Die deutschen Medien berichten außergwöhnlich offen über das Thema Doktorarbeit von Karl Theordor zu Guttenberg. Nur eine Zeitung hält sich extrem auffällig zurück – BILD. Doch warum ist das so?

Die Positiv-Kampagnen von Karl Theodor zu Guttenberg, die seit ca. 2 Jahren über die Bundesbürger ergossen werden haben zu einer Gegenbewegung geführt. Viele Zeitschriften, die immer auffällig positiv über Guttenberg berichtet haben, wie zum Beispiel der Stern, fallen nun über ihn her. Nur eine Zeitung hält ihm nach wie vor die Treue und scheint käuflich zu sein.

Während die Bild-Zeitung sonst nie um eine niederträchtige Schlagzeile verlegen ist, entfacht sie keinen Strum der Entrüstung, ja noch nicht einmal ein Lüftchen. Erst heute meldet sie sich mit einer gezielt positiv anmutenden und käuflichen Pseudo-Abstimmung zurück, auch nur, weil das Ergebnis bereits vorher bekannt ist – pro Guttenberg.

Was also bringt die größte Tageszeitung dazu einen Politiker bewusst und auffällig zu schonen? Nun, die Antwort liegt auf Hand und ist mehr als deutlich …

… Folge der Spur des Geldes. Journalisten und Zeitungen werden heute nicht mehr direkt gekauft. Hier geht es um Werbeanzeigen für etliche Millionen, die an eine solche Berichterstattung geknüpft sind. Erstaunlich nur, dass sich das Volk wirklich so leicht austricksen lässt. Naja, warum sollte Deutschland anders sein, als Berlusconis Italien?

BUNDESWEHR schaltet Anzeigen bei BILD (Quelle: ftd.de)

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Diese Frage hat sich die Bundeswehr gestellt und mit in einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema, einen geheimen Bericht verfasst. Aus diesem Bericht sind bestimmte Punkte bekannt geworden, doch eigentlich wissen wir bereits was da kommt.

Das Öl wird knapp, das ist ein Fakt. Die Frage ist nur, wann wird es so weit sein, bereits in 10 Jahren, oder erst in 20 oder 30? Die Ölverknappung wird die größte weltweite gesellschaftliche Herausforderung und lässt den Klimawandel eher harmlos aussehen. Interessanterweise bedingt die eine Krise die andere.

Keine Flugzeuge mehr am Himmel, nie wieder Plastiktüten, endlich relativ saubere Luft, nur ein paar positive Auswirkungen für das Leben ohne Öl. Doch so schön diese auch sind, die negativen Aspekte könnten alles in den Schatten stellen.

Die Wirtschaft ist auf billiges Öl angewiesen, sollte es innerhalb einer Zeitspanne von 3-4 Jahren einen gravierenden Mangel geben, so wäre JEDE Volkswirtschaft auf diesem Planeten stehend KO. In der Folge wird es massive Arbeitslosigkeit jenseits der 20-30% geben. Staaten müssten sich neu verschulden, bekommen aber auf dem Markt kein Geld mehr. Bürgerkriege werden kommen, Demokratien fallen, Schwarzmärkte aufblühen – das System kollabiert. Nicht nur irgendwo auf der Welt, sondern in jedem europäischen Land. Die Welt stürzt ins Chaos.

Diese Auswirkungen einer Ölkrise sind kein Horrorszenario, sondern sehr realistisch. Keine Gesellschaft dieser Welt ist auf diese Situation vorbereitet, obwohl sie unausweichlich kommen wird. Erst langsam wird den Politikern bewusst in welcher Abhängigkeit sie sich befinden.

Zwar gab es ja schon einmal eine Ölkrise, wo zum Beispiel die Autobahnen nicht befahren werden konnten, doch war dies eine künstliche Verknappung und wird seit Jahren mit Diplomatie und Kanonenboot-Politik a la USA vermieden. Jetzt ist die Situation anders, niemand wird den Öl-Hahn wieder aufdrehen können.

Gibt es Alternativen, gibt es Exitstrategien aus der Öl-Abhängigkeit? Nein, bisher wurde dieses Problem weitgehend ignoriert, nicht zuletzt auch deswegen, weil die Ölförderländer dieses Problem herunterspielen. Länder mit hohen Ölvorkommen werden die neuen Helden sein, wenn niemand mehr das schwarze Gold besitzt, sie werden quasi Freifahrtscheine bekommen, für alle ihre politischen Aktivitäten. Deutschland könnte in einem Maße von Russland abhängig werden, dass wir volkswirtschaftlich nur noch für das Öl arbeiten.

Es wird höchste Zeit der Realität ins Auge zu sehen. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft müssen beschleunigt am Ausstieg aus der Ölabhängigkeit arbeiten – nicht nur der Umwelt zuliebe.

Nachdem der Minister Jung gehen musste und sich kritische Stimmen immer mehr häufen wird die Scheinheiligkeit der Pose um die sogenannte Kundus-Bombardierung deutlich. Die CDU versuchte sich mit Falschinformationen in den ersten Wochen über den Wahltag zu retten und die Anwälte der Hinterbliebenen machen jetzt große Kasse.

Den perfekten Krieg gibt es nicht. Soldaten stehen unter Druck und machen Fehler – jeden Tag. Anscheinend war die Bombardierung der gestohlenen Lastzüge durch die Taliban auch ein schwerwiegender Fehler, wahrscheinlich der bis dato schwerwiegenste seit dem zweiten Weltkrieg.

Am 04. September platzte die Presse-Bombe über die Kundus-Bombardierung in Deutschland, ca. 3 Wochen vor der Wahl des deutschen Bundestages. Die Wahrheit hätte die CDU ähnlich abstürzen lassen wie die SPD, doch anscheinend wurde mit Falschinformationen gezielt gegengesteuert. Herr Jung war mit Sicherheit im Bilde und Angela Merkel auch, vermutlich haben alle CDU-Minister die Wahrheit gekannt. Herr Jung ist hier nur das gewünschte Baueropfer.

Doch das ist nicht der einzige Skandal in diesem Zusammenhang. Der Vorfall an sich, ist eigentlich kein Skandal sondern Handwerk des Krieges. Wer geglaubt hat, dass die deutschen Soldaten zum Fußballspielen nach Afghanistan fahren wie Herr Ströbele, der hat nach meiner Ansicht nichts im Bundestag zu suchen.

Ich habe Zivildienst geleistet und bin kein Freund der Bundeswehr oder irgendeiner anderen Armee, aber wie hier mit den Soldaten umgegangen wird ist doch verlogen und gehört bestraft.

Da prügeln alle auf den Oberst Klein, obwohl die wirklich Schuldigen im Bundestag sitzen. Da sprechen alle von zivilen Opfern, obwohl die Leute FREIWILLIG zu den Taliban-Tanklastern gelaufen sind und nicht gezwungen wurden. Da reisen geldgeile Anwälte nach Afghanistan und bereden die Hinterbliebenen zu einer Sammelklage, weil sie den deutschen Steuerzahler schröpfen wollen mit dem Vorwand sich für die Hinterbliebenen zu engagieren.

Man stelle sich vor, die französischen Partisanen hätten im zweiten Weltkrieg einen deutschen Tanklaster gestohlen und Franzosen wären aus den Häusern gekommen und hätten sich Benzin abgezapft. Dann hätte die Wehrmacht das ganze Szenario bombardiert mit ähnlichem Ergebnis. Wer würde da eine Entschädigung fordern? Wer hätte sich aufgeregt oder behauptet das konnte ja niemand ahnen?

In Afghanistan herrscht Krieg, Guerilla-Krieg und die Deutschen sind dabei! Nach 8 Jahren Krieg mal eben festzustellen, dass dort Menschen sterben und seit Kriegsbeginn keine vernüftige langfristige Strategie vorliegt ist doch ein Witz mit bitteren Konsequenzen.

Die Wehrpflicht der männlichen Deutschen wird unter der neuen Regierung auf 6 Monate verkürzt. Hierdurch entstehen gewaltige Probleme im Bereich des Zivildienstes, der Bundeswehr ist es eigentlich egal.

In den 70er Jahren hatte die Wehrpflicht mit 18 Monaten noch einen ganz anderen Stellenwert als heute. Der kalte Krieg stand direkt vor der Tür und die 68er konnte man in den Zivildienst auslagern. Lange Zeit war der Zivildienst gegenüber dem Wehrdienst an der Waffe nicht gleichgestellt, das änderte sich erst mit der Jahrtausendwende. Heute werden für beide Dienste 9 Monate angesetzt und demnächst werden es vermutlich 6 Monate.

Das große Problem hierbei liegt allerdings nicht bei der Bundeswehr sondern in dem unentbehrlich gewordenen Zivildienst. Als ich in den 90ern noch meine 15 Monate ableisten musste, war der Zivildienst bereits die Stütze des sozialen Systems in Deutschland. Die individuelle Schwerstbehindertenbetreuung und viele andere Bereiche in sozialen Einrichtungen sind ohne Zivildienst heute gar nicht mehr denkbar.

Die Sozialverbände hierzulande sehen sich in einer Zwickmühle aus Patientenfürsorge und Kostenbewusstsein gefangen und schlagen zurecht Alarm. Heute hat mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband der erste große Pflegedienst seinen Ausstieg aus dem Zivildienst erklärt. Die Kosten und Nutzen bei einem Zivildienst über 6 Monate stehen in keinem Verhältnis mehr, so die Begründung.

Sollten weitere Verbände folgen, was zu erwarten ist, dann werden demnächst nur noch Horden von Hausmeisterzivis das Land bevölkern, die sich weder sozial engagieren noch wirklich nützlich sind. Eine weitere Folge wäre der explosionsartige Bedarf an qualifizierten Pflegekräften ohne staatliche Zuschläge, sprich, der Staat zieht sich weiter zurück und das Pflegesystem und der einzelne Behinderte müssten tiefer in die Tasche greifen.

Im Prinzip handelt es sich hier um eine versteckte Einsparung im Sozialsystem, um die schwarz-gelben Steuersenkungen zu finanzieren. In diesem Punkt hat Herr Westerwelle eindeutig Unrecht – es wird kalt in Deutschland. Weil Schwarz-gelb das aber weiß, wird es vermutlich wieder eine Ungerechtigkeit gegenüber den Zivildienstleistenden geben, indem das Problem einfach umgangen wird. Ich vermute, dass sich die Regierung auf 6 Monate Bundeswehr und 9 Monate Zivildienst einigt und somit Zivildienstleistende wieder klar benachteiligt, denn hier ist der geringste Widerstand und keine Lobby.

Quelle: welt.de

Nine Eleven ist ein feststehender Begriff – weltweit. Sobald diese Worte fallen weiß jeder Bescheid, besonders die Amerikaner, denn an diesem Tag stürzte ihre Welt ein und hat sich bis heute nicht von diesem Schock erholt. Was hat sich seitdem verändert?

Amerika befindet sich offiziell seit dem 11. September 2001 mit islamischen Terroristen im Krieg, vorher auch, aber inoffiziell. Seit dem großen Terroranschlag auf New York und Washington mit tausenden ziviler Todesopfer steht nicht nur Amerika im Krieg, sondern auch die ganze westliche Welt.

In der Folgezeit wollten die Amerikaner für diesen Stich in ihr Herz unbedingt Rache nehmen und befinden sich seitdem in Afghanistan und im Irak mit ihren Truppen. Der Nahe Osten und Asien ist in ihr Blickfeld gerückt – noch immer. Jeder Amerikaner kennt nun die Städte Kabul und Bagdad vom Namen her. Der texanische Cowboy G. W. Bush hat seinen Vater unter dem Vorwand des Terrorismus gerächt und Saddam Hussein beseitigt. Gewonnen hat allerdings keiner etwas, außer vielleicht die amerikanische Ölindustrie und die Waffenindustrie, die sich im Irak eine goldene Nase verdient haben. Doch Präsident Bush ist endlich weg und wird von der Geschichte als einer der schlechtesten Präsidenten der USA genannt werden – zurecht!

Nun weht in Amerika ein anderer Wind, entfacht von Barack Obama und mittlerweile schon fast zu einem lauen Lüftchen verkommen. Doch man sollte sich nicht täuschen lassen, Barack Obama ist in einer Zeit an die Macht gekommen, wo Amerika ruiniert ist, sowohl finanziell als auch spirituell. Ein Wiederaufbau und eine Rückbesinnung braucht Zeit und Barack Obama hat zwischenzeitlich schon mehr Gutes veranlasst als sein Vorgänger insgesamt, der ja schließlich für den Scherbenhaufen verantwortlich ist. Große Sprünge kann sich Obama nicht leisten.

Was hat sich seit Nine Eleven bei den Taliban und Al-Quaida verändert? Osama bin Laden ist noch immer auf freiem Fuß, lediglich seine Schergen müssen hin und wieder erneuert werden. Der große Terroristenführer, der unter seinen intoleranten und fundamentalistischen Jüngern schon den Status eines neuen Propheten genießt, fröhnt noch immer der Vielweiberei wie seine Glaubensbrüder.

Es ist schon erstaunlich, der eine heißt Obama und der andere Osama und beide stehen sich nun gegenüber, obwohl sie nur ein Buchstabe im Namen trennt. Acht Jahre nach den fürchterlichen Anschlägen hat sich in der Auseinandersetzung nicht viel geändert, die westliche Welt wird noch immer von Terroristen heimgesucht, lediglich die Koalition der Willigen bricht langsam im Irak auseinander. Obwohl dies seit kurzer Zeit auch in Afghanistan deutlich wird.

Wir erinnern uns, dass wir mit der Bundeswehr in Afghanistan sind, weil uns nach Nine-Eleven nur die Solidarität mit den Amerikanern uns dorthin geführt hat. Zudem sollten wir uns auch daran erinnern, wenn der damalige Bundeskanzler nicht Gerhard Schröder gewesen wäre, sondern Angela Merkel, dann wären wir ebenfalls in den Irak eingefallen. Angela Merkel hatte dies G. W. Bush damals höchstpersönlich im Weißen Haus versichert. Gott sei Dank, war sie damals keine Kanzlerin.

Aber was hat sich nach Nine-Eleven denn in der amerikanischen Einstellung geändert?

Wenn die Amerikaner morgen ihrer Toten vom 11. September 2001 gedenken, dann tun sie dies zum ersten Mal mit der Hoffnung und dem Glauben an eine bessere Welt – das hat sich geändert. Das ist doch schonmal was, denn die Revolutionen in der heutigen Zeit passieren nicht mehr über Nacht. Heute brauchen Revolutionen in der westlichen Welt einen langen Atem.

Allerdings werden die USA nie wieder die Größe besitzen, die sie vor Nine-Eleven und vor G. W. Bush hatten – auch das hat sich geändert.

Weitere Infos zum 11. September 2001 bei Wikipedia

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