das Einfallstor sind hier allerdings nicht die Banken, sondern Finanzdienstleister, Immobilienmakler und -händler und Spielcasinos. Ebenso sind Geschäfte im hochpreisigen Segment wie Schmuckhändler und Autohändler die Waschmaschinen.

Noch immer gilt die Waschung von Schwarzgeld in Deutschland als Kavalliersdelikt, nur 3-4 Fälle kommen jedes Jahr überhaupt vor Gericht, obwohl ca. 9000 Verdachtsfälle pro Jahr gibt. Es gibt quasi keine Kontrollen und niemand von staatlicher Seite fragt wirklich woher das Geld für die Immobilie, das Restaurant oder Geschäft wirklich kommt.

Es wird endlich Zeit, dass Deutschland hier aktiv wird und es ist ein Zeichen von Inkompetenz, wenn erst die EU den Finger in die Wunde halten. In dieser Frage ist es gut, dass es die EU gibt.

Quelle: ftd.de

kanada-flagge-fahne

Kanada – das Land der Wälder, Weiten und Abenteurer – so das Tourismus-Image. Kanada geht es verhältnismäßig gut, aber meistens profilieren sich die Kanadier auf Kosten von anderen und entwickeln sich zum Bad Boy, das beweist die Finanzkrise erneut.

Die Kanadier sind in keine Staatengemeinschaft eingebunden, sie haben keine Affinität zur globalen Welt außerhalb der wirtschaftlichen Interessen. Selbst im eigenen Land liegt ihnen oftmals der Profit über den eigenen Interessen.

Sie gewinnen Öl aus Ölsand, dabei ist es ihnen egal, ob die Umwelt dadurch immens beeinträchtigt wird oder nicht. Was zählt ist der Profit.

Seit 2000 hat Kanada den Anbau und Konsum von weichen Drogen wie Hanf legalisiert. Damit ist dort ein mehrere Milliarden-Dollar-Imperium an Drogenindustrie entstanden, welcher illegal tonnenweise in die USA importiert und den Markt dort überflutet. Jeder zweite US-Teenager hat schonmal gekifft. Den Kanadiern ist auch dies egal, was kümmert sie die Drogenkultur in den USA, sie wollen nur Geld verdienen und im eigenen Land ihre Ruhe haben.

Den Kanadiern ist noch nicht bewusst geworden, dass sie sich in einer globalen Schicksalsgemeinschaft befinden. Dort oben im Norden herrscht wieder Pioniergeist im eigenen Land – unter dem ewigen Eis gibt es neues Land zu gewinnen – da scheut man sich auch nicht vor einem Konflikt mit den Russen.

Kanada hat das Kyoto-Protokoll unterschrieben und sich von 1990 bis 2012 zu einer Reduzierung an CO2-Emissionen um 6 Prozent verpflichtet, tatsächlich hat Kanada die CO2-Emissionen in diesem Zeitraum um 35% gesteigert. Hier sieht man deutlich, wie die Kanadier zur Welt stehen, für sie ist der Klimawandel positiv und verspricht mehr Macht und Geld, was kümmert sie die Welt.

Die kanadischen Ur-Wälder werden gerade dem Erdboden gleich gemacht, man holzt ab was das Zeug hält. Am liebsten würden die Kanadier den Klimawandel im Alleingang vorantreiben, zusammen mit den USA, China, Indien und Brasilien bilden sie den Anti-Klimaschutz-Block und haben auch die Konferenz in Kopenhagen scheitern lassen.

Kanada entwickelt sich aktuell zum Bad Boy der Welt. Vergleichbar mit einem Halbwüchsigen, der sein Leben in vollen Zügen genießt und nicht erkennt, dass er mit Gesetzesverletzungen anderen schadet. Erst wenn dieser Halbwüchsige bei einem illegalen Autorennen einige Unbeteiligte tötet, wird er vielleicht zur Vernuft kommen. Wahrscheinlich ist das jedoch nicht, denn Kanada muss nicht ins Gefängnis …

Wie kann man die verrückten Kanadier stoppen? Was könnte sie zur Vernunft bringen?

Die Welt steht kopfschüttelnd und machtlos am Straßenrand.

Quelle: welt.de

Quelle: greenpeace.de

inflation

In einer Nacht- und Nebelaktion hat die EU und der IWF beschlossen 750.000.000.000 EUR zu drucken. Die Folge ist eine Inflation der Währung und die Deutschen dürfen sich darauf einstellen, dass sie nicht nur seit 20 Jahren keine Nettolohnsteigerung haben, sondern nun ihr Geld schneller als bisher weniger wert ist.

Damit wird sich auch die Kaufkraft in Deutschland stark nach unten bewegen. Vielleicht hat dieser Sachverhalt gestern Herrn Schäuble ins Krankenhaus gebracht, bei dieser Summe wird mir auch schlecht. Sicherlich dürfte es ihm an die Nieren gegangen sein, denn zuhause heißt es sparen, sparen, sparen und auf EU-Ebene kommen zu den Griechenland-Milliarden jetzt noch die exorbitanten Summen.

Deutschland soll mit 123.000.000.000 Milliarden dabei sein, was das für dieses Land bedeutet dürfte jetzt jedem klar werden. Die Finanzkrise hat sich endgültig zu einer Wirtschaftskrise entwickelt. Genau wie vor dem zweiten Weltkrieg erfolgt die Depression 1-2 Jahre zeitversetzt.

Die Hedgefonds, Spekulanten und Banken als Verursacher, haben bis dato noch keine staatliche Reglementierung erfahren und machen ungeniert dort weiter, wo sie aufgehört haben.

Neue Steuern kommen auf die Deutschen zu, jetzt nach der NRW-Wahl wird alles nicht mehr reichen. Weder Finanzmarktsteuer noch PKW-Maut können die aufgerissenenen Löcher stopfen, doch wenn die Regierung wie die letzten 20 Jahre auch, lediglich nur den deutschen Michel schröpft riskiert sie Unruhen.

Die Deutschen werden nur bei harten Schnitten auf die Barrikaden gehen, wir sind wie die Frösche, die in einem Kochtopf mit Wasser langsam auf Siedetemperatur erhitzt werden. Der Frosch merkt nicht, dass er gekocht wird. Anders ist es bei den Griechen, sie sind ins heiße Wasser gesprungen und wollen sofort wieder raus, doch jemand hat den Deckel bereits aufgelegt.

Quelle: spiegel.de

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