Mi 25 Feb 2009
Kaiser’s Tengelmann – hier schlägt “kein” Herz!
Erstellt von uschulte unter Allgemein , Arbeit , Gesellschaft[4] Kommentare
Nach den Discountern Lidl und Aldi hat nun auch der Einzelhandelskonzern Kaiser’s Tengelmann sein wahres Gesicht gezeigt. Die Kündigung einer hochverdienten Mitarbeiterin wegen einem Bon von 1,30 Euro, obwohl sie 30 Jahre für den Konzern geschuftet hat, ist ein Skandal der noch ein Nachspiel für den Konzern haben wird.
Selbst wird der skrupellose Konzern mit dem Motto: “Hier schlägt das Herz!” Eine Farce, die in Deutschland ihres Gleichen sucht. Wer herzlos ist kauft hier weiterhin ein, wer für eine gerechte Personalführung und Personalpolitik steht, der schaut sich nach Alternativen um. Das Motto von Kaiser’s Teneglmann sollte eher lauten: “Herzlosigkeit können wir am besten!”
Die Wahrheit über den Leergutbon wird wohl niemals ans Licht kommen, ob der Bon sogar von leitenden Angestellten des Kaiser’s Tengelmann-Imperiums der ahnungslosen Mitarbeiterin untergeschoben wurde, um diese zu kündigen, kann nur vermutet werden.
Dieser unglaubliche Fall zeigt jedoch eines deutlich: Die deutschen Gerichte urteilen nach einem unglaublich weltfremden Arbeitsrecht, welches Mitarbeitern im Zweifel die Schuld zuspricht. Typisch für eine Gesellschaft der gierigen Konzerne und Banken, die sich permanent die Taschen vollstopfen und der kleine Arbeitnehmer zahlt die Zeche. Da fragt man sich doch allen Ernstes, warum in diesem Land keine Revolte losbricht, bei all der Ungerechtigkeit.
Wer will den herzlosen Kaiser’s Tengelmann Konzern verurteilen oder seine skrupellosen unkompetenten leitenden Angestellten, die anscheinend in der Vorlesung zum Personalmanagement entweder gepennt oder die falschen Bücher gelesen haben. Wer will da schon einkaufen?

März 16th, 2009 at 13:11
Bei Interesse bitte weiterleiten
März 16th, 2009 at 13:12
http://www.flickr.com/photos/8564128@N04/3356283920/
Juli 25th, 2009 at 12:38
Hallo jetzt muss ich mich auch mal zu wort melden. Natürlich erscheint dieses Urteil ungerecht da sie schon seit über 30 jahren dort arbeitete, doch genau deshalb sollte sie gewusst haben, dass das ein hochgradiger Vertrauensbruch gegenüber ihres arbeitsgebers ist. der geldwert ist in diesem fall lächerlich und deshalb verstehe ich nicht wie man so selten dämlich sein kann und für einen einstelligen eurobetrag dieses risiko eingeht. und wenn ich mir so den “herzlostext” durchlese merkt man das die wohl einzigen informationsquellen des autors unseriöse zeitungsartikel sind bei denen die zeitungsautoren gern den schwarzen peter den großen bösen konzernen zuschieben wollen. ich arbeite selbst bei KT und ich weiß das Vertrauen dort wirklich groß geschrieben wird, doch wenn man linke touren abzieht und sich es einmal verscherzt ist es mehr als schwierig wenn nicht sogar unmöglich sich das vertrauen wiederzuholen. ich habe auch schon erlebt das manche mitarbeiter meinen sich bedienen zu können wenn sie ja schon tagtäglich umgeben von leckeren sachen und geld sind. doch man lernt von ersten tag an was erlaubt und was tabu ist, und wenn es leute gibt die es selbst nach 30 jahren noch nicht gelernt haben dann tut es mir leid. leider gibt es ja einige konzerne die erwiesenermaßen ihre mitarbeiter ausspionieren und ausbeuten aber von KT kann man das nicht behaupten. ich war schon in mehreren filialen und kann in keinsterweise bestätigen das man hier schlecht behandelt oder sogar sabotiert wird. die möglichkeit besteht natürlich bestimmt das sich “kollegen” untereinader sabotieren weil man sich nicht leiden kann oder sonst was aber das einem das unternehmen selbst steine in den weg schmeißt oder ausspioniert kann ich nicht bestätigen. für mich ist der fall klar: die angestellte hat mist gebaut, doch anstatt einzusehen das nur sie allein an ihrer lage schuld ist, schiebt sie die schuld jemanden anders zu, vielleicht um sich ein reines gewissen zu verschaffen oder aus welchen gründen auch immer. Klar, Betrügerkonzerne gibts viele auf der welt, doch mindestens genau soviele betrügende Arbeiter.
ich sehe die sache ganz objektiv und stehe jetzt nicht blind hinter einem fiesen Konzern. Hier gehts einfach ums Prinzip…ob es nur 1,30 sind oder 100€, diebstahl ist diebstahl.
freundliche grüße aus münchner umgebung
August 2nd, 2009 at 16:35
Hallo Freddy,
wenn du das wirklich glaubst, was du da schreibst, dann spricht das weder für dich noch für deine Firma. Vielleicht bist du ja sogar dafür verantwortlich oder sitzt selbst ohne Herz in einer Führungspostion bei den “Kaisern”!? Hier geht es genau um das Prinzip, da hast du vollkommen Recht, genau das Prinzip dieser Art von Ausbeutung und Unterdrückung von Mitarbeiterrechten. Kein Mensch kann mit einem Getränke-Bon über 1,30 EUR “Mist bauen” – denke bitte mal darüber nach was du schreibst …
Ich vermute, dass du es nicht sehen kannst weil du selbst in diesem “Laufrad” steckst … KT hat sich komplett disqualifiziert, das steht doch außer Frage! Selbst wenn sie den Getränke-Bon gefunden und eingesteckt hätte spricht das nicht gegen sie. Ich vermute, dass du dich aufgrund deiner Gehaltsklasse nicht nach 1,30 EUR Bons bückst, oder?