Vorstellungsgespräch – die Frage nach dem bisherigen Gehalt

Immer wieder überrumpeln Personaler in Vorstellungsgesprächen die Bewerber mit der Frage nach dem Gehalt in der bisherigen Stelle. Weil sie total überrascht sind antworten die meisten wahrheitsgemäß. Doch ist diese Frage überhaupt erlaubt?

Generell gilt, dass es dem Arbeitgeber nicht verboten ist diese Frage zu stellen, nur muss der Bewerber nicht immer wahrheitsgemäß darauf antworten. In einer bestimmten Situationen ist die Frage allerdings korrekt zu beantworten und zwar, wenn der Bewerber sich auf dieselbe Position bewirbt, in der er vorher auch gearbeitet hat.

Generell nicht beantworten oder viemehr nicht wahrheitsgemäß beantworten muss der Bewerber diese Frage, wenn sein aktueller oder vergangener Arbeitsvertrag die Auskunft hierüber ausschließt. Bewirbt sich jemand auf eine Position mit anderer Berufsbezeichnung oder anderem Aufgabengebiet verhält es sich genauso, eine korrekte Antwort ist nicht verpflichtend.

Die Unternehmen haben heute allerdings keinerlei Handhabe den Wahrheitsgehalt ihrer Aussage zu überprüfen, als es noch die Lohnsteuerkarten mit den entsprechenden Vermerken gab, was das allerdings anders. Daher ist es ratsam, sich gut zu überlegen, ob und wie man auf diese Frage in einem Vorstellungsgespräch antwortet.

Wer diese Frage stellt will in der Regel beim Gehalt pokern und nicht unbedingt motivieren. Wer motivieren will, stellt die Frage nach den Gehaltsvorstellungen.

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Mindestlohn sorgt für Ende der Praktikantenausbeutung

Jahrelang wurden Praktikanten für Zeiträume von 6 bis sogar 12 Monaten unentgeltlich beschäftigt. Während es Unternehmen gab, die zur Hälfte aus Praktikanten bestanden, zeigte sich auf dem Arbeitsmarkt eine deutliche Gehaltsspirale nach unten. Das ist jetzt endlich vorbei – dank dem Mindestlohn.

Lobby-Organisationen und Unternehmerverbände haben mit dem Mindestlohn das Ende des Produktionsstandortes Deutschland propagiert. Kaum ein Schreckensszenario für welches die Einführung desMindestlohnes nicht verantwortlich gemacht wurde. Doch siehe da – genau das Gegenteil ist passiert. Diesem Land geht es innerhalb einer weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise erstaunlich, in Teilen ist hierfür der Mindestlohn mitverantwortlich. Weiterlesen

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Vorstellungsgespräch als Auslaufmodell? Wohl eher nicht.

Das Magazin t3n sieht das Vorstellungsgespräch als Auslaufmodell, weil der Stress für die Bewerber zu groß und unangenehm ist. Das mag sein und ist mit Sicherheit auch so gewollt, daher wird sich wohl nichts am System ändern.

Als Beispiel wird ein Unternehmen angeführt welches statt des Vorstellungsgespräches eine Art Online-Assessmentcenter anbietet. Für den Bereich der IT und Informatik ist so ein System vielleicht sinnvoll, weil die Hemmschwelle der Nerds mit starken Sozialphobien dadurch sinkt. Allerdings stellt sich die Frage, ob der hierdurch gefundene Mitarbeiter dann mittelfristig wirklich die beste Wahl war.

In einem Arbeitsmarktsegment mit hohem Fachkräftemangel, wie der IT, mag man damit sicherlich einen Schritt auf die Fachkräfte zugehen und vielleicht gegenüber anderen Firmen einen Wettbewerbsvorteil haben, außerhalb dieses Segmentes wird es ohne ein Vorstellungsgespräch allerdings auch Zukunft nicht funktionieren.

Quelle: t3n.de

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Die Scheinheiligen – Deutschland und die Flüchtlinge

Hat Angela Merkel die Flüchtlinge eingeladen zu uns nach Deutschland zu kommen? Ja und nein. Sie hat nur die syrischen Flüchtlinge eingeladen nach Deutschland zu kommen, nicht die Iraker oder die Afghanen, auch nicht die Flüchtlinge aus den Maghreb-Ländern oder Zentralafrika. Nein, Angela Merkel möchte nur den syrischen Flüchtlingen helfen und genau hier liegt das Problem.

2015 war für Angela Merkel ein aufregendes Jahr. Sie wurde vom TIME-Magazin zur Person des Jahres gewählt, und irgendwie schwebte sie fast über den Dingen, wie eine Art Mutter Theresa. Anfang des Jahres traute sich die SPD noch nicht einmal einen Gegenkandidaten für die kommende Bundestagswahl aufzustellen, denn es galt als sicher, dass Merkel wieder gewählt würde.

Heute, glaubt niemand mehr an ihre Wiederwahl, die Umfragewerte sind deutlich im Keller und das Land ist tief gespalten. Was ist passiert? Weiterlesen

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Jeder 2. Arbeitnehmer unter 25 Jahren arbeitet in Minijob, Zeitarbeit oder Teilzeit

Nach einer Umfrage im Auftrag des  Deutsche Gewerkschaftsbundes DGB zu den Beschäftigungsverhältnissen und Einkommensverhältnissen sollten in Deutschland die Alarmglocken läuten. Bundesagentur für Arbeit und die deutsche Politik quer durch die Regierungsparteien betreiben eine Augenwischerei.

Es sind Zahlen die alamieren. Jeder vierte Arbeitnehmer unter 35 Jahren arbeitet atypisch, sprich in einem Minijob, in Zeitarbeit oder in Teilzeit. Zudem arbeiten 16,2 % der unter 35-Jährigen in befristeten Arbeitsverhältnissen.

Bei den Arbeitnehmern unter 25 Jahren sind die Zahlen noch viel alamierender, hier arbeiten 46,4% in einem Minijob, Zeitarbeit oder Teilzeit.

Quelle: westfalen-blatt.de

Diese Zahlen zeigen auf, dass sich in Deutschland in den letzten 10 Jahren auf dem Arbeitsmarkt vieles in eine negative Richtung entwickelt hat. Junde Erwachsene arbeiten sehr oft befristet in unsicheren Arbeitsverhältnissen und können kaum langfristig planen.

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