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Es ist schon wieder passiert, 7 tote Kleinkinder und 20 Verletzte. Das ist die gestrige Bilanz des jüngsten chinesischen Amoklaufs. In den letzten zwei Monaten gab es bereits 4 Amokläufer dieser Art. Was ist los mit den Chinesen? Warum werden nur Kinder getötet?

Es scheint fast, als wollten die chinesischen Amokläufer die Überpopulation in China durch Kindsmord selbst lösen. Doch was hier passiert ist bitterer Ernst und seitdem in Belgien im letzten Jahr das gleiche passiert ist und ein als “Joker” verkleideter Amokläufer in einem Kindergarten ein Massaker anrichtete, hat man nichts mehr davon gehört.

Warum werden in China und Belgien etliche Kinder durch Massenmörder getötet? Was treibt diese Menschen dazu, sich an den Schwächsten der Gesellschaft zu vergreifen? Geht es um Rache für eine kaputte Kindheit? Ist es Neid auf die Sorglosigkeit der Kinder? Oder ganz einfach Wahnsinn?

In China gleichen die Kindergärten und Schulen mittlerweile schon fast Festungen, trotzdem gelingt es den Amokläufern immer wieder. Bleibt die Frage, wie groß wäre das Ausmaß, wenn die Kindergärten nicht geschützt wären?

Anscheinend geht es nach einem Bericht der SZ in der Tat meistens um Rache. Rache an der Gesellschaft, weil die Menschen von Beamten aber auch Arbeitgebern drangsaliert und ausgebeutet werden. Sie haben teilweise private Probleme, welche oftmals auch durch gesellschaftliche Kontexte entstehen. Die chinesische Diktatur und Gesellschaft kennt aktuell kein Ventil für Frust und Probleme.


Nach Schätzungen leiden ca. 173 Millionen Chinesen unter massiven psychischen Störungen. Doch nur 10% lassen sich behandeln, oder können sich behandeln lassen. Demnach laufen in China ca. 156 Millionen therapiebedürftige Menschen umher. Im Vergleich zu unerser Bevölkerungszahl stelle man sich vor, 80 Millionen deutsche Psychopathen bestimmen den Alltag.

Doch warum ausgerechnet die Kinder? Nun, Kinder können sich nicht wehren, erzeugen extrem viel Aufmerksamkeit und bedeuten ihren Eltern alles. Die Amokläufer gehen also in der Regel sehr bewusst und berechnend vor. Von Kurzschlusshandlungen oder einer spontanen Aktion kann nicht die Rede sein.

Doch in China wird das Problem nicht untersucht, sondern weitgehend totgeschwiegen. Natürlich will man keine Nachahmer ermutigen, doch die Tatsache, dass trotz Berichterstattungsverbots so viele Fälle auftreten, zeigt das Ausmaß der Problematik.

Der erste Täter wurde bereits hingerichtet – das ist chinesische Problembewältigung.

Quelle: welt.de

Es ist jetzt auf den Tag genau 50 Jahre her, dass mindestens 86.000 Tibeter abgemetzelt wurden. Die Zahl der Toten ist die offizielle der Chinesen, wie viele Menschen ihr Leben wirklich aufgrund der chinesischen Invasion verloren haben weiß vermutlich niemand.

Die meisten Menschen sind nicht in Kampfhandlungen gestorben, sie wurden hingerichtet, egal ob Mönch, Palastwache oder andere Zivilisten.

Seit der chinesischen Invasion im Jahre 1950 wird das tibetische Volk genadenlos unterdrückt. Ein Volk, welches immer in Frieden gelebt hat und von dem nie eine Aggression ausgegangen ist, hat es gewagt am 10.03.1959, aufgrund von unerträglichen Umständen, zu demonstrieren.

Die Autonomie für Tibet muss wiederhergestellt werden. Die Tibeter haben das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, wie es für uns alltäglich ist.

Free Tibet!

Nähere Infos: Wikipedia

Endlich rührt sich was in China. Nicht nur die Säcke mit Reis fallen um, hier gährt es in der Republik. Noch im Sommer bei den olympischen Spielen war alles Friede, Freude, Eierkuchen, aber mittlerweile meldet China, dass 20 Millionen Wanderarbeiter arbeitslos geworden sind. Die 20 Millionen Wanderarbeiter bilden nur einen Bruchteil der insgesamt 130 Millionen chinesischen Arbeitssklaven, aber es werden stündlich mehr meldet – der China Observer.

Nun, 20 Millionen Arbeiter sind ein gewaltiges Potenzial, auch für chinesische Verhältnisse. Sie werfen ihrer Regierung versagen vor, die ihnen jahrelang nur die Peitsche gegeben hat, aber dabei das Zuckerbrot vergaß (was übrigens auch bei immer mehr deutschen Unternehmen der Fall ist).

Wo noch vor Monaten die Grosskotzigkeit und Ignoranz vorherrschte, sind man nun die Panik in den Gesichtern. Die chinesische Regierung sieht zum ersten Mal eindeutig, dass es für sie keine Alternative gibt, als mit der Welt zusammenzuarbeiten.

Vielleicht ist hat diese Weltwirtschaftskrise auch etwas Gutes. Es kommt Bewegung in ein System, nicht nur in das Chinesische. Regierungen werden gestürzt, da wird Island nicht das letzte Land gewesen sein. Vermutlich hätte Obama ohne die Weltwirtschaftskrise auch die Wahl nicht gewonnen, wer weiß.

Natürlich ist es für die Wanderarbeiter persönlich schlimm, das ist mal logisch. Die Verhältnisse und die Umstände unter denen sie jetzt leben oder in ihre Dörfer zurückgehen müssen sind mehr als menschenunwürdig. Allerdings ist es auch geschichtlich belegt, dass in einer Diktatur die Veränderung oft nur durch sozialen Druck aus dem Volk heraus entsteht. Jedenfalls dürfen wir gespannt sein, was uns das Jahr 2009 an weltweiten Neuerungen so bringt…