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	<title>Maloche blogt &#187; Online Bewerbung</title>
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	<description>Der Blog zu Bewerbung, Arbeit und Gesellschaft</description>
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		<title>Uta G. und spiegel. de disqualifizieren sich beim Thema Burnout</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich den Artikel von der Karriereberaterin Uta Glaubitz auf spiegel.de gelesen habe, stellte sich mir sofort die berechtigte Frage: Wie kann jemand einen solchen Müll schreiben? Oder ist der Textmüll einfach nur eine Provokation um ihr und spiegel.de Leser zu bescheren? Diese Frage muss jeder selbst für sich beantworten. Meine Antwort ist folgende: Uta [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als ich den Artikel von der Karriereberaterin Uta Glaubitz auf spiegel.de gelesen habe, stellte sich mir sofort die berechtigte Frage: Wie kann jemand einen solchen Müll schreiben? Oder ist der Textmüll einfach nur eine Provokation um ihr und spiegel.de Leser zu bescheren? Diese Frage muss jeder selbst für sich beantworten. Meine Antwort ist folgende: Uta G. glaubt den Trash wirklich den sie schreibt und spiegel.de nutzt das geschickt zur Provokation aus. Nie zuvor habe ich einen vom deutschen Berufsalltag entfernteren Beitrag gelesen, welcher offenbart, dass sich offenbar jeder Berufsberater nennen kann.</strong></p>
<p>Burnout ist nur eine Frage der eigenen Person? Burnout ist ein Problem von Gutmenschen? Burnout mit sensibelen Charaktereigenschaften abzutun und den Menschen an ihrer Kankheit selbst die Schuld zu geben ist nicht nur frech, sondern offenbart das eigentliche Problem in unserer Arbeitswelt. Menschen wie Frau Glaubnix offenbaren mit ihren Thesen, dass der Mensch nur noch als Human Kapital gesehen wird und nur noch in dem Rahmen Beachtung findet, in dem er funktioniert. Man hat sich gefälligst in die Arbeitswelt einzufügen oder ihr fern zu bleiben. Wer sich nicht an den Leistungstägern der Gesellschaft orientiert und nicht den Arbeitsmarkt als täglichen Kampf betrachtet, wie er damals in der Steinzeit ums tägliche Überleben stattfand, der sollte lieber zuhause bleiben.</p>
<p><strong>Die These von Frau Glaubnix kann man auch zusammenfassen mit: Arbeit ist Kampf und der Schwächere bleibt halt auf der Strecke.</strong></p>
<p>Willkommen in der Vorindustrialiserung von Frau Glaubnix. Wer die letzten hundert Jahre am Arbeitsmarkt nicht mitbekommen hat, der sollte auch keine Berufsberatung machen.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,797368,00.html" target="_blank">Quelle: spiegel.de</a></p>
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		<title>Anonyme Bewerbung kommt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 06:51:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Ab diesem September wird die Arbeitsagentur in NRW das anonymisierte Bewerbungsverfahren testen. Andere Unternehmen wollen bereits folgen.
Die anonyme Bewerbung hat den Vorteil, dass sibve nicht nur die Herkunft des Bewerbers verschleiert, sondern auch dessen Geschlecht, Nationalität, äußere Erscheinung oder Religionszugehörigkeit. Von der Idee her ist die anonyme Bewerbung für den leistungsstarken Bewerber nicht schlecht, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ab diesem September wird die Arbeitsagentur in NRW das anonymisierte Bewerbungsverfahren testen. Andere Unternehmen wollen bereits folgen.</strong></p>
<p>Die anonyme Bewerbung hat den Vorteil, dass sibve nicht nur die Herkunft des Bewerbers verschleiert, sondern auch dessen Geschlecht, Nationalität, äußere Erscheinung oder Religionszugehörigkeit. Von der Idee her ist die anonyme Bewerbung für den leistungsstarken Bewerber nicht schlecht, denn sie stellt nur seine reine Leistung in den Vordergrund. In der Praxis wird es mit Sicherheit die ein oder andere Verschiebung geben.</p>
<p>Der Einstieg in einen Arbeitsmarkt für Bewerber wäre mit der anonymen Bewerbung vollzogen, allerdings müsste die Wirtschaft mitziehen und danach sieht es bis dato nicht aus, eher das Gegenteil. Die Personalverantwortlichen sind mit der aktuellen Situation sehr zufrieden und sehen eher Nachteile durch höhere Kosten in dem anonymen Bewerbungsverfahren.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Der Arbeitsmarkt ist momentan klar den Unternehmen unterworfen, die anonyme Bewerbung wäre die erste Abkehr von diesem Sachverhalt. Die Unternehmen müssten auf die Bewerber zu gehen, was sie in den nächsten Jahren durch demografischen Wandel vermutlich eh machen müssen. Doch gerade in den Unternehmen zählt nur, was Vorteile oder Geld bringt und das dürfte bei dem anonymen Bewerbungsverfahren nicht der Fall sein.</p>
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		<title>Meine Bewerbung als Bundespräsident:</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 07:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gilt die Frauenquote eigentlich auch für das Amt des Bundespräsidenten? Egal, ich versuch es trotzdem &#8230;
An
Angela Merkel
Kanzleramt 1
Berlin
Sehr geehrte Frau Merkel,
über die Medien bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass Sie die Position des Bundespräsidenten in Deutschland zu vergeben ist. Aus diesem Grund möchte ich initiativ bei Ihnen vorstellig werden.
Ich verfüge über ein breites Spektrum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gilt die Frauenquote eigentlich auch für das Amt des Bundespräsidenten? Egal, ich versuch es trotzdem &#8230;</strong></p>
<p>An<br />
Angela Merkel<br />
Kanzleramt 1<br />
Berlin</p>
<p>Sehr geehrte Frau Merkel,</p>
<p>über die Medien bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass Sie die Position des Bundespräsidenten in Deutschland zu vergeben ist. Aus diesem Grund möchte ich initiativ bei Ihnen vorstellig werden.</p>
<p>Ich verfüge über ein breites Spektrum an Allgemeinwissen und kenne mich mit den Neuen Medien sehr gut aus. Zudem reise ich sehr gerne und könnte beispielsweise bei den vielen Auslandsreisen gleich die Statements über Twitter veröffentlichen, garniert mit schönen Fotos, wie ihre Familienministerin Köhler.</p>
<p>Das inländische und weltpolitische Geschehen verfolge ich begeistert und finde auch Lena Meyer-Landruth gut. Als kommunikativer Mensch werde ich Ihre christdemokratische Politik mit Sicherheit niemals kritisieren, auch nicht, wenn ich das Amt des Bundespräsidenten erst einmal bekleide.</p>
<p>Diese Aufgabe werde ich gewissenhaft und leidenschaftlich erfüllen, weil ich schon immer König von Deutschland sein wollte. Dumme wahrheitsgemäße Äußerungen zu dem wirtschaftlichen Nutzen der deutschen Auslandskriege werden mir nicht über die Lippen kommen, denn ich möchte diesem Land wieder den imperialen Glanz verleihen, den es verdient hat.</p>
<p>Meine Gehaltsvorstellungen liegen bei den Bezügen meines Vorgängers, weil ich ja in einem Schloss wohnen darf, und auch noch ein Ferienschloss in Bonn beziehe und der dumme Steuerzahler sogar meine Dienstboten bezahlt.</p>
<p>Für diese auf mich zugeschnittene Aufgabe stehe ich Ihnen und der tollen Partei CDU sofort zur Verfügung.</p>
<p>Hochachtungsvoll und mit freundlichen Grüßen<br />
ihr zukünftiger Bundespräsident</p>
<p><!--adsense--></p>
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		<title>Berufsbildungsbericht 2010 &#8211; Mangelnde Ausbildungsreife bei Jugendlichen?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 08:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Berufsbildungsbericht 2010 legt für den deutschen  Ausbildungsmarkt die Zahlen vor und stellt eine Diskrepanz fest,  zwischen Ausbildungsplatzangebot und Ausbildungsplatznachfrage. Es gibt  anscheinend tausende Bewerber die keine Ausbildung bekommen und tausende  Unternehmen, die keine Azubis finden. Der schwarze Peter wird den  Jugendlichen zugeschoben und eine &#8220;mangelnde Ausbildungsreife&#8221;  attestiert.
Können Jugendliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Berufsbildungsbericht 2010 legt für den deutschen  Ausbildungsmarkt die Zahlen vor und stellt eine Diskrepanz fest,  zwischen Ausbildungsplatzangebot und Ausbildungsplatznachfrage. Es gibt  anscheinend tausende Bewerber die keine Ausbildung bekommen und tausende  Unternehmen, die keine Azubis finden. Der schwarze Peter wird den  Jugendlichen zugeschoben und eine &#8220;mangelnde Ausbildungsreife&#8221;  attestiert.</strong></p>
<p>Können Jugendliche wirklich dafür verantwortlich  gemacht werden, dass in Gastronomie, Lebensmittelhandel, Fleischerei,  Klempnerei und Gebäudereinigung ca. 10-15% der Azubis fehlen?</p>
<p>Liegt  es nicht vielmehr daran, dass diese Bereiche mittlerweile kaum noch die  Existenz der späteren Gesellen sichern können? Liegt es nicht vielmehr  daran, dass diese Bereiche dem Dumpinglohn ausgesetzt sind? Liegt es  nicht vielmehr daran, dass dort die Arbeitsintensität in keinem  Verhältnis zur Entlohnung steht, ganz zu schweigen von den  Arbeitsbedingungen!</p>
<p>Deutschland hat in Europa keine hohe  Akademikerquote, trotzdem finden sich hier kaum noch Menschen, die in  den einfachen Ausbildungsberufen aktiv werden wollen. Zu unattraktiv ist  der Job, die Arbeitszeit, die Zukunftsperspektive und vor allem der  Lohn. Endlich muss hier nachgesteuert werden im Rahmen von Angebot und  Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Endlich müssen Arbeitgeber aktiv werden und den Lohn erhöhen und  müssen Arbeitsplätze attraktiver gestaltet werden, um neue Mitarbeiter  zu finden. Doch was machen Unternehmen und Staat? Sie steuern mit  Gesetzen und Steuergeldern gegen, damit sich ja nichts zu Gunsten der  Arbeitnehmer ändert. Ein Witz!</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Zugegeben, die heutigen Heranwachsenden weisen in vielen  Bereichen große Defizite auf, doch das hat nichts mit den Jugendlichen  selbst zu tun, sondern eher mit den sogenannten innovativen  Lernmethoden. Mittlerweile wird hier zurückgerudert, zum Beispiel im  Fach Deutsch, wo über Jahre nach Gehör geschrieben werden sollte, was  sich jedoch als grammatische Katastrophe offenbarte. Dies ist das  Ergebnis von Länder-Bildungspolitik und nicht die Schuld von Eltern und  Kindern.</p>
<p>Zudem wird den Jugendlichen eine mangelnde Leistungsbereitschaft vorgeworfen. Mit anderen Worten, sie wollen sich einfach nicht bedingungslos ausbeuten lassen. Sie werden an dieser Stelle in ein System gepresst, wo sie sich auf einmal in hierarchischen und teilweise faschistischen Strukturen wiederfinden. In vielen Unternehmen herrscht nicht mehr das Familiengefühl, sondern eher der &#8220;Human Kapital&#8221;-Gedanke. Davor kann das deutsche Arbeitsrecht in keinster Weise schützen, darauf hat sie auch niemand vorbereitet. Die heranwachsenden Azubis verweigern sich dieser Denkweise, sie wollen nicht die Arbeitssklaven der Zukunft werden.</p>
<p>Für mich eine positive Entwicklung! Die nächsten Jahre werden geprägt sein von weiterer Verweigerung von Arbeitseffizienz.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2010-03/ausbildung-schule-qualifikation">Quelle: zeit.de</a></p>
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		<title>Das Gefangenendilemma im Arbeitsmarkt und warum uns die FDP in die Arbeitssklaverei treibt</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 07:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Peinlichkeiten eines Guido Westerwelle und seine moralisch und  wissenschaftlich verwerflichen Taten und Äußerungen sollen bei dieser  nüchternen Betrachtung keine Rolle spielen. In diesem Artikel versuche  ich lediglich darzustellen, mit welchem volkswirtschaftlichen Blödsinn  die FDP dieses Land in den Abgrund treibt.
Das Gefangenendilemma  ist eine volkswirtschaftliche Theorie, die jeder Student mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Peinlichkeiten eines Guido Westerwelle und seine moralisch und  wissenschaftlich verwerflichen Taten und Äußerungen sollen bei dieser  nüchternen Betrachtung keine Rolle spielen. In diesem Artikel versuche  ich lediglich darzustellen, mit welchem volkswirtschaftlichen Blödsinn  die FDP dieses Land in den Abgrund treibt.</strong></p>
<p>Das Gefangenendilemma  ist eine volkswirtschaftliche Theorie, die jeder Student mit  wirtschaftswissenschaftlichem Studienanteil einmal in seinem Leben  gehört haben sollte. Sie besagt, dass zwei unter Verdacht stehende  Gefangene, die ohne jegliche Kommunikation von einander getrennt sind,  am besten fahren, wenn beide schweigen und das Angebot der Staatsanwaltschaft zum Auspacken ablehnen. Im  Prinzip ist es eine Spieltheorie, die auf verschiedene Situationen  zurückzuführen ist, unter anderem auf den Arbeitsmarkt und seine  Personalrekrutierung.</p>
<p>Angenommen die 2 Gefangenen sind Bewerber  (was gar nicht so weit hergeholt ist). Der Personalreferent des  Unternehmens sagt zu jedem einzeln, dass der andere für die Hälfte des  Geldes arbeiten würde und derjenige nur den Job bekommt, der noch  billiger ist. Wenn sich einer von beiden auf den Deal einlässt, hat der  Personaler gewonnen und einen Dumpinglohn erzielt. Wenn sich jedoch  beide auf den Dumpinglohn einlassen, dann geht die Spirale noch weiter  nach unten der Personalreferent kann in der nächsten Bewerbungsrunde  noch tiefer pokern.</p>
<p>Lehnen jedoch beide Jobsucher das Angebot ab,  so sitzt der Personalentscheider ohne einen neuen Arbeitnehmer dar und  muss sein Angebot erhöhen, bis eventuell einer von beiden zusagt. Es  werden nicht beide den Job bekommen, aber immerhin hat einer einen  relativ normal bezahlten Job und der andere muss im Idealfall keine  Dumpinglöhne fürchten die eventuell beim nächsten Jobangebot auftauchen.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Wenn  jedoch in den Arbeitsmarkt soviel Arbeitskräfte hineingesteckt werden,  dass dieser ein riesiges Überangebot liefert, wie zum Beispiel die 100  Millionen chinesischen Wanderarbeiter, dann werden diese leicht  zu  Arbeitssklaven mit einer Lohnspirale nach unten. Die Kürzung von Arbeitslosengeld 2 und der erhöhte Druck auf den Arbeitsmarkt, wäre für die Lohnentwicklung in Deutschland eine Katastrophe. Einziges Gegenmittel käme der Mindestlohn n Frage.</p>
<p>Genau diese  Richtung hat jetzt auch wieder Guido Westerwelle eingeschlagen, der mit  aller Gewalt hunderttausende von Arbeitnehmern in den deutschen Arbeitsmarkt  pressen will. Im Prinzip will uns die FDP also  einen Arbeitsmarkt a la China bescherren, der wiedermal die Reichen noch  reicher macht und die armen noch ärmer. Für Deutschland wäre es ein  enormer volkswirtschaftlicher Schaden, der die Steuereinnahmen  langfristig wegbrechen und die Gesellschaft verarmen lässt.</p>
<p><strong>Das weiß die FDP, möchte aber die Unternehmerinteressen durchsetzen, obwohl diese langfristig davon nicht profitieren!  Aus diesem Grund spreche ich dieser Partei jede wirtschaftspolitische  und gesellschaftliche Kompetenz ab!</strong></p>
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		<title>Die Agenda 2010 &#8211; ein Resümee</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 11:41:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir schreiben das Jahr 2010. SPD und Grüne brachten im Jahre 2003  die Agenda 2010 zur Umsetzung, welche eine radikale Reform fast aller  Bereiche der deutschen Gesellschaft zum Ziel hatte.
Das Ziel  der Agenda war augenscheinlich ein Kräftigung der Wettbewerbsfähigkeit  und die Gründung einer neuen Wissensgesellschaft. Doch hat die Agenda  ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir schreiben das Jahr 2010. SPD und Grüne brachten im Jahre 2003  die Agenda 2010 zur Umsetzung, welche eine radikale Reform fast aller  Bereiche der deutschen Gesellschaft zum Ziel hatte.</strong></p>
<p>Das Ziel  der Agenda war augenscheinlich ein Kräftigung der Wettbewerbsfähigkeit  und die Gründung einer neuen Wissensgesellschaft. Doch hat die Agenda  ihr Ziel erreicht? War sie gut für dieses Land oder hat sie eher den  Eliten geholfen? In wie weit ist die aktuelle Finanzkrise Folge der Agenda 2010?</p>
<p>Die Agenda ist ein Konzept der Bertelsmann Stiftung von Liz Mohn und wurde in weiten Teilen quasi direkt von der Regierung übernommen, also quasi der erste große Sündenfall der Lobby-Politik nach der Jahrtausendwende. Doch die Agenda war fruchtbar und umfasste schließlich den gesamten EU-Raum mit einem einheitlichen Ziel, dank den Trojanern Blair und Schröder.</p>
<p>Schauen wir zunächst auf den <strong>Bereich Wirtschaft</strong>. Hier setzte die Agenda hohe Ziele in der Förderung des Mittelstandes und der Lockerung des Kündigungsschutzes, zudem sollten die Lohnnebenkosten für &#8220;Arbeitgeber&#8221; gesenkt werden. Der Mittelstand ist sich heute keiner großen Hilfe bewusst, lediglich die Konzerne wurden mit Milliarden beschenkt und dankten es mit den tausenden von Stellenstreichungen und Verlagerungen. Der Kündigungsschutz ist gelockert und hat nebenbei den Sklavenmarkt der Leiharbeit geschaffen, welcher heute den ersten Arbeitsmarkt verdrängt. Die Lohnnebenkosten für Unternehmen wurden minimal gesenkt und auf den Beschäftigten umgelegt. Fazit: Einige Ziele wurden erreicht, haben der Gesellschaft aber mehr geschadet als genutzt und gehören teilweise wieder abgeschafft. Note: 5+</p>
<p>Der <strong>Bereich Arbeitsmarkt</strong> stellt wohl mit der Hartz 4-Reform die größte Veränderung in der Gesellschaft dar und ist bis heute heftig umstritten. Die Besserstellung von Sozialhilfeempfängern und die Schlechterstellung von Arbeitlosenhilfeempfängern mit dem Ziel &#8220;fördern und fordern&#8221;, hat die ganz armen ein wenig höher gestellt, die Langzeitarbeitslosen jedoch abrutschen lassen. Intention war eine Aktivierung von Millionen neuen Beschäftigten in den Arbeitsmarkt, welche in den letzten Jahren vor der Wirtschaftskrise positive Effekte auf dem Arbeitsmarkt zeigte. Jedoch zu einer gesellschaftlichen Förderung der Armut wurde. Fazit: Gute langfristige Ansätze, die jedoch durch die Finanzkrise abgewürgt wurden und im Prinzip nur die Reichen reicher und die Armen ärmer gemacht hat. Note: 4-</p>
<p>Die <strong>Bereiche Bildung und Ausbildung</strong> sollten zum Zugpferd der nächsten Generation werden. Bologna-Prozess, Studiengebühren und BAFöG-Reform waren die Folge im Studium. Der Bologna-Prozess ist eine reine Katastrophe und führt die deutsche Bildungsgesellschaft zu Fachidiotentum und mit dem Gymnasium nach 12 Jahren werden bereits die Studenten mit 25 Jahren unter dem Burn-Out-Syndrom leiden. Die Studiengebühren sorgen dafür, dass die Studenten den Hochschulapparat refinanzieren, aber selten besser Bildung genießen, zudem wird hier die Mittelschicht aus der akademischen System gedrängt. Lediglich mit der BAFöG-Erhöhung um ein bisschen mehr als 100 EUR werden mehr Unterschichtkinder in die Wissensgesellschaft integriert. Doch wenn diese nach dem Studium ohne Job darstehen wie heute, bleiben ihnen enorme Schulden an das Bundesverwaltungsamt. In der Berufsausbildung hat sich fast gar nichts getan außer einer Intensivierung der Förderungsmaßnahmen nach dem Verlassen der weiterführenden Schulen. Fazit: Enorme Leistungsanforderungen an die kommende Generation, bei intensiverer Selektion und Verschlechterung der Bildung bewirken keine positiven Effekte. Die Zahl der Unternehmensgründungen belegt diesen Sachverhalt. Note: 5</p>
<p>Im <strong>Bereich Rentenversicherung</strong> wurde mit der Riester-Rente und der Rürup-Rente eine staatlich geförderte Kapitalfinanzierung der Rentner in die Wege geleitet, welche eine Deckelung der Rentensätze bei 19,5% gewährleistet. Es sit also Fakt, zukünftig wird es keine Rentensenkungen geben, aber auch keine großen Steigerungen, den Rest besorgt die Inflation. Das hat zur Folge, dass heutige Arbeitnehmer mindestens ca. 10% ihres Netto-Einkommes für die spätere Rente zurücklegen müssen, um damit &#8220;mindestens&#8221; zukünftiges Hartz4-Niveau halten zu können. Besonders die jetzigen Arbeitnehmer zwischen 25 und 45 werden als Melkkühe ausgenutzt, weil sie komplett in die Rente einzahlen und gleichzeitig privat vorsorgen müssen. Die staatlichen Sätze für die private Vorsorge werden jährlich minimal angepasst. Das Geld für die private Vorsorge fehlt zudem in der aktuellen Binnenkonjunktur und wird erst in Jahrzehnten den Konsum ankurbeln. Von der privaten Entwicklung profitieren eigentlich nur die Versicherungen und Banken, welche private Vorsorge anbieten. Fazit: Die Zukunft der Arbeitnehmer ist nicht gesichert, es wird in einigen Jahrzehnten hohe Altersarmut geben und besonders ungerecht ist das System für die jetzigen Lesitungsträger. Note: 5-</p>
<p>Über den <strong>Bereich der Krankenversicherung </strong>brauchen wir vermutlich nicht zu reden.Fazit: Lobbyismus von Ärzten und Pharmakonzernen hat gesiegt. Arbeitnehmer übernehmen immer mehr Kosten. Leistungen werden massiv gestrichen. Lediglich die Basisversorgung steht. Note: 6-</p>
<p>Alles zusammen genommen hat die Agenda 2010 komplett versagt, und die Gesellschaft an den Rand der sozialen Kälte und des Raubtier-Kapitalismus geführt. Die Gesamtnote 5 ist gerechtfertigt und zeigt eine Tendenz nach unten.</p>
<p>Aktuelle Hass-Tiraden und Aktionen gegen Hartz4-Empfänger zeigen, dass die schwarz-gelbe Regierung die Probleme eher verschlimmbessern wird. Die Agenda 2010 wird in die deutsche Geschichte als eine der größten Fehlentwicklungen eingehen, welche aber letztendlich zu einem Systemwechsel geführt hat, weil Politikverdrossenheit ebenso zu den Folgen der Entwicklung zählt.</p>
<p>Danke Rot-Grün, danke Schwarz-Rot und danke Schwarz-Gelb!</p>
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		<title>Die Schlange vor dem Arbeitsamt wird länger</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 07:42:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jeden morgen führt mich mein Weg an der örtlichen Arbeitsagentur  vorbei und seit zwei Wochen stehen dort jeden Morgen mehr Menschen und  warten auf den Einlass um 8:00 Uhr. Ein Zeichen für eine deutliche  Zunahme der Arbeitslosigkeit im Februar 2010.
Wir dürfen  gespannt sein auf die Verkündung der Arbeitslosenzahlen Anfang März.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jeden morgen führt mich mein Weg an der örtlichen Arbeitsagentur  vorbei und seit zwei Wochen stehen dort jeden Morgen mehr Menschen und  warten auf den Einlass um 8:00 Uhr. Ein Zeichen für eine deutliche  Zunahme der Arbeitslosigkeit im Februar 2010.</strong></p>
<p>Wir dürfen  gespannt sein auf die Verkündung der Arbeitslosenzahlen Anfang März.  Nicht nur die meterlangen Schlangen vor den Arbeitsagenturen, auch die  Konjunkturdaten deuten in die gleiche Richtung. Das schwierige Jahr  2010, welches uns bereits von Angela Merkel prophezeit wurde, scheint  bereits jetzt den Arbeitsmarkt zu erreichen, obwohl das Kurzarbeitergeld  noch gar nicht ausgelaufen ist. Kein gutes Zeichen!</p>
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