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	<title>Maloche blogt &#187; Arbeitsagentur</title>
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	<description>Der Blog zu Bewerbung, Arbeit und Gesellschaft</description>
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		<title>Berufsbildungsbericht 2010 &#8211; Mangelnde Ausbildungsreife bei Jugendlichen?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 08:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Berufsbildungsbericht 2010 legt für den deutschen  Ausbildungsmarkt die Zahlen vor und stellt eine Diskrepanz fest,  zwischen Ausbildungsplatzangebot und Ausbildungsplatznachfrage. Es gibt  anscheinend tausende Bewerber die keine Ausbildung bekommen und tausende  Unternehmen, die keine Azubis finden. Der schwarze Peter wird den  Jugendlichen zugeschoben und eine &#8220;mangelnde Ausbildungsreife&#8221;  attestiert.
Können Jugendliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Berufsbildungsbericht 2010 legt für den deutschen  Ausbildungsmarkt die Zahlen vor und stellt eine Diskrepanz fest,  zwischen Ausbildungsplatzangebot und Ausbildungsplatznachfrage. Es gibt  anscheinend tausende Bewerber die keine Ausbildung bekommen und tausende  Unternehmen, die keine Azubis finden. Der schwarze Peter wird den  Jugendlichen zugeschoben und eine &#8220;mangelnde Ausbildungsreife&#8221;  attestiert.</strong></p>
<p>Können Jugendliche wirklich dafür verantwortlich  gemacht werden, dass in Gastronomie, Lebensmittelhandel, Fleischerei,  Klempnerei und Gebäudereinigung ca. 10-15% der Azubis fehlen?</p>
<p>Liegt  es nicht vielmehr daran, dass diese Bereiche mittlerweile kaum noch die  Existenz der späteren Gesellen sichern können? Liegt es nicht vielmehr  daran, dass diese Bereiche dem Dumpinglohn ausgesetzt sind? Liegt es  nicht vielmehr daran, dass dort die Arbeitsintensität in keinem  Verhältnis zur Entlohnung steht, ganz zu schweigen von den  Arbeitsbedingungen!</p>
<p>Deutschland hat in Europa keine hohe  Akademikerquote, trotzdem finden sich hier kaum noch Menschen, die in  den einfachen Ausbildungsberufen aktiv werden wollen. Zu unattraktiv ist  der Job, die Arbeitszeit, die Zukunftsperspektive und vor allem der  Lohn. Endlich muss hier nachgesteuert werden im Rahmen von Angebot und  Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Endlich müssen Arbeitgeber aktiv werden und den Lohn erhöhen und  müssen Arbeitsplätze attraktiver gestaltet werden, um neue Mitarbeiter  zu finden. Doch was machen Unternehmen und Staat? Sie steuern mit  Gesetzen und Steuergeldern gegen, damit sich ja nichts zu Gunsten der  Arbeitnehmer ändert. Ein Witz!</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Zugegeben, die heutigen Heranwachsenden weisen in vielen  Bereichen große Defizite auf, doch das hat nichts mit den Jugendlichen  selbst zu tun, sondern eher mit den sogenannten innovativen  Lernmethoden. Mittlerweile wird hier zurückgerudert, zum Beispiel im  Fach Deutsch, wo über Jahre nach Gehör geschrieben werden sollte, was  sich jedoch als grammatische Katastrophe offenbarte. Dies ist das  Ergebnis von Länder-Bildungspolitik und nicht die Schuld von Eltern und  Kindern.</p>
<p>Zudem wird den Jugendlichen eine mangelnde Leistungsbereitschaft vorgeworfen. Mit anderen Worten, sie wollen sich einfach nicht bedingungslos ausbeuten lassen. Sie werden an dieser Stelle in ein System gepresst, wo sie sich auf einmal in hierarchischen und teilweise faschistischen Strukturen wiederfinden. In vielen Unternehmen herrscht nicht mehr das Familiengefühl, sondern eher der &#8220;Human Kapital&#8221;-Gedanke. Davor kann das deutsche Arbeitsrecht in keinster Weise schützen, darauf hat sie auch niemand vorbereitet. Die heranwachsenden Azubis verweigern sich dieser Denkweise, sie wollen nicht die Arbeitssklaven der Zukunft werden.</p>
<p>Für mich eine positive Entwicklung! Die nächsten Jahre werden geprägt sein von weiterer Verweigerung von Arbeitseffizienz.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2010-03/ausbildung-schule-qualifikation">Quelle: zeit.de</a></p>
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		<title>Die Schlange vor dem Arbeitsamt wird länger</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 07:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeden morgen führt mich mein Weg an der örtlichen Arbeitsagentur  vorbei und seit zwei Wochen stehen dort jeden Morgen mehr Menschen und  warten auf den Einlass um 8:00 Uhr. Ein Zeichen für eine deutliche  Zunahme der Arbeitslosigkeit im Februar 2010.
Wir dürfen  gespannt sein auf die Verkündung der Arbeitslosenzahlen Anfang März.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jeden morgen führt mich mein Weg an der örtlichen Arbeitsagentur  vorbei und seit zwei Wochen stehen dort jeden Morgen mehr Menschen und  warten auf den Einlass um 8:00 Uhr. Ein Zeichen für eine deutliche  Zunahme der Arbeitslosigkeit im Februar 2010.</strong></p>
<p>Wir dürfen  gespannt sein auf die Verkündung der Arbeitslosenzahlen Anfang März.  Nicht nur die meterlangen Schlangen vor den Arbeitsagenturen, auch die  Konjunkturdaten deuten in die gleiche Richtung. Das schwierige Jahr  2010, welches uns bereits von Angela Merkel prophezeit wurde, scheint  bereits jetzt den Arbeitsmarkt zu erreichen, obwohl das Kurzarbeitergeld  noch gar nicht ausgelaufen ist. Kein gutes Zeichen!</p>
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		<title>Örtliche ARGE und Arbeitsagentur total überlastet</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 08:36:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Wirtschaftskrise erreicht den Arbeitsmarkt! Nicht erst die letzten Arbeitslosenzahlen zeigen die steigende Arbeitslosigkeit, auch das Auslaufen des Kurzarbeitergeldesin den kommenden Wochen malt ein düsteres Bild. Bereits jetzt sind die örtlichen ARGEn und Arbeitsämter komplett überlastet und müssen zudem noch mit einer System- und Softwareumstellung kämpfen.
Sonst hieß es immer, wenn du einen Job im öffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Wirtschaftskrise erreicht den Arbeitsmarkt! Nicht erst die letzten Arbeitslosenzahlen zeigen die steigende Arbeitslosigkeit, auch das Auslaufen des Kurzarbeitergeldesin den kommenden Wochen malt ein düsteres Bild. Bereits jetzt sind die örtlichen ARGEn und Arbeitsämter komplett überlastet und müssen zudem noch mit einer System- und Softwareumstellung kämpfen.</strong></p>
<p>Sonst hieß es immer, wenn du einen Job im öffentlichen Dienst hast, dann bist du auf der sicheren Seite. Dieser Sachverhalt existiert schon lange nicht mehr, außer vielleicht bei den Altgedienten. Die neuen Mitarbeiter der ARGEn werden regelrecht verheizt, schlimmer geht es selbst in den meisten Unternehmen nicht zu. Viele neue Mitarbeiter gehen gerade jetzt lieber wieder vor den Tisch der Arbeitsvermittlung als dahinter.</p>
<p>Hierfür sind zwei Aspekte verantwortlich:</p>
<p>Zum einen hat die Arbeitsagentur vor einiger Zeit ein neues System eingeführt, welches für jeden Mitarbeiter eine Herausforderung darstellt und fast den dreifachen Arbeitsaufwand pro Kunden bedeutet. Zudem will die Arbeitsagentur, dass jeder Kunde mindestens 1 Mal im Monat bei der ARGE oder Arbeitsagentur vorstellig wird. Ziel dieser Maßnahme ist den Druck auf viele Faulenzer und Sozialbetrüger zu erhöhen, die es bekanntlich in großer Anzahl gibt. Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass viele Hartz 4-Empfänger nebenbei als Schwarzarbeiter in der Gastronomie, als Autohändler oder Putzkraft tätig sind undeigentlich gar nicht raus wollen aus der Hartz 4-Leistung.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Allerdings kommt hier aktuell der angekündigte zweite Aspekt zu tragen. Die Wirtschaftskrise erreicht den Arbeitsmarkt und wird nach dem Auslaufen des Kurzarbeitergeldes (nach der Bundestagswahl) den deutschen Mittelstand in die Pleite treiben. Die Arbeitsagentur rechnet intern bereits mit einem Desaster und apokalyptischen Arbeitslosenzahlen. Dieser Trend hat bereits eingesetzt, wie auch die aktuellen Arbeitmarktzahlen zeigen. Vor allem die zu erwartende Jugendarbeitslosigkeit in Regionen wie Ostwestfalen aber auch Ballungsgebieten wird dramatisch ausfallen. Die ARGEn und Arbeitsagenturen können nur verwalten, denn es gibt keine Stellen zu besetzen.</p>
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		<title>Frohe Botschaft von Herrn Weise!</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 11:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uschulte</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Allen Blog-Job-Lesern ein Frohes Neues Jahr 2009!
Obwohl alle mit schlechten Nachrichten auf 2009 wetten, beginnt der Chef der Bundesarbeitsagentur Herr Weise gleich mit einem guten Start in 2009. Die BA hat einen Überschuss von 16 Milliarden Euro für das Jahr 2008 angehäuft und legt somit eine gute Grundlage, um die anstehenden zusätzlichen potenziellen Arbeitslosen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allen Blog-Job-Lesern ein Frohes Neues Jahr 2009!</p>
<p>Obwohl alle mit schlechten Nachrichten auf 2009 wetten, beginnt der Chef der Bundesarbeitsagentur Herr Weise gleich mit einem guten Start in 2009. Die BA hat einen Überschuss von 16 Milliarden Euro für das Jahr 2008 angehäuft und legt somit eine gute Grundlage, um die anstehenden zusätzlichen potenziellen Arbeitslosen in Kurzarbeit aufzufangen. Das Geld soll in Weiterbildungsmaßnahmen fließen und somit der Qualifizierung dienen. Wie ich finde, sehr gut investiert. Das Problem sind nur die Bildungsträger selbst &#8230;</p>
<p>Seit Jahren werden Bildungsmaßnahmen für Arbeitnehmer von Agentur und Arge öffentlich ausgeschrieben. Seit einiger Zeit bekommen aber immer nur die günstigsten Bildungsträger den Zuschlag, ohne die Qualität der Weiterbildung zu hinterfragen.</p>
<p>Maßnahmen, bei denen 5 Minuten vor Seminarbeginn erst das Konzept erstellt wird, sind an der Tagesordnung. Oft existiert auch bis zum Abschluss der Maßnahme kein vernüftiges Konzept. Inhalte sind hier egal, es geht nur darum die begehrte Maßnahmenfinanzierung an Land zu ziehen.</p>
<p>Ironischerweise hat die BA auch aus diesem Grund einen so hohen Überschuss erzielt, weil sie externe Bildungsmaßnahmen anbietet, die den Namen noch nicht einmal verdienen. Das ist herausgeschmissenes Geld und wird als Erfolg verkauft.</p>
<p>Es gibt keine Qualitätsstandards für Bildungsmaßnahmen - wenn Mitarbeiter von BA und Arge diese Zustände anprangern machen sie sich bei ihren Chefs unbeliebt, den dort stehen nur die Zahlen im Vordergrund. Die leitenden Mitarbeiter von BA und Arge sollten sich einmal fragen, was sie dort eigentlich machen! Hier stinkt der Fisch vom Kopf her! Entweder es wird für eine &#8220;gute&#8221; Weiterbildung gesorgt, oder das Geld kann komplett gespart werden.</p>
<p><a title="Meldung der Tagesschau" href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/erwerbstaetige102.html" target="_blank">http://www.tagesschau.de/wirtschaft/erwerbstaetige102.html</a></p>
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		<title>Dicke Rüge für Job-Center</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 11:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mklaholz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade gelesen in der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“: Der Bundesrechnungshof, oberster Kritiker staatlicher Institutionen im Umgang mit Steuergeldern, prangert massiv die Job-Center an. Die Vermittlung von Hartz IV- Empfängern dauere zu lange, Arbeitssuchende würden nicht beraten und auch die Ein-Euro-Jobs würden im großen Maß Missbraucht.
Neun Wochen muss nach dem Bericht ein Hartz IV Empfänger von Zahlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--adsense-->Gerade gelesen in der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“: Der Bundesrechnungshof, oberster Kritiker staatlicher Institutionen im Umgang mit Steuergeldern, prangert massiv die Job-Center an. Die Vermittlung von Hartz IV- Empfängern dauere zu lange, Arbeitssuchende würden nicht beraten und auch die Ein-Euro-Jobs würden im großen Maß Missbraucht.</p>
<p>Neun Wochen muss nach dem Bericht ein Hartz IV Empfänger von Zahlung der Leistung bis zum Erstgespräch warten, bis alles schriftlich vereinbart ist, sogar 16 Wochen. Diese Eingliederungsvereinbarungen (Vertrag zwischen Suchendem und Behörde über Pflichten und Leistungen und Strategie, um wieder in den Arbeitsmarkt zu kommen) wurden sogar zu einem Drittel überhaupt nicht geschlossen.<br />
Ähnliches beim Abrutschen in Hartz: in den letzen Monaten von ALG I stellten die Ämter in einem Drittel die Beratung ganz ein. Darüber hinaus sind Leistungen für schwer vermittelbare Arbeitslose aus Kostengründen, wie etwa einer Intensivbetreuung, nicht angeboten worden.</p>
<p>Den Vogel schießen die Umstände der Ein-Euro-Jobs ab. Mehr als eine Milliarde Euro sei laut Rechnungshof zur Förderung ausgegeben worden, wobei in über 65% der Fälle die Voraussetzungen nicht erfüllt waren. Statt zusätzliche Jobs zu schaffen, wurden sozialversicherte Arbeitsplätze umstrukturiert. Und damit die Steuereinnahmen verringert. Mehr noch: Viele Ein-Euro-Jobber fanden indirekt Beschäftigung bei öffentlichen Trägern. Als Reinigungskraft oder bei leichter Bürotätigkeit. Der Staat muss schließlich sparen.</p>
<p>Wie stehen eigentlich der stetig steigende DAX und die Zunahme von Privatinsolvenzen im Zusammenhang?</p>
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