Fr 30 Apr 2010
Deepwater Horizon – ein neuer Unglücksname für die Geschichte
Erstellt von Ulrich Schulte unter Allgemein , Gesellschaft[2] Kommentare
Genau wie “Exxon-Valdez”, so wird auch “Deepwater Horizon” in der Geschichte für eine der größten von Menschen verursachten Umweltkatastrophen stehen.
Täglich laufen (nach Schätzungen) 800 Tonnen Öl ungehindert ins mehr, bei der Exxon-Valdez waren es 40.000 Tonnen. Das Leck am Boden des Meeres existiert nun schon den zehnten Tag und wird auch weiterhin ordentlich Öl in die Umwelt blasen.
BP und die US-Regierung haben anscheinend keinen Notfallplan für diesen Fall entwickelt. Aufkommende Ideen, eine Betonglocke über das Leck zu stülpen dauern in der Umsetzung einige Wochen. Da stellt sich doch die Frage, welche Notfallpläne gab es überhaupt?
Hat man sich wirklich darauf verlassen, dass ein Roboter nur die Schraube am Grund des Meeres drehen muss?
BP ist einer der größten Konzerne der Welt, mit etlichen Milliarden an Gewinnen. Muss man nicht als US-Regierung darauf bestehen alle Szenarien abgesichert zu wissen?
Übrigens, die Exxon-Valdez fährt heute noch immer auf den Meeren dieser Welt, allerdings als Erzfrachter für die Chinesen unter dem Namen “Dong Fang Ocean”.

Mai 3rd, 2010 at 19:52
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Mai 11th, 2010 at 20:58
Unglaublich zynisch was da abgeht. Aber diese Konzerne gäbe es nicht, wären die Menschen nicht auf deren Energie angewiesen. Natürlich kann man mehr Kontrollen fordern, aber das ändert nichts an der Abhängigkeit. Diese Milliardengewinne sind blutige Milliarden, und zwar deshalb, weil es wohl hundert-tausende Lebewesen gefährdet und tötet.