Step by step! Das ist die Herangehensweise von Barack Obama und anscheinend auch der richtige Weg. Nach der Gesundheitsreform kümmert er sich jetzt um den Finanzmarkt. Mittlerweile sind die Amerikaner für ihre Regierung wirklich zu beneiden.

Sicherlich ist in Amerika nicht alles politisches Gold, was glänzt, das 2-Parteiensystem hat extrem viele Nachteile und auch Gemeinsamkeiten mit dem deutschen System. Zum einen können nur 2 Parteien niemals die Minderheiten ideal repräsentieren, zum anderen gibt es dort noch viel mehr als hier die Tendenz der Opposition grundsätzlich gegen die jeweilige Regierungspartei zu arbeiten, auch wenn die Entscheidungen richtig wären. Ungefähr vergleichbar mit der Blockade-Politik der SPD unter der Kohl-Regierung.

Es gibt jedoch einen entscheidenden Vorteil: Die Regierung bildet sich immer aus nur einer Partei, somit gibt es keine Koalition und nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner als politisches Ergebnis. Man stelle sich vor, die FDP, Grüne, SPD oder CDU – alle 4 bisherigen Regierungsparteien hätten die Chance gehabt 4 Jahre allein zu regieren. Unser Land wäre nicht das Gleiche, allerdings bin ich nicht unbedingt der Überzeugung, dass es Deutschland geschadet hätte, außer vielleicht bei der FDP des letzten Jahrzehnts.

Doch um wirklich was zu verändern bedarf es auch Persönlichkeiten wie Barack Obama, die im Leben stehen und nicht unbedingt von Lobbyverbänden protektioniert wurden. Denn diese Menschen sind offen für Visionen und Träume, jenseits von Parteikalkül und Lobbyverbänden. Angela Merkel und Frank Walter Steinmeier stecken zu tief in der Partei, ihren Strukturen und sind von den falschen Beratern umgeben.

Vielleicht sind auch die Berater das Geheimnis des Erfolges. Wer weiß schon wie man an gute Berater kommt, denen man auch sein Vertrauen schenken kann.

Naja, jedenfalls wünschte ich mir mehr Barack und weniger Guido in Deutschland, doch der Lobbysierung von Politk steht noch goldene Zeiten bevor. Leider!

Quelle: zeit.de

Es ist schon erstaunlich! In einer Nacht sprechen Barack Obama und Steve Jobs an unterschiedlichen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten zur Welt. Der eine US-Präsident, der andere Chef des amerikanischen Unternehmens Apple, doch beide landen mit ihren Statements unter den ersten beiden Artikeln fast aller deutschen Online-Tagesmedien.

Während die Financial Times Deutschland die Apple-Chef Jobs sogar mit den ersten 3 Artikeln belegt, bringen die anderen wie Spiegel, oder Zeit den US-Präsidenten “first”. Die Tatsache, dass Angela Merkel gestern eine Rede im Bundestag gehalten hat, wird in den deutschen Medien noch nicht einmal erwähnt!

Ok, zugegeben, ein neuer Apple-Computer begeistert die Nerd-Gemeinde – worunter ich mich mittlerweile auch fast schon zähle – mehr, als die drögen Politikparolen – wie “Sparen, Wachstum oder Friedensmission”. Außerdem muss unser Angela erst nach Amerika fahren, um gute Reden halten zu können. Ihre Rede gestern zum Einsatz in Afghanistan war wohl eher ein Pausenfüller, als wirklich eine Hau-Ruck-Rede. Naja, Schwamm drüber.

Wenn Steve Jobs sein Wunderkiste aufmacht (oder sollten wir lieber sagen “Büchse der Pandora”), dann hält die Welt den Atem an. Nicht nur die Wirtschaftswelt, welche auf neue Ideen, Absatzmärkte oder Inspirationen hofft. Steve Jobs ist so etwas wie eine Muse geworden, er inspiriert mit seinen eigenen Ideen ganz viele Menschen und nicht wenige stürzen sich für diese Art Mercedes unter den Computern sogar in Schulden, nur um mitspielen zu dürfen.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was mich heute mehr überrascht, die noch immer absolute Blickrichtung der Medien in Richtung USA, oder die Tatsache, dass eine Rede von Angela Merkel abgehakt wird unter “was hat sie nochmal gesagt?” und ein Barack Obama zur US-Wirtschaft aufgehangen wird, als hätte Jesus uns alle erleuchtet.

Nine Eleven ist ein feststehender Begriff – weltweit. Sobald diese Worte fallen weiß jeder Bescheid, besonders die Amerikaner, denn an diesem Tag stürzte ihre Welt ein und hat sich bis heute nicht von diesem Schock erholt. Was hat sich seitdem verändert?

Amerika befindet sich offiziell seit dem 11. September 2001 mit islamischen Terroristen im Krieg, vorher auch, aber inoffiziell. Seit dem großen Terroranschlag auf New York und Washington mit tausenden ziviler Todesopfer steht nicht nur Amerika im Krieg, sondern auch die ganze westliche Welt.

In der Folgezeit wollten die Amerikaner für diesen Stich in ihr Herz unbedingt Rache nehmen und befinden sich seitdem in Afghanistan und im Irak mit ihren Truppen. Der Nahe Osten und Asien ist in ihr Blickfeld gerückt – noch immer. Jeder Amerikaner kennt nun die Städte Kabul und Bagdad vom Namen her. Der texanische Cowboy G. W. Bush hat seinen Vater unter dem Vorwand des Terrorismus gerächt und Saddam Hussein beseitigt. Gewonnen hat allerdings keiner etwas, außer vielleicht die amerikanische Ölindustrie und die Waffenindustrie, die sich im Irak eine goldene Nase verdient haben. Doch Präsident Bush ist endlich weg und wird von der Geschichte als einer der schlechtesten Präsidenten der USA genannt werden – zurecht!

Nun weht in Amerika ein anderer Wind, entfacht von Barack Obama und mittlerweile schon fast zu einem lauen Lüftchen verkommen. Doch man sollte sich nicht täuschen lassen, Barack Obama ist in einer Zeit an die Macht gekommen, wo Amerika ruiniert ist, sowohl finanziell als auch spirituell. Ein Wiederaufbau und eine Rückbesinnung braucht Zeit und Barack Obama hat zwischenzeitlich schon mehr Gutes veranlasst als sein Vorgänger insgesamt, der ja schließlich für den Scherbenhaufen verantwortlich ist. Große Sprünge kann sich Obama nicht leisten.

Was hat sich seit Nine Eleven bei den Taliban und Al-Quaida verändert? Osama bin Laden ist noch immer auf freiem Fuß, lediglich seine Schergen müssen hin und wieder erneuert werden. Der große Terroristenführer, der unter seinen intoleranten und fundamentalistischen Jüngern schon den Status eines neuen Propheten genießt, fröhnt noch immer der Vielweiberei wie seine Glaubensbrüder.

Es ist schon erstaunlich, der eine heißt Obama und der andere Osama und beide stehen sich nun gegenüber, obwohl sie nur ein Buchstabe im Namen trennt. Acht Jahre nach den fürchterlichen Anschlägen hat sich in der Auseinandersetzung nicht viel geändert, die westliche Welt wird noch immer von Terroristen heimgesucht, lediglich die Koalition der Willigen bricht langsam im Irak auseinander. Obwohl dies seit kurzer Zeit auch in Afghanistan deutlich wird.

Wir erinnern uns, dass wir mit der Bundeswehr in Afghanistan sind, weil uns nach Nine-Eleven nur die Solidarität mit den Amerikanern uns dorthin geführt hat. Zudem sollten wir uns auch daran erinnern, wenn der damalige Bundeskanzler nicht Gerhard Schröder gewesen wäre, sondern Angela Merkel, dann wären wir ebenfalls in den Irak eingefallen. Angela Merkel hatte dies G. W. Bush damals höchstpersönlich im Weißen Haus versichert. Gott sei Dank, war sie damals keine Kanzlerin.

Aber was hat sich nach Nine-Eleven denn in der amerikanischen Einstellung geändert?

Wenn die Amerikaner morgen ihrer Toten vom 11. September 2001 gedenken, dann tun sie dies zum ersten Mal mit der Hoffnung und dem Glauben an eine bessere Welt – das hat sich geändert. Das ist doch schonmal was, denn die Revolutionen in der heutigen Zeit passieren nicht mehr über Nacht. Heute brauchen Revolutionen in der westlichen Welt einen langen Atem.

Allerdings werden die USA nie wieder die Größe besitzen, die sie vor Nine-Eleven und vor G. W. Bush hatten – auch das hat sich geändert.

Weitere Infos zum 11. September 2001 bei Wikipedia

Man stelle sich vor, die deutsche Bundesbank wäre eine private Bank, kann soviel Geld druckenwie sie für richtig hält und müsste niemandem Rechenschaft abgegeben. So ähnlich ist es mit der FED, dem Federal Reserve System der USA. Die FED war der Auslöser für die Weltwirtschaftskrise und hat mit erfundenem neuen Geld jahrelang den Markt überschwemmt.

Als Barack Obama sein Kabinett vorstellte waren viele Menschen erstaunt und viele sogar schockiert. Timothy Geithner, war Chef der Federal Reserve Bank of New York, die mächtigste der 12 FED-Privatbanken und somit mitverantwortlich für die größte Weltwirtschaftskrise aller Zeiten. Will Obama also den sprichwörtlichen Ziegenbock zum Gärtner machen?

Nun anscheinend schon, denn die Ankündigung, dass FED – wie bereits erwähnt Ursprung der Finanzkrise war – jetzt mit noch mehr Macht über den amerikanischen Finanzmarkt herrscht, ist ein Beleg für die Verknüpfungen und Seilschaften innerhalb des elitären Bankenzirkels. Die Verschwörungstheoretiker wird es vermutlich nicht wundern, sie machen die FED und die Banken sogar für die Ermordung von J. F. Kennedy verantwortlich, weil dieser die FED entmachten wollte.

Barack Obama wird an seinem Umgang mit der FED gemessen werden. Viele Kongressmitglieder sind mittlerweile für eine Abschaffung der FED und eine Neustrukturierung des privaten US-Notenbanksystems. Die FED ist mittlerweile fast 100 Jahre alt und hat schon so einige Krisen zumindest mit verursacht.

Die Chancen für eine Reform des amerikanischen Finanzwesens waren nie größer als heute, wenn das private Machtmonopol gebrochen werden kann, dann jetzt. Von Barack Obama ist diesbezüglich aktuell nichts zu erwarten, er ist nicht lebensmüde, hat größere Ziele und weiß wer die wahren Herrscher sind. Er könnte eh nichts bewirken, außer das er das Schicksal von J. F. K. teilt. Wirkliche Änderung kann nur der Kongress herbeiführen.

Quelle: zeit.de

Die Banken setzen momentan alles daran ein Bad Bank zu installieren. Die Banken-Lobbyisten laufen sich die Hacken ab, um den Politikern diese Option zur Bewältigung der Wirtschaftskrise zu verkaufen. Es scheint so, als werde der US-Präsident Barack Obama damit seinen ersten wirtschaftspolitischen Fehler begehen. Sollte er einknicken, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese Option auch in Deutschland etabliert wird.

Warum will Obama diese Karte spielen? Ich glaube, er will es gar nicht. Sein Finanzminister, der ehemalige Fed-Präsident, Timothy Geithner hat hier die Fäden gezogen. Vermutlich war es der größte fehler von Obama, dass er den Bock zum Gärtner gemacht hat. Geithner ist nicht ganz unschuldig an der Weltwirtschaftskrise.

Aber stellt sich doch die Frage, warum will Geithner die Bad Bank? Die Antwort ist sehr einfach gegeben. Um die Bad Bank zu finanzieren, die die amerikanische Steuerzahler in die größte Schuldenlast seit Menschegedenken stürzt, wird sich Herr Geithner bei seinem ehemaligen Unternehmen der Fed mal eben 100 bis 200 Milliarden Dollar leihen!!!! Offensichtlicher kann hier Vetternwirtschaft und Lobbyismus nicht mehr praktiziert werden.

Wenn die Bad Bank kommt bevor auf internationaler Ebene weitreichende Beschränkungen der Banken und des Finanzmarktes erfolgen, dann wird die nächste Weltwirtschaftskrise (und sei es in 60-70 Jahren) vorprogrammiert. Die Banken machen einfach so weiter wie bisher.

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