facebook-logo

Mark Zuckerberg zieht eigentlich nie seinen Pullover aus, doch auf einer Konferenz in Südkalifornien kommt er derart ins Schwitzen, dass er das gute Stück auszieht. Doch dabei offenbarte er ein geheimes Symbol …

Hat Facebook sich gegen die Welt verschworen? Will das Unternehmen die Weltherrschaft an sich reißen?

Mit Datenschutz nimmt es das Unternehmen nicht so genau, weshalb auch Ilse Aigner den Austritt bei Facebook ins Auge fasst, doch was Facebook erst einmal weiß, gibt es nicht wieder preiß.

Die unfreiwillige Offenbarung eines komischen Logos (siehe oben) hat Mark Zuckerberg in Bedrängnis gebracht. Das geheime Facebook-Logo offenbart einen weltherrschaftlichen Charakter und lässt die Verschwörungstheoretiker von einer zionistischen Weltverschwörung a la Nazi-Propaganda träumen.

Das Logo sieht auch gar nicht friedlich aus und lässt an die Illuminaten erinnern. Zudem ist in der Mitte deutlich ein Davidstern zu erkennen, was auf einen religiösen Bezug zum Judentum schließen lässt.

Was steckt hinter Facebook?

Quelle: ftd.de

fehlermeldung-facebook-deaktivierung

Angeblich ist Facebook DIE Community und bei Jugendlichen und Erwachsenen angesagt, doch es mehren sich die Indizien, dass hier Facebook die Zahlen deutlich beschönigt, um an das große Werbegeld zu kommen.

Wer einmal versucht hat auf Facebook seinen Account zu löschen, der wird feststellen, dass dies gar nicht so einfach ist und das Löschen eines Accounts technisch nicht vorgesehen ist. Facebook erschwert die Funktion zum Deaktivieren des Accounts vermutlich bewusst, schließlich lebt das Unternehmen von Wachstumszahlen, um welchen Preis auch immer.

Das Konto der User kann daher nur deaktiviert werden, das Konto zu löschen ist unmöglich. Alle Daten die Facebook einmal von einer Person gesammelt hat gibt es nie wieder her.

Die Praxis von Facebook lässt Parallelen zu Googles Datensammelwut zu, allerdings deutlich problematischer, weil es hier um viel intimere Daten geht. Aus diesem Grund wollten sich am gestrigen 31. Mai zig tausend Menschen symbolisch von Facebook verabschieden, doch das Unternehmen ließ diese Maßnahme gar nicht zu und verweigerte, laut Zeugenberichten, vielen oder allen die Deaktivierung des Accounts.

Als Grund wurde oftmals die Verknüpfung mit einem App erwähnt, welches nur der Account-Besitzer verwaltet und deshalb das App auch gelöscht würde. Doch dieser Sachverhalt stimmte nicht und viele sahen sich von Facebook getäuscht und betrogen.

parlament-eu-strassburg

Es ist schon erstaunlich! Wer im Parlament der Europäischen Union in Straßburg oder anderswo arbeitet, der hat vor einiger Zeit einen Fragebogen bekommen, in welchem er zum Beispiel folgende Fragen beantworten sollte:

“Hatte eines ihrer Familienmitglieder eine Geisteskrankheit?”

“Haben Sie je selbst einen Neurologen, Psychiater, Analytiker oder Therapeuten aufgesucht?”

“Nennen Sie das Datum Ihrer letzten Periode.”

Dieser Fragebogen mit 25 teils sehr intimen Fragen ist zudem Bestandteil des Einstellungstests, wer die Angaben verweigert oder nachweisbar falsch ausfüllt, wird wahrscheinlich im Bewerbungsprozess ausgesiebt.

Als besonders dreist entpuppt sich jedoch die Tatsache, dass diese Daten über 30 Jahre gespeichert werden und sogar jedes Jahr neu erhoben werden sollen. Wodurch dem fass jedoch noch zusätzlich der Boden ausgeschlagen wird ist der zusätzliche jährliche Blut- und Urintest. Das ist Überwachung pur!

Die angestellten Mitarbeiter des Parlaments sind berechtigterweise entsetzt und wütend zugleich. Der medizinische Dienst des EU-Apparates entpuppt sich als hier als Datensammelmaschine, ohne auch nur das recht dafür zu haben. Offiziell lautet die Begründung ganz lapidar “versicherungstechnische Gründe”.

Versucht hier vielleicht jemand die Angestellten des EU-Parlaments erpressbar zu machen? Wer steckt eigentlich genau hinter der Forderung – wirklich eine Versicherung?

Der Skandal verbreitet sich jedenfalls wie ein Lauffeuer und erinnert an die Daimler-Benz-Blut-Affäre. Es wird deutlich, dass mittlerweile massiv persönliche Daten von Arbeitgebern eingefordert werden, die nicht das recht dazu haben – selbst im öffentlichen Dienst auf EU-Ebene. Das Thema Datenschutz muss wesentlich sensibeler in gesetzliche Rahmen gefasst werden und vor allem im Arbeitsrecht deutlich verankert werden. Es kann nicht sein, dass Arbeitgeber sehr intime Daten ungestraft abfragen können. Hier müssen schnell Gerichtsurteile auf EU-Ebene her, welche diesem unsäglichen Treiben einen Riegel vorschieben.

Quelle: stern.de

Seit Jahren haben sich sozialen Online-Netzwerke in Deutschland etabliert, von der Partnerfindung bis zum Karrieresprung hat jedes Netzwerk seinen eigenen individuellen Anspruch. So auch Facebook, welches genau wie die VZ-Netzwerke besonders auf Fun und Freundeskreis abzielt. Doch Facebook benimmt sich dabei wie der Wolf im Schafspelz und verspielt dabei seine Zukunft.

Mafia Wars, Farmville und andere social Games dienen Facebook zur Aquise neuer Mitglieder und teilweise haben Spielsüchtige hier sogar bis zu 500 unterschiedliche Accounts. Dadurch bekommen sie in Games wie Mafia Wars einen besseren Status und das Unternehmen Facebook kann gleich nebenbei noch behaupten, dass es wahnsinnig schnell wächst. Im Prinzip verarscht Facebook somit vor allem die Werbeindustrie, welche aufgrund der Zahlen hohe Summen in Anzeigen investiert.

Allein dieser Sachverhalt beugt das geltende Recht schon extrem, doch die Tatsache, dass Facebook die persönlichen Daten der Unique User an Unternehmen verschachert ist ein Skandal, der einer in weiten Teilen reifen aber naiven Facebook-Gemeinde nicht bewusst ist. Das ist zwar nicht verboten, wenn der Nutzer dies mit den AGBs akzeptiert, dennoch handelt es sich um keine bewusste Entscheidung des Verbrauchers und ist daher nicht ok.

Das Justizministerium unter der FDP-Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger will mehr Datenschutz für Arbeitnehmer realisieren. Zuständig hierfür ist jedoch das Innenministerium von CDU-Mann Lothar de Maizière, der nun seinen Offenbarungseid leisten muss. Mehr Datenschutz oder mehr Datenkontrolle?

Die FDP hat einen schlechten Ruf in Bezug auf die Rechte von Arbeitnehmern, schließlich gilt sie ja als Partei der Besserverdienenden und der Unternehmer. Doch seit dem Regierungswechsel offenbart die Partei auch ihren liberalern Charakter der Jahrzehnte lang verschollen galt. Das ausgerechnet die FDP sich nun für den Datenschutz der Arbeitnehmer einsetzt verwundert zuerst, liegt jedoch Nahe, wenn es der Partei mit ihren freiheitlichen Wurzeln wirklich Ernst ist.

Der Vorstoß aus dem Justizministerium kommt nicht ohne Vorwarnung, schließlich haben sich die Skandale mit Arbeitnehmerdaten in den letzten Jahren gehäuft. Vor allem die großen Konzerne sind hier unangenehm aufgefallen, beispielsweise die Deutsche Bahn, Lidl oder zuletzt Daimler mit dem Bluttest für Bewerber. Die Skandale sind da, die Strafanzeigen auch, nur die Rechtsgrundlage nicht, denn in Deutschland wird das Arbeitnehmerrecht noch immer mit Füßen getreten, ganz nach dem Motto “Wer braucht schon Arbeitnehmerrechte? Die Unternehmen regeln das allein!”.

Maultaschen- und Gutscheinbon-Skandale belegen zudem die Willkür der Arbeitgeber und die Ignoranz und Gleichgültigkeit des Staates. Wir leben zwar in einer Demokratie und einem freiheitlichen System, allerdings bitte schön nur bis zum Werkstor oder zum Geschäftseingang. Wer eintritt muss den freiheitlichen Schutzmantel ablegen und sieht sich einer autoritätenbetrieblichen Diktatur gegenüber, die nicht selten einer Firmenphilosophie folgt, die faschistische Züge aufweist.

Quelle: tagesschau.de