Die EU will Unternehmen zu mehr Wahrheit bei der Herstellungsangabe verpflichten. Zukünftig dürften Produkte dann nur noch die Herstellungsbezeichnung “Made in Germany” für Produkte verwenden, wenn deren Bestandteil mindestens zu 45% auch wirklich in Deutschland produziert wurde. Das Urteil wäre ein Segen für die Verbraucher und die Belohnung für alle Unternehmen, die dem Produktionsstandort Deutschland die Treue gehalten haben. Doch die Industrielobby macht schon gegen das Gesetz mobil.

Wo “Made in Germany” drauf steht, muss heute nicht mehr unbedingt “Made in Germany” drin sein. Die aktuelle Gesetzgebung zu diesem Thema lässt quasi alles zu, sogar den Volkswagen der komplett in China produziert wurde. Der Gesetzgeber ist hier bisher großzügig, was im Prinzip jedoch an Verbrauchertäuschung grenzt.

Das der deutsche Gesetzgeber es noch nie so mit den Interessen der Verbraucher hatte, sondern eher mit denen der Wirtschaft und ihrer Verbände und Lobbyisten, dürfet weithin bekannt sein. Die EU ist daher quasi die einzige Instanz, die diese deutsche Allmacht durchbrechen kann. Natürlich ist das sehr zum Ärger der Unternehmen, die massenhaft billig im Ausland produzieren lassen und dann das Gütesiegel “Made in Germany” aufkleben.

Bleibt zu hoffen, dass die EU nicht vor der großen Lobby einknickt. In Sachen Verbraucherschutz ist die EU für Deutschland ein Segen, doch nicht alles was aus der EU kommt ist von Vorteil. Die Beispiele Vorratsdatenspeicherung, Gentechnik, etc. zeigen, dass die EU nicht immer zum Vorteil des Bürgers entscheidet.

Quelle: spiegel.de

Dieser Tage entscheidet sich die Zukunft des Euros. Es geht dabei auch um die Zukunft Europas und ganz besonders auch um die Zukunft von uns Deutschen. Wirft die Europäische Zentralbank die Gelddruckmaschine an und kommen die Euro-Bonds wie die Pleiteländer fordern, wird Deutschland einen hohen Preis bezahlen. Sprich, es wird unausweichlich zu einer Inflation kommen, die besonders die Rentner und Geringsverdiener in Deutschland treffen wird. Alles wird teurer werden und wir dürften mit 5-8% Inflation pro Jahr rechnen. Am Ende könnten alle Pleiteländer auch Deutschland mit in den Abgrund gezogen haben. Das wäre der Schrecken ohne Ende!

Die Alternative wäre eine Währungsreform, sprich der Euro fällt und die einzelnen Staaten machen wieder ihre eigene Währung. Oder aber einige starke Länder schließen sich zusammen und behalten den Euro, so wie es die Bundesregierung jetzt offen diskutiert. Nachteil wäre ein schrumpfender Export. Das wäre das Ende mit Schrecken!

Diese 2 Möglichkeiten stehen jetzt offen. Das Ende mit Schrecken ist immer die beste Lösung!

Seit Jahren kommen Arbeitskräfte von Polen nach Deutschland, jeder hochqualifizierte Pole hat bisher unbehelligt in Deutschland arbeiten können. Die Beschränkung bis gestern galt nur für die Masse und die Niedriglöhner.

Fast könnte man meinen, der Wegfall der Beschränkungen für Arbeitskräfte aus Osteuropa sei eine Glaubensfrage. Kommen wirklich Arbeitskräfte? Wenn ja, wieviele mögen es wohl sein? Die Einen glauben mindestens an 100.000, die Anderen an 800.000 Arbeitskräfte.

Fakt ist, für den deutschen Arbeitnehmer hat der freie Zugang der osteuropäischen Arbeitskräfte zum deutschen Arbeitsmarkt keinen einzigen Vorteil. Fakt ist auch, die Löhne werden durch den Zuzug dieser Arbeitskräfte niemals steigen, sondern sinken, das besagt schon das Marktgesetz von Angebot und Nachfrage.

Die Einzigen, die hierzulande wirklich von der Grenzöffnung profitieren sind wiedermal die Arbeitgeber. Sie können die Stundenlöhne nun wieder drücken, oder Stellen gleich mit polnischen Zeitarbeitern besetzen.

Die Debatte der letzten Tage ist wirklich scheinheilig, besonders weil alle so tun, als wüssten sie nicht wie es kommen wird. Die Frage ist nicht, ob die Arbeitskräfte aus Polen die Löhne hierzulande nach unten drücken werden, sondern nur in welchem Umfang.

Wenn dieser Tage darüber geschrieben wird, dass man versucht die Reaktoren unter Kontrolle zu bekommen, dann kann das nur als Witz aufgefasst werden, denn Kontrolle ist schon seit dem Tsunami in den 4 Reaktoren nicht mehr möglich.

Die internationalen Experten sind sich einig, die Kernschmelze hat an allen betroffenen 4 Reaktoren in Fukushima eingesetzt, doch niemand will es offiziell zugeben. Warum auch, beweisen lässt es sich ja eh nicht. Im Prinzip geht es nur noch darum den Super-Gau zu verhindern, welcher Eintritt, wenn die Kernschmelze durch das Basement tritt. Ob dies allerdings nicht schon der Fall ist, kann niemand wirklich sagen.

Wie sich herausstellte ist wohl niemand wirklich freiwillig als Helfer vor Ort. Die von unseren Politikern hochgelobte Disziplin der Japaner ist wohl nicht nur der Grund, warum es in Japan de facto bisher keine Atomkraftgegner gab, sondern auch der Grund, warum Menschen freiwillig in den Tod gehen. Damals nannte man das Kamikaze und anscheinend hat sich dies in Japan erhalten. Auch die Deutschen waren mal ganz auf Disziplin versessen, aber wohin uns das geführt hat weiß ja wohl jeder, übrigens gab es auch in Deutschland Kamikaze-Flieger.

Doch wir brauchen gar nicht bis nach Japan gehen, um zu erkennen, dass wir momentan in Deutschland eigentlich in Sachen Atomkraft die beste Aufklärungspolitik der Welt haben. Unsere direkten Nachbarn Frankreich oder England sind da meilenweit von entfernt. Es herrschte dort eine gewisse Gleichgültigkeit und ein mangelndes öffentliches Bewusstsein für die eigentliche Technik, weshalb es dort auch nie eine große Anti-AKW-Bewegung gegeben hat. Genau diese wollen die britischen und französischen Regierungschefs auch jetzt verhindern, vor Allem aus wirtschaftlichen Gründen.

Frankreich und England stellen sich gerade in der EU gegen Stresstests quer und zeigen deutlich, dass sie am Liebsten keine Veränderung wollen.Hier gilt am besten Schnauze halten und weiter Kohle kassieren auf Kosten der Allgemeinheit. Schade, die Länder haben noch einen langen Weg vor sich.

Die Bundesagentur für Arbeit ist vor der Wirtschaftslobby eingeknickt. Mit einer nachweislich in weiten Teilen unlogischen Studie “Perspektive 2025: Fachkräfte für Deutschland” wird ein krasser Versuch offenbar dieses Land zu destabilisieren. Mit einer 10-Punkte-Liste des Grauens will sie die deutschen Beschäftigten in ein neues Zeitalter der Sklaverei führen und gleichzeitig deren Lohn drücken.

Erst gestern äußerte sich der Chef  Frank-Jürgen Weise zum zukünftigen Arbeitsmarkt in Deutschland in einem Spiegel-Interview. Dort malte er ein düsteres Bild für die deutschen Arbeitnehmer. Weniger Jobs, in Deutschland und weniger Lohn für mehr Arbeit. Es ist zudem ein krasser Gegensatz zu den Äußerungen der aktuellen Bundesregierung, die uns das blaue vom Himmel lügt.  Quelle: Spiegel.de

Im krassen Gegensatz zu seinen gestrigen Äußerungen steht die Vorstellung des 10-Punkte-Plan des Grauens, mit welchem die Bundesagentur für Arbeit auf den “angeblichen Fachkräftemangel” eingeht. Die Studie “Perspektive 2025: Fachkräfte für Deutschland” (mit PDF-Download) ist eine Kampfansage an die deutschen Arbeitnehmer und wird diese in ein neues Zeitalter der wirtschaftlichen Ausbeutung führen, wenn er wirklich umgesetzt wird. Geschickt werden krasse unnütze Einschnitte mit sinnvollen Maßnahmen, zum Beispiel bei der Bildung und Weiterbildung, verstrickt.

Gestern noch ging Weise von einer Stagnation, ja sogar vom Wegfall von Jobs in der Zukunft aus, heute gauckelt er uns ein nicht nachvollziehbarer Bericht das Fehlen von Arbeitskräften vor.

Gehen wir doch mal ins Detail …

Nehmen wir zum Beispiel mal den Punkt 6 der Studie, dort wir dauf die qualifizierte Zuwanderung eingegangen und die aktuelle Abwanderung mit der Zuwanderung verglichen. In einer anschaulichen Grafik ist zu erkennen, dass seit 2008 erstmals mehr Menschen wegziehen als zuziehen. Besonders dramatisch ist, dass es hauptsächlich junge und qualifizierte Menschen in andere Länder zieht. Dort angegeben ist auch der Grund für diese Abwanderungstendenz: die schlechte deutsche Berufs- und Einkommensentwicklung.

Ergo, die Menschen ziehen aus Deutschland weg, weil sie im Ausland bessere Arbeitsverhältnisse vorfinden und vor allem ein höheres Einkommen erzielen können. Doch darauf geht die Bundesagentur bei ihren folgenden Lösungsansätzen gar nicht erst ein, hier werden lediglich Verbesserungen bei der Zuwanderungsregelung angemahnt und eine gesellschaftliche Willkommenskultur gefordert. Doch was soll das dann bringen?

Wie kann es sein, dass die Menschen nachweislich nicht zu uns kommen, ja sogar wegziehen, weil sie keine guten Arbeitsverhältnisse vorfinden und viel zu wenig verdienen und die Bundesagentur sieht in der Änderung der Zuwanderungsregelungen die Lösung? Das ist nicht nur extrem unlogisch, sondern auch inkompetent, denn die Bundesagentur müsste eigentlich deutlich höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen fordern, anstatt so einen Blödsinn zu schreiben.

Erst kurz zuvor richtet sich dann noch Herr Weise im Interview an das Land und prophezeit sinkende Löhne und Mehrarbeit.

Im Umkehrschluss bedeutet dies ja, dass die Bundesagentur davon ausgeht, dass die Abwanderung in den nächsten Jahren noch deutlich zunehmen wird, doch das steht nicht in diesem Bericht zum zukünftigen Arbeitsmarkt. Im Prinzip lässt das nur einen Schluss zu, diese schöne Studie ist eigentlich nur ein Propagandawerk der Industrie.

Weitere irrwitzige Forderungen wie zum Beispiel die Forderung mehr Frauen in den Arbeitsmarkt zu integrieren oder die Anzahl der jetzt schon dramatischen Überstunden deutlich zu erhöhen, verschweigen völlig, dass es im Umkehrschluss auch zu weniger Geburten und somit zu einer Verstärkung des Effekts kommen wird.

Sorry, aber wenn das die Zukunft des deutschen Arbeitsmarktes sein soll, dann ist unser Land besser dran, wenn der Plan gleich im Mülleimer verschwindet.

Quelle: faz.de

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