Die FDP steht vor dem Abgrund ihrer Existenz. Das ist für dieses Land gut, denn die FDP wurde von Neo-Liberalisten übernommen, die diesem Land einen ungeheuren Schaden zugefügt haben. Jedoch: Die FDP verlor im letzten Jahr jedoch 8% ihrer Mitglieder, was aus meiner Sicht kein gutes Zeichen ist, denn wenn Ratten ein sinkendes Schiff verlassen, dann klettern sie meistens woanders wieder an Bord.

Die Mitglieder der FDP, die sich jetzt von ihrer Partei abwenden sind in erster Linie diejenigen, die sich die schnelle politische Karriere erhofft haben und nun sehen, dass sie sich mit der FDP über Jahre hinweg aus dem politischen Betrieb verabschieden. Diejenigen, die jetzt aus dieser Partei austreten sind die Lobbyisten, Trittbrettfahrer und Wendehälse, die nur ihren eigentlichen persönlichen Vorteil sehen und diesen im politischen Betrieb (genauso wie im beruflichen und privaten) durchsetzen wollen. Idealismus gleich null!

Die Tatsache, dass diese “Ratten” nun das sinkende FDP-Schiff verlassen ist für die Partei ein Glücksfall, denn sie hat somit die Chance den langen Weg der Erneuerung und Rückbesinnung zu gehen und wieder eine freiheitliche Partei zu werden. Für alle anderen Parteien ist diese Tatsache jedoch ein Fluch, denn diese “Ratten” werden versuchen sich woanders an Bord zu schleichen. Welche Partei ist da wohl besser geeignet als die aufstrebende neue Piratenpartei oder die bürgerlich gewordenen Grünen. Piraten und Grüne seid daher gewarnt! Wenn ihr nicht wollt, dass euer Schiff untergeht, dann lasst die Ratten erst gar nicht an Bord!

Quelle: spiegel.de

Die deutsche Bank hat einen Lebensversicherungsfonds für Anleger aufgelegt, welcher auf das Ableben von Versicherten setzt. Im Prinzip also eine Art von Todeswette auf Menschen. Je eher ein Versicherter stribt, umso größer der Profit der Anleger.

Das perverse Spiel der Deutschen Bank geht sogar dem Bankenverband zu weit, weshalb dieser offiziell das Produkt kritisiert und als Verstoss gegen die Menschenrechte, speziell die Menschenwürde wertet. Die Vorwürfe sind nicht neu und stehen schon seit 2010 im Raum, der Fonds läuft allerdings schon viel länger. Offensichtlich scheint es hier rechtsfreie Räume zu geben.

Quelle: spiegel.de

Wir erleben gerade eine Zeitenwende in der Wirtschaft, welche alle unser bisheriges System hinwegfegen wird. Hatten die Maya wirklich Recht als sie die Zeitenwende bzw. Apokalypse vorausgesagt haben?

Die Ökonomie steht in der Kritik, weil sie aktuell keine Antwort und keine Alternativen auf die Wirtschaftskrise liefert. Die Bürger stellen sich die berechtigte Frage, ob die Gelder für die ganzen wirtschaftswissenschaftlichen Lehrstühle nicht Geldverschwendung sind, denn die Wissenschaft bietet aktuell keine alternativen Lösungsansätze. Wie kann das sein?

Das Problem sind unfähige Professoren und Universitäten, die aus Egoismus keine neuen Ideen zulassen oder selbst entwickeln. Der Chef des Instituts für Weltwirtschaft sieht das im FTD-Interview realistisch.

Quelle: ftd.de

Die EU will Unternehmen zu mehr Wahrheit bei der Herstellungsangabe verpflichten. Zukünftig dürften Produkte dann nur noch die Herstellungsbezeichnung “Made in Germany” für Produkte verwenden, wenn deren Bestandteil mindestens zu 45% auch wirklich in Deutschland produziert wurde. Das Urteil wäre ein Segen für die Verbraucher und die Belohnung für alle Unternehmen, die dem Produktionsstandort Deutschland die Treue gehalten haben. Doch die Industrielobby macht schon gegen das Gesetz mobil.

Wo “Made in Germany” drauf steht, muss heute nicht mehr unbedingt “Made in Germany” drin sein. Die aktuelle Gesetzgebung zu diesem Thema lässt quasi alles zu, sogar den Volkswagen der komplett in China produziert wurde. Der Gesetzgeber ist hier bisher großzügig, was im Prinzip jedoch an Verbrauchertäuschung grenzt.

Das der deutsche Gesetzgeber es noch nie so mit den Interessen der Verbraucher hatte, sondern eher mit denen der Wirtschaft und ihrer Verbände und Lobbyisten, dürfet weithin bekannt sein. Die EU ist daher quasi die einzige Instanz, die diese deutsche Allmacht durchbrechen kann. Natürlich ist das sehr zum Ärger der Unternehmen, die massenhaft billig im Ausland produzieren lassen und dann das Gütesiegel “Made in Germany” aufkleben.

Bleibt zu hoffen, dass die EU nicht vor der großen Lobby einknickt. In Sachen Verbraucherschutz ist die EU für Deutschland ein Segen, doch nicht alles was aus der EU kommt ist von Vorteil. Die Beispiele Vorratsdatenspeicherung, Gentechnik, etc. zeigen, dass die EU nicht immer zum Vorteil des Bürgers entscheidet.

Quelle: spiegel.de

Wenn Mario Monti dieser Tage in Berlin bei Angela Merkel weilt, dann wird er wohl nicht aus dem Blick verlieren, dass die Mafia in Italien momentan wohl die besten Geschäfte macht Laut Reuters macht die Mafia in Italien jedes Jahr 140 Milliarden EUR Umsatz, wobei ein Gewinn von 100 Milliarden EUR als wahrscheinlich gilt. Daraus lässt sich ableiten, dass die Mafia in Italien mit 7 % den größten Anteil am Wirtschaftsprodukt des Landes hält. Unglaublich, aber wahr.

Doch was will man von einem Land erwarten, dass etliche Jahre von einem Mann regiert wurde, der plötzlich mit viel Geld auftauchte und daraus ein Medienimperium schuf. Stammt Berlsuconis Geld vielleicht auch aus Mafiakreisen? Ist Berlusconi sogar teil der Mafiastruktur? Wir können davon ausgehen, das die Mafia in Italien viel viel stärker ist als nur die 7 %. Die Jahre unter Silvio Berlusconi waren für die Mafia gerade zu paradiesisch.

Quelle: reuters.de

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