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	<title>Maloche blogt &#187; Praktikum</title>
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	<description>Der Blog zu Bewerbung, Arbeit und Gesellschaft</description>
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		<title>Boy&#8217;s Day startet erstmals am 14. April 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 07:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztes Jahr habe ich lautstark nach ihm gerufen, dieses Jahr kommt er erstmalig &#8211; der Boy&#8217;s Day. Als Gegenstück zum Girl&#8217;s Day hat der Boy&#8217;s Day im Prinzip die gleiche Intention. Doch geht es beim Girl&#8217;s Day eher darum die Mädels für die technischen Berufe und Männerdomänen zu begeistern, bei den Jungs soll dann eher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Letztes Jahr habe ich lautstark nach ihm gerufen, dieses Jahr kommt er erstmalig &#8211; der Boy&#8217;s Day. Als Gegenstück zum Girl&#8217;s Day hat der Boy&#8217;s Day im Prinzip die gleiche Intention. Doch geht es beim Girl&#8217;s Day eher darum die Mädels für die technischen Berufe und Männerdomänen zu begeistern, bei den Jungs soll dann eher das Soziale, Familiäre oder der Gesundheitsbereich im Vordergrund stehen.</strong></p>
<p>Fakt ist, der Boy&#8217;s Day war mehr als überfällig, schließlich sind schon seit Jahren nicht mehr die Mädels die Problemfälle in Schule und Arbeitsmarkt, sondern eher die Jungs. Doch allein schon der Geschlechtergerechtigkeit wegen, hätte man damals nicht den Fehler machen dürfen nur die Mädels zu fördern.</p>
<p>Schwamm drüber, auch kurzsichtige Gender-Politik wird irgendwann kurzzeitig wieder weitsichtig, zumindest wenn die Probleme so nah kommen, dass man sie nicht mehr übersehen kann. Am 14. April 2011 wird nun der Boy&#8217;s Day starten, zusammen mit dem Girl&#8217;s Day, also sozusagen ein Girl&#8217;s and Boy&#8217;s Day 2011 (ich hasse diese Anglizismen).</p>
<p>Moment, sie meinen der Name passt dann ja eigentlich gar nicht mehr? Richtig! Eigentlich macht es ja mal überhaupt keinen Sinn einen Tag Girl&#8217;s and Boy&#8217;s Day zu nennen. Warum hat man das Kind also nicht einfach umbenannt in zum Beispiel &#8220;Perspektiv-Tag&#8221; oder vielleicht für die Freunde der Anglizismen &#8220;Career-Day&#8221;, oder so?</p>
<p>Nun, ich vermute es ist nur noch eine Frage der Zeit, vielleicht will man die ursprüngliche Intention transferieren, macht ja auch Sinn, zumindest kurzfristig. Was jedoch keinen Sinn macht ist ein Transfer der Inhalte. Sollten Mädchen wirklich zur ESA-Arbeitsplatzbesichtigung gehen dürfen, während die Jungs sich den Arbeitsplatz als Grundschullehrer oder Altenpfleger anschauen müssen. So führt die Initiative komplett am Ziel vorbei.</p>
<p>Wir sollten endlich grundsätzlich feststellen, dass es Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein gibt und dass es etwas anderes ist einen pubertierenden Jungen oder ein Mädchen vor sich zu haben.</p>
<p><!--adsense--></p>
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		<title>Ausbeutung der Praktikanten erreicht eine neue Dimension</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 07:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[In den USA hat sich mittlerweile das Home-Office-Praktikum etabliert. Dort arbeitet ein Praktikant von daheim für ein Unternehmen was sich &#8220;virtual internship&#8221; nennt. Der Nutzen dieser neuen Form von Praktika darf ernsthaft bezweifelt werden.
Für Studenten und Schüler ist es längst mehr als eine Eintrittskarte in die Arbeitswelt und für Unternehmen ist es eine billige Alternative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den USA hat sich mittlerweile das Home-Office-Praktikum etabliert. Dort arbeitet ein Praktikant von daheim für ein Unternehmen was sich &#8220;virtual internship&#8221; nennt. Der Nutzen dieser neuen Form von Praktika darf ernsthaft bezweifelt werden.</strong></p>
<p>Für Studenten und Schüler ist es längst mehr als eine Eintrittskarte in die Arbeitswelt und für Unternehmen ist es eine billige Alternative zur normalen Beschäftigung &#8211; das Praktikum. Für die Generation Praktikum ist es auch eine Falle zur kostenlosen Arbeit, aus der man oftmals nicht ohne Hilfe oder Beziehungen heraus findet.</p>
<p>Die Tatsache, dass mittlerweile das Praktikum sogar von zuhause absolviert werden kann ist für die Unternehmen der kostengünstige Idealfall. Das &#8220;virtual internship&#8221; schwabt von den USA her über den Teich und findet auch in Deutschland bei den kostenbewussten Personalern einen fruchtbaren Boden.</p>
<p>Argumente der Befürworter:</p>
<ul>
<li>keine Kosten beim für Miete am Firmensitz, örtlich flexibel</li>
<li>keine Fahrtkosten für die tägliche Anreise</li>
<li>nie wieder Kaffee holen für die anderen Mitarbeiter</li>
<li>Unternehmen sparen Arbeitsplätze und Büros</li>
</ul>
<p>Argumente der Gegner:</p>
<ul>
<li>Sinn des Praktikums nicht mehr vorhanden, weil kein Eintauchen in die Arbeitswelt möglich ist</li>
<li>kein qualifiziertes Briefing</li>
<li>keine offline Interaktion mit Mitarbeitern vorhanden</li>
<li>Arbeiten ohne Begleitung, Praktikanten sind auf sich allein gestellt</li>
</ul>
<p>Die Frage nach den Vor- und Nachteilen und deren Abwägung erübrigt sich, wenn man weiß, dass diese Form der Praktika nicht von den Studenten und Schülern gewünscht wird, sondern auf dem Mist der Unternehmen gewachsen ist. Die einzigen für die sich wirklich ein Vorteil herausbildet sind die Anbieter dieser Online-Praktika.</p>
<p>Der Praktikant hat quasi überhaupt keinen Bezug mehr zum Arbeitgeber, er lernt nie die richtige Arbeitswelt kennen, sondern wird quasi geführt, wie eine externe Agentur.</p>
<p><strong>Doch warum ergibt sich überhaupt die Notwendigkeit für das Online-Praktikum?</strong></p>
<p>Die Unternehmen planen mittlerweile fest mit Praktikanten und halten hier Ressourcen an Arbeitsplätzen frei. Wenn nach 6 Monaten der Praktikant geht, hat er gerade eine Woche lang seinen Nachfolger eingearbeitet, der die nächsten 6 Monate übernimmt. Praktikanten sind mittlerweile in vielen Branchen der Ersatz für Angestellte, die sonst einfache Aufgaben übernommen haben. Mit dem Online-Praktikum spart der Arbeitgeber einen Büro-Arbeitsplatz ein und die Aufgabe wird quasi outgesourct.</p>
<p>Längst hat sich bei den Praktikanten ein Schattenarbeitsmarkt entwickelt, der enormen volkswirtschaftlichen Schaden anrichtet. Hier stellt sich wirklich die berechtigte Frage, ob man die Regelung für Praktika durch die Politik nicht endlich in Formen gießen sollte. Doch schon die rot-grüne und schwarz-rote Regierung hat nichts  für die Praktikanten getan und von der schwarz-gelben Regierung ist diesbezüglich nichts erwarten.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/campus/2010/02/arbeiten-dwdd" target="_blank">Quelle: zeit.de</a></p>
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		<title>Berufsbildungsbericht 2010 &#8211; Mangelnde Ausbildungsreife bei Jugendlichen?</title>
		<link>http://my-bewerbung.de/berufsbildungsbericht-2010-mangelnde-ausbildungsreife-der-jugendlichen/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 08:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Berufsbildungsbericht 2010 legt für den deutschen  Ausbildungsmarkt die Zahlen vor und stellt eine Diskrepanz fest,  zwischen Ausbildungsplatzangebot und Ausbildungsplatznachfrage. Es gibt  anscheinend tausende Bewerber die keine Ausbildung bekommen und tausende  Unternehmen, die keine Azubis finden. Der schwarze Peter wird den  Jugendlichen zugeschoben und eine &#8220;mangelnde Ausbildungsreife&#8221;  attestiert.
Können Jugendliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Berufsbildungsbericht 2010 legt für den deutschen  Ausbildungsmarkt die Zahlen vor und stellt eine Diskrepanz fest,  zwischen Ausbildungsplatzangebot und Ausbildungsplatznachfrage. Es gibt  anscheinend tausende Bewerber die keine Ausbildung bekommen und tausende  Unternehmen, die keine Azubis finden. Der schwarze Peter wird den  Jugendlichen zugeschoben und eine &#8220;mangelnde Ausbildungsreife&#8221;  attestiert.</strong></p>
<p>Können Jugendliche wirklich dafür verantwortlich  gemacht werden, dass in Gastronomie, Lebensmittelhandel, Fleischerei,  Klempnerei und Gebäudereinigung ca. 10-15% der Azubis fehlen?</p>
<p>Liegt  es nicht vielmehr daran, dass diese Bereiche mittlerweile kaum noch die  Existenz der späteren Gesellen sichern können? Liegt es nicht vielmehr  daran, dass diese Bereiche dem Dumpinglohn ausgesetzt sind? Liegt es  nicht vielmehr daran, dass dort die Arbeitsintensität in keinem  Verhältnis zur Entlohnung steht, ganz zu schweigen von den  Arbeitsbedingungen!</p>
<p>Deutschland hat in Europa keine hohe  Akademikerquote, trotzdem finden sich hier kaum noch Menschen, die in  den einfachen Ausbildungsberufen aktiv werden wollen. Zu unattraktiv ist  der Job, die Arbeitszeit, die Zukunftsperspektive und vor allem der  Lohn. Endlich muss hier nachgesteuert werden im Rahmen von Angebot und  Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Endlich müssen Arbeitgeber aktiv werden und den Lohn erhöhen und  müssen Arbeitsplätze attraktiver gestaltet werden, um neue Mitarbeiter  zu finden. Doch was machen Unternehmen und Staat? Sie steuern mit  Gesetzen und Steuergeldern gegen, damit sich ja nichts zu Gunsten der  Arbeitnehmer ändert. Ein Witz!</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Zugegeben, die heutigen Heranwachsenden weisen in vielen  Bereichen große Defizite auf, doch das hat nichts mit den Jugendlichen  selbst zu tun, sondern eher mit den sogenannten innovativen  Lernmethoden. Mittlerweile wird hier zurückgerudert, zum Beispiel im  Fach Deutsch, wo über Jahre nach Gehör geschrieben werden sollte, was  sich jedoch als grammatische Katastrophe offenbarte. Dies ist das  Ergebnis von Länder-Bildungspolitik und nicht die Schuld von Eltern und  Kindern.</p>
<p>Zudem wird den Jugendlichen eine mangelnde Leistungsbereitschaft vorgeworfen. Mit anderen Worten, sie wollen sich einfach nicht bedingungslos ausbeuten lassen. Sie werden an dieser Stelle in ein System gepresst, wo sie sich auf einmal in hierarchischen und teilweise faschistischen Strukturen wiederfinden. In vielen Unternehmen herrscht nicht mehr das Familiengefühl, sondern eher der &#8220;Human Kapital&#8221;-Gedanke. Davor kann das deutsche Arbeitsrecht in keinster Weise schützen, darauf hat sie auch niemand vorbereitet. Die heranwachsenden Azubis verweigern sich dieser Denkweise, sie wollen nicht die Arbeitssklaven der Zukunft werden.</p>
<p>Für mich eine positive Entwicklung! Die nächsten Jahre werden geprägt sein von weiterer Verweigerung von Arbeitseffizienz.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2010-03/ausbildung-schule-qualifikation">Quelle: zeit.de</a></p>
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		<title>Das Gefangenendilemma im Arbeitsmarkt und warum uns die FDP in die Arbeitssklaverei treibt</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 07:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Peinlichkeiten eines Guido Westerwelle und seine moralisch und  wissenschaftlich verwerflichen Taten und Äußerungen sollen bei dieser  nüchternen Betrachtung keine Rolle spielen. In diesem Artikel versuche  ich lediglich darzustellen, mit welchem volkswirtschaftlichen Blödsinn  die FDP dieses Land in den Abgrund treibt.
Das Gefangenendilemma  ist eine volkswirtschaftliche Theorie, die jeder Student mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Peinlichkeiten eines Guido Westerwelle und seine moralisch und  wissenschaftlich verwerflichen Taten und Äußerungen sollen bei dieser  nüchternen Betrachtung keine Rolle spielen. In diesem Artikel versuche  ich lediglich darzustellen, mit welchem volkswirtschaftlichen Blödsinn  die FDP dieses Land in den Abgrund treibt.</strong></p>
<p>Das Gefangenendilemma  ist eine volkswirtschaftliche Theorie, die jeder Student mit  wirtschaftswissenschaftlichem Studienanteil einmal in seinem Leben  gehört haben sollte. Sie besagt, dass zwei unter Verdacht stehende  Gefangene, die ohne jegliche Kommunikation von einander getrennt sind,  am besten fahren, wenn beide schweigen und das Angebot der Staatsanwaltschaft zum Auspacken ablehnen. Im  Prinzip ist es eine Spieltheorie, die auf verschiedene Situationen  zurückzuführen ist, unter anderem auf den Arbeitsmarkt und seine  Personalrekrutierung.</p>
<p>Angenommen die 2 Gefangenen sind Bewerber  (was gar nicht so weit hergeholt ist). Der Personalreferent des  Unternehmens sagt zu jedem einzeln, dass der andere für die Hälfte des  Geldes arbeiten würde und derjenige nur den Job bekommt, der noch  billiger ist. Wenn sich einer von beiden auf den Deal einlässt, hat der  Personaler gewonnen und einen Dumpinglohn erzielt. Wenn sich jedoch  beide auf den Dumpinglohn einlassen, dann geht die Spirale noch weiter  nach unten der Personalreferent kann in der nächsten Bewerbungsrunde  noch tiefer pokern.</p>
<p>Lehnen jedoch beide Jobsucher das Angebot ab,  so sitzt der Personalentscheider ohne einen neuen Arbeitnehmer dar und  muss sein Angebot erhöhen, bis eventuell einer von beiden zusagt. Es  werden nicht beide den Job bekommen, aber immerhin hat einer einen  relativ normal bezahlten Job und der andere muss im Idealfall keine  Dumpinglöhne fürchten die eventuell beim nächsten Jobangebot auftauchen.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Wenn  jedoch in den Arbeitsmarkt soviel Arbeitskräfte hineingesteckt werden,  dass dieser ein riesiges Überangebot liefert, wie zum Beispiel die 100  Millionen chinesischen Wanderarbeiter, dann werden diese leicht  zu  Arbeitssklaven mit einer Lohnspirale nach unten. Die Kürzung von Arbeitslosengeld 2 und der erhöhte Druck auf den Arbeitsmarkt, wäre für die Lohnentwicklung in Deutschland eine Katastrophe. Einziges Gegenmittel käme der Mindestlohn n Frage.</p>
<p>Genau diese  Richtung hat jetzt auch wieder Guido Westerwelle eingeschlagen, der mit  aller Gewalt hunderttausende von Arbeitnehmern in den deutschen Arbeitsmarkt  pressen will. Im Prinzip will uns die FDP also  einen Arbeitsmarkt a la China bescherren, der wiedermal die Reichen noch  reicher macht und die armen noch ärmer. Für Deutschland wäre es ein  enormer volkswirtschaftlicher Schaden, der die Steuereinnahmen  langfristig wegbrechen und die Gesellschaft verarmen lässt.</p>
<p><strong>Das weiß die FDP, möchte aber die Unternehmerinteressen durchsetzen, obwohl diese langfristig davon nicht profitieren!  Aus diesem Grund spreche ich dieser Partei jede wirtschaftspolitische  und gesellschaftliche Kompetenz ab!</strong></p>
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		<title>Die Agenda 2010 &#8211; ein Resümee</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 11:41:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir schreiben das Jahr 2010. SPD und Grüne brachten im Jahre 2003  die Agenda 2010 zur Umsetzung, welche eine radikale Reform fast aller  Bereiche der deutschen Gesellschaft zum Ziel hatte.
Das Ziel  der Agenda war augenscheinlich ein Kräftigung der Wettbewerbsfähigkeit  und die Gründung einer neuen Wissensgesellschaft. Doch hat die Agenda  ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir schreiben das Jahr 2010. SPD und Grüne brachten im Jahre 2003  die Agenda 2010 zur Umsetzung, welche eine radikale Reform fast aller  Bereiche der deutschen Gesellschaft zum Ziel hatte.</strong></p>
<p>Das Ziel  der Agenda war augenscheinlich ein Kräftigung der Wettbewerbsfähigkeit  und die Gründung einer neuen Wissensgesellschaft. Doch hat die Agenda  ihr Ziel erreicht? War sie gut für dieses Land oder hat sie eher den  Eliten geholfen? In wie weit ist die aktuelle Finanzkrise Folge der Agenda 2010?</p>
<p>Die Agenda ist ein Konzept der Bertelsmann Stiftung von Liz Mohn und wurde in weiten Teilen quasi direkt von der Regierung übernommen, also quasi der erste große Sündenfall der Lobby-Politik nach der Jahrtausendwende. Doch die Agenda war fruchtbar und umfasste schließlich den gesamten EU-Raum mit einem einheitlichen Ziel, dank den Trojanern Blair und Schröder.</p>
<p>Schauen wir zunächst auf den <strong>Bereich Wirtschaft</strong>. Hier setzte die Agenda hohe Ziele in der Förderung des Mittelstandes und der Lockerung des Kündigungsschutzes, zudem sollten die Lohnnebenkosten für &#8220;Arbeitgeber&#8221; gesenkt werden. Der Mittelstand ist sich heute keiner großen Hilfe bewusst, lediglich die Konzerne wurden mit Milliarden beschenkt und dankten es mit den tausenden von Stellenstreichungen und Verlagerungen. Der Kündigungsschutz ist gelockert und hat nebenbei den Sklavenmarkt der Leiharbeit geschaffen, welcher heute den ersten Arbeitsmarkt verdrängt. Die Lohnnebenkosten für Unternehmen wurden minimal gesenkt und auf den Beschäftigten umgelegt. Fazit: Einige Ziele wurden erreicht, haben der Gesellschaft aber mehr geschadet als genutzt und gehören teilweise wieder abgeschafft. Note: 5+</p>
<p>Der <strong>Bereich Arbeitsmarkt</strong> stellt wohl mit der Hartz 4-Reform die größte Veränderung in der Gesellschaft dar und ist bis heute heftig umstritten. Die Besserstellung von Sozialhilfeempfängern und die Schlechterstellung von Arbeitlosenhilfeempfängern mit dem Ziel &#8220;fördern und fordern&#8221;, hat die ganz armen ein wenig höher gestellt, die Langzeitarbeitslosen jedoch abrutschen lassen. Intention war eine Aktivierung von Millionen neuen Beschäftigten in den Arbeitsmarkt, welche in den letzten Jahren vor der Wirtschaftskrise positive Effekte auf dem Arbeitsmarkt zeigte. Jedoch zu einer gesellschaftlichen Förderung der Armut wurde. Fazit: Gute langfristige Ansätze, die jedoch durch die Finanzkrise abgewürgt wurden und im Prinzip nur die Reichen reicher und die Armen ärmer gemacht hat. Note: 4-</p>
<p>Die <strong>Bereiche Bildung und Ausbildung</strong> sollten zum Zugpferd der nächsten Generation werden. Bologna-Prozess, Studiengebühren und BAFöG-Reform waren die Folge im Studium. Der Bologna-Prozess ist eine reine Katastrophe und führt die deutsche Bildungsgesellschaft zu Fachidiotentum und mit dem Gymnasium nach 12 Jahren werden bereits die Studenten mit 25 Jahren unter dem Burn-Out-Syndrom leiden. Die Studiengebühren sorgen dafür, dass die Studenten den Hochschulapparat refinanzieren, aber selten besser Bildung genießen, zudem wird hier die Mittelschicht aus der akademischen System gedrängt. Lediglich mit der BAFöG-Erhöhung um ein bisschen mehr als 100 EUR werden mehr Unterschichtkinder in die Wissensgesellschaft integriert. Doch wenn diese nach dem Studium ohne Job darstehen wie heute, bleiben ihnen enorme Schulden an das Bundesverwaltungsamt. In der Berufsausbildung hat sich fast gar nichts getan außer einer Intensivierung der Förderungsmaßnahmen nach dem Verlassen der weiterführenden Schulen. Fazit: Enorme Leistungsanforderungen an die kommende Generation, bei intensiverer Selektion und Verschlechterung der Bildung bewirken keine positiven Effekte. Die Zahl der Unternehmensgründungen belegt diesen Sachverhalt. Note: 5</p>
<p>Im <strong>Bereich Rentenversicherung</strong> wurde mit der Riester-Rente und der Rürup-Rente eine staatlich geförderte Kapitalfinanzierung der Rentner in die Wege geleitet, welche eine Deckelung der Rentensätze bei 19,5% gewährleistet. Es sit also Fakt, zukünftig wird es keine Rentensenkungen geben, aber auch keine großen Steigerungen, den Rest besorgt die Inflation. Das hat zur Folge, dass heutige Arbeitnehmer mindestens ca. 10% ihres Netto-Einkommes für die spätere Rente zurücklegen müssen, um damit &#8220;mindestens&#8221; zukünftiges Hartz4-Niveau halten zu können. Besonders die jetzigen Arbeitnehmer zwischen 25 und 45 werden als Melkkühe ausgenutzt, weil sie komplett in die Rente einzahlen und gleichzeitig privat vorsorgen müssen. Die staatlichen Sätze für die private Vorsorge werden jährlich minimal angepasst. Das Geld für die private Vorsorge fehlt zudem in der aktuellen Binnenkonjunktur und wird erst in Jahrzehnten den Konsum ankurbeln. Von der privaten Entwicklung profitieren eigentlich nur die Versicherungen und Banken, welche private Vorsorge anbieten. Fazit: Die Zukunft der Arbeitnehmer ist nicht gesichert, es wird in einigen Jahrzehnten hohe Altersarmut geben und besonders ungerecht ist das System für die jetzigen Lesitungsträger. Note: 5-</p>
<p>Über den <strong>Bereich der Krankenversicherung </strong>brauchen wir vermutlich nicht zu reden.Fazit: Lobbyismus von Ärzten und Pharmakonzernen hat gesiegt. Arbeitnehmer übernehmen immer mehr Kosten. Leistungen werden massiv gestrichen. Lediglich die Basisversorgung steht. Note: 6-</p>
<p>Alles zusammen genommen hat die Agenda 2010 komplett versagt, und die Gesellschaft an den Rand der sozialen Kälte und des Raubtier-Kapitalismus geführt. Die Gesamtnote 5 ist gerechtfertigt und zeigt eine Tendenz nach unten.</p>
<p>Aktuelle Hass-Tiraden und Aktionen gegen Hartz4-Empfänger zeigen, dass die schwarz-gelbe Regierung die Probleme eher verschlimmbessern wird. Die Agenda 2010 wird in die deutsche Geschichte als eine der größten Fehlentwicklungen eingehen, welche aber letztendlich zu einem Systemwechsel geführt hat, weil Politikverdrossenheit ebenso zu den Folgen der Entwicklung zählt.</p>
<p>Danke Rot-Grün, danke Schwarz-Rot und danke Schwarz-Gelb!</p>
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		<title>Die Schlange vor dem Arbeitsamt wird länger</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 07:42:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jeden morgen führt mich mein Weg an der örtlichen Arbeitsagentur  vorbei und seit zwei Wochen stehen dort jeden Morgen mehr Menschen und  warten auf den Einlass um 8:00 Uhr. Ein Zeichen für eine deutliche  Zunahme der Arbeitslosigkeit im Februar 2010.
Wir dürfen  gespannt sein auf die Verkündung der Arbeitslosenzahlen Anfang März.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jeden morgen führt mich mein Weg an der örtlichen Arbeitsagentur  vorbei und seit zwei Wochen stehen dort jeden Morgen mehr Menschen und  warten auf den Einlass um 8:00 Uhr. Ein Zeichen für eine deutliche  Zunahme der Arbeitslosigkeit im Februar 2010.</strong></p>
<p>Wir dürfen  gespannt sein auf die Verkündung der Arbeitslosenzahlen Anfang März.  Nicht nur die meterlangen Schlangen vor den Arbeitsagenturen, auch die  Konjunkturdaten deuten in die gleiche Richtung. Das schwierige Jahr  2010, welches uns bereits von Angela Merkel prophezeit wurde, scheint  bereits jetzt den Arbeitsmarkt zu erreichen, obwohl das Kurzarbeitergeld  noch gar nicht ausgelaufen ist. Kein gutes Zeichen!</p>
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		<title>Zeugnisse über Arbeitgeber sind wichtig</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 07:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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Ein Arbeitsverhältnis ist eine Symbiose von Arbeitgeber und Arbeitnehmer und ist für beide ein gutes Geschäft, wenn die Harmonie im  Arbeitsverhältnis passt. Doch warum hat lediglich der Arbeitgeber die Pflicht einen Arbeitnehmer zu bewerten?
In der heutigen Zeit sind die Kräfteverhältnisse zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern deutlich verschoben, längst hat der Arbeitgeber das Recht auf seine Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://my-bewerbung.de/wp-content/uploads/2010/02/arbeitszeugnis.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1814" title="arbeitszeugnis" src="http://my-bewerbung.de/wp-content/uploads/2010/02/arbeitszeugnis.jpg" alt="arbeitszeugnis" width="426" height="227" /></a></p>
<p><strong>Ein Arbeitsverhältnis ist eine Symbiose von Arbeitgeber und Arbeitnehmer und ist für beide ein gutes Geschäft, wenn die Harmonie im  Arbeitsverhältnis passt. Doch warum hat lediglich der Arbeitgeber die Pflicht einen Arbeitnehmer zu bewerten?</strong></p>
<p>In der heutigen Zeit sind die Kräfteverhältnisse zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern deutlich verschoben, längst hat der Arbeitgeber das Recht auf seine Seite gezogen und sieht den einzelnen Beschäftigten oftmals nur noch als Human Kapital. Niemand außerhalb des Beamtenapparates und öffentlichen Dienstes kann sich seines Arbeitsplatzes sicher sein, die Macht der Gewerkschaften ist deutlich geschrumpft.</p>
<p>In dieser Zeit muss die Gesellschaft die Arbeitnehmer in Schutz nehmen und darf sie nicht wie Steuervieh behandeln, auch wenn viele Politiker so denken. Es muss auch für den Arbeitnehmer eine Möglichkeit geben, seinen Arbeitgeber zu bewerten, wenn er aus dem Unternehmen scheidet. Führungsqualitäten, Mitarbeiterförderung und -motivation, Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder ganz einfach work-life-balance, bieten entscheidende Anhaltspunkte für einen potenziellen Nachfolger in einem Job.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Wer heute eine Stelle wechselt, beispielweise aus familiären Gründen, der muss sich ganz allein auf die Aussagen der Personalreferenten im Unternehmen verlassen und hat nur wenig Entscheidungshilfen für eine begründete Zusage. Nicht selten entpuppt sich der berufliche Neuanfang als Horrorfilm, aus dem es natürlich dank der Probezeit einen Ausweg gibt, aber dennoch ist damit erstmal die Arbeitslosigkeit erreicht, denn wer findet heute schon innerhalb weniger Tage einen Job?</p>
<p>Selbst für die Unternehmen wäre es sinnvoll, schließlich müssen sie nach einem Fehlstart oftmals teure Bewerbungsverfahren wiederholen. An der Bewertung der Arbeitgeber also von beiden Seiten kein kein Weg vorbei, die Frage ist nur jetzt oder später?! Bewertungsportale fehlen bis jetzt.</p>
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