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	<title>Maloche blogt &#187; Geschichte</title>
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	<description>Der Blog zu Bewerbung, Arbeit und Gesellschaft</description>
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		<title>Die USA stehen vor dem Staatsbankrott &#8211; innerhalb von 10 Jahren von einem Überschuss zur größten Verschuldung</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 08:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es dürfte die Welt in eine Krise stürzen, wie sie bisher noch nie erfolgt ist. Der Staatsbankrott der USA wird bedeuten, dass sämtliche Dollars auf der Welt ab sofort nichts mehr wert sind. Für Länder mit einem hohen Dollarbesitz, wie China, Brasilien oder Japan wäre es eine Katastrophe, und natürlich auch für die USA selbst. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es dürfte die Welt in eine Krise stürzen, wie sie bisher noch nie erfolgt ist. Der Staatsbankrott der USA wird bedeuten, dass sämtliche Dollars auf der Welt ab sofort nichts mehr wert sind. Für Länder mit einem hohen Dollarbesitz, wie China, Brasilien oder Japan wäre es eine Katastrophe, und natürlich auch für die USA selbst. UNter Bill Clinton gab es noch einen ausgeglichenen Haushalt mit einem Überschuss von 65 Milliarden, heute sind es 14,3 Billionen Dollar Minus.</strong></p>
<p>Die Wellenbewegung würde einen wirtschaftlichen Tsunami über die Welt bringen, in dessen Zuge jedes Land betroffen wäre. Doch wie konnte es soweit kommen?</p>
<p>Nun, wir wissen alle wer die Schulden gemacht hat. Es war George W. Bush und seine republikanische Regierung, die mit dem steigenden Militäretat und Steuersenkungen für Reiche, das Land dort hin brachten, wo es jetzt ist. Die Wirtschaftskrise wurde in dieser Zeit noch einmal enorm verstärkt, denn das Geld, welches die reichen Amerikaner nicht mehr zahlen mussten führte letztlich auch zur größten Finanzkrise aller Zeiten.</p>
<p>Der Rettungsplan von Barack Obama sieht vor, die Steuersenkungen für Reiche rückgängig zu machen, doch die Republikaner wollen ihre Reichenförderung nicht aufgeben. Dabei spielen sie mit dem Feuer, denn ein Staatsbankrott wird alle treffen, egal ob Reiche oder Arme. Natürlich werden die Armen besonders leiden, doch das scheint den Republikanern wieder einmal egal.</p>
<p>Sollte Amerika wirklich pleite gehen, so wäre es die Chance für ein neues System, sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Das 2-Parteien-System hat das Land dahin gebracht, wo es jetzt ist, an den Abgrund.</p>
<p><!--adsense--></p>
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		<title>Syrien hat kein Öl, also warum sollte der Westen dem Volk helfen?</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 07:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutlicher kann man es eigentlich nicht mehr auf den Punkt bringen und wenn es nicht offensichtlich wäre, man könnte es kaum glauben. Während die pseudo-demokratischen westlichen Staaten im Lybien gegen den Diktator Gaddafi kämpfen, um angeblich das Volk zu schützen, überlässt man die Syrier ihrem Diktator Assad, der schon über tausend Menschen töten ließ.
Wie kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutlicher kann man es eigentlich nicht mehr auf den Punkt bringen und wenn es nicht offensichtlich wäre, man könnte es kaum glauben. Während die pseudo-demokratischen westlichen Staaten im Lybien gegen den Diktator Gaddafi kämpfen, um angeblich das Volk zu schützen, überlässt man die Syrier ihrem Diktator Assad, der schon über tausend Menschen töten ließ.</strong></p>
<p>Wie kann es sein, dass westliche Bündnisse hier mit zweierlei Maß ans Werk gehen. Wie kann es sein, dass das lybische Volk vor einem Diktator beschützt wird und das syrische Volk im Stich gelassen wird.</p>
<p>Es ist mehr als deutlich, dass in Lybien nur wirtschaftliche Interessen eine Rolle gespielt haben. Den Engländern und Franzosen ging es von Anfang an nur um das Öl des Landes.</p>
<p>Die Weigerung Deutschlands zur militärischen Intervention in Lybien scheint unter diesem Aspekt sogar konsequent. Wenn man hilft, dann sollte man allen helfen und nicht nur den Reichen. Das westliche Bündnis gegen Gaddafi ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Es müssen schnell UNO-Beschlüsse und Sanktionen gegen Syrien her, notfalls auch eine Intervention mit UNO-Mandat.</p>
<p><!--adsense--></p>
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		<title>Was haben Dominique Strauss Kahn und Alfred Herrhausen gemeinsam?</title>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 07:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun, so Einiges. Beide waren machthungrige Banker, beide waren Experten ihres Fachs und beide waren in Schlüsselpositionen der Weltwirtschaft. Doch beide haben auch noch eine weitere Gemeinsamkeit, sie wurden in der wichtigsten Situation ihrer Karriere aus dem Weg geräumt und in beiden Fällen ging es um den Schuldenerlass für andere Staaten.
Allerdings ist Strauss Kahn noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, so Einiges. Beide waren machthungrige Banker, beide waren Experten ihres Fachs und beide waren in Schlüsselpositionen der Weltwirtschaft. Doch beide haben auch noch eine weitere Gemeinsamkeit, sie wurden in der wichtigsten Situation ihrer Karriere aus dem Weg geräumt und in beiden Fällen ging es um den Schuldenerlass für andere Staaten.</p>
<p>Allerdings ist Strauss Kahn noch lebendig, während Herrhausen am 30.11.1989 sterben musste. Herrhausen wollte damals die Staatsschulden von Mexiko erlassen, die Banker hatten Angst, dass dies eine globale Kettenreaktion auslösen würde. Obwohl nicht bewiesen, gehen viele davon aus, dass die RAF zu diesem Zeitpunkt bereits längst vom Geheimdienst unterwandert war. Aktuelle Prozesse um die RAF beweisen, dass die Terrorgruppe weitreichend mit Staatsorganen zusammen gearbeitet hat.</p>
<p>Laut einem Spiegel-Bericht wollte der IWF mit Strauss Kahn einen Schuldenerlass für Griechenland, was dieser kurze Zeit später allerdings wieder öffentlich dementierte.</p>
<p>Herrhausen und Strauss Kahn haben sich mit den mächtigen Banken angelegt und die Banken regieren die Welt, was nach der letzten Finanzkrise wohl jedem klar sein dürfte. Doch es gibt momentan keine unterwanderte Terrororganisation, die in der Lage wäre Strauss kahn zu beseitigen. Al-Quaida kauft man den Angriff auf den IWF nicht ab und einen Killer zu organisieren wäre nicht in Frage gekommen.</p>
<p>Also, nimmt man einfach den wunden Punkt eines Menschen, um in zu diskreditieren. Jeder hat diesen Punkt und wir können davon ausgehen, dass bestimmte Kreise auch wissen, wie man Angela Merkel oder andere Politiker mit ihrem wunden Punkt treffen und ausschalten könnte, wenn man wollte. Der eine ist ein Kinderschänder, der andere ein Vergewaltiger, Schürzenjäger, Spieler, Raser, Schläger oder irgendwas anderes &#8211; kaum ein Machtmensch hat keinen wunden Punkt.</p>
<p>Dominique Strauss Kahn ist ein Vergewaltiger, anscheinend hat er dies auch schon in der Vergangenheit gemacht. Die Vorwürfe sind vermutlich sogar in Teilen war, doch man kann davon ausgehen, dass die aktuellen Ereignisse eine Falle waren, um die Person effektiv auszuschalten.</p>
<p>Fakt ist, der Schuldenerlass für Griechenland ist damit in sehr weite Ferne gerückt. Somit auch für Portugal und Griechenland und alle anderen. Fakt ist auch, die großen Banken haben sich damit gerettet, denn sie wären die Leidtragenden einer Umschuldung gewesen. Griechenland wird den Weg des Staatsbankrotts und EU-Austritts gehen müssen, um sich zu entschulden, ein anderer Weg steht jetzt nicht mehr offen. Die Banken haben wieder einmal gesiegt.</p>
<p><!--adsense--></p>
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		<title>Warum die Banker gerade die Welt in die Luft sprengen und sich damit selbst abschaffen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 18:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Boni-Wahnsinn! An der Wall Street gibt es 25 international agierende Banken, die ihren ca. 950.000 Mitarbeitern insgesamt 135 Milliarden Dollar ausgezahlt haben. Im Schnitt sind das ca. 140.000 Dollar für jeden Banker dieser Unternehmen. Noch nie haben die Banker mehr Geld verdient, als in dieser Krise.
Die Krise ist noch lange nicht vorbei, viele Staaten sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Boni-Wahnsinn! An der Wall Street gibt es 25 international agierende Banken, die ihren ca. 950.000 Mitarbeitern insgesamt 135 Milliarden Dollar ausgezahlt haben. Im Schnitt sind das ca. 140.000 Dollar für jeden Banker dieser Unternehmen. Noch nie haben die Banker mehr Geld verdient, als in dieser Krise.</strong></p>
<p>Die Krise ist noch lange nicht vorbei, viele Staaten sind pleite, die Währungen Euro und Dollar eigentlich nichts mehr wert, wenn man es genau nehmen würde, doch diejenigen, die diese Situation zu verantworten haben, leben besser als je zuvor. Wie kann das sein?</p>
<p><strong>Was ist ein System wert, welches solche Entwicklungen fördert?</strong> Wäre es nicht besser gewesen mehr Banken pleite gehen zu lassen? Wie kann es sein, dass von meinen Steuern de facto die Boni bezahlt werden?</p>
<p>Auf diese Fragen gibt es keine Antwort, weder von der inkompetenten Schwarz-Gelben Bundesregierung, noch von der internationalen Gemeinschaft.</p>
<p>Die Krise in der Weltwirtschaft beginnt sich gerade erst auf das tägliche Leben auszuwirken, sie ist noch nicht einmal voll bei den Menschen angekommen. Explodierende Preise für Lebensmittel weltweit, rasant steigende Inflation, usw. Die Menschen fühlen sich verschauckelt, zu Recht, denn sie werden gemolken und behandelt wie Milchkühe.</p>
<p><!--adsense--></p>
<p>Der Flächenbrand in der arabischen Welt ist das bisher einzig gute an dieser Krise. Das arabische Pulverfass explodiert, weil sich die Armen in Tunesien und anderswo die Lebensmittel nicht mehr leisten können, eine direkte Folge der Finanzkrise. Doch auch wenn die Araber jetzt ihre Diktatoren davon jagen, die Lebensmittelpreise werden weiter steigen, ein riesen Problem für die nachfolgenden Demokratien, wenn es denn welche geben wird.</p>
<p>Die Tatsache, dass die Banker jetzt noch schlimmer weitermachen als vorher, noch mehr Gier vorhanden ist und noch mehr Geld in das System fließt, scheint die schlimmsten Erwartungen zu bestätigen. Es wird etliche andere Krisen geben, die vielleicht noch dramatischere Folgen haben werden, als die Finanzkrise.</p>
<p>Der Rohstoff-Markt steht vor einem Crash, der Lebensmittel-Markt ist auf dem besten Weg dorthin, die Aktienmärkte sind bereits überhitzt, usw. Doch, wer ist jetzt schon wieder dafür verantwortlich? Richtig! Wofür sonst werden wohl neue Rekordsummen für Boni ausgezahlt? Die Banker zünden gerade an allen Enden der Welt mit ungeheuren Summen neuen Geldes neue Lunten an und wenn diese Bomben hochgehen, werden wir am Ende ein neues Weltfinanzsystem haben.</p>
<p>Ja, es klingt vielleicht ein wenig absurd, aber erst wenn alles kaputt ist wird es einen Neuanfang geben, der auf einem anderen system beruht. Das wusste auch schon Karl Marx, denn in seiner Schlußfolgerung wird sich der Kapitalismus selbst abschaffen. Was er allerdings verschwiegen hat, oder wahrscheinlich nicht wusste, ist die Tatsache, dass es mit einem globalen Kollaps aller Märkte einhergeht.</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/wallstreetbanker100.html" target="_blank">Quelle: tagesschau.de</a></p>
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		<title>Mubarak quält sein Volk &#8211; Polizisten und Kriminelle stürzen Land ins Chaos</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 08:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der ägyptische Diktator Mubarak will sich offenbar an seinem Volk rächen oder es solange quälen, bis es sich das Regime zurückwünscht. Die Tatsache, dass er die Öffnung der Gefängnistüren befohlen hat ist ein Beleg für ein perfides Kalkül.
Mubarak hat mehr als 9000 Schwerstkriminelle aus den Gefängnissen befreien lassen. Einfach Tore aufschließen und wegschauen. Doch so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der ägyptische Diktator Mubarak will sich offenbar an seinem Volk rächen oder es solange quälen, bis es sich das Regime zurückwünscht. Die Tatsache, dass er die Öffnung der Gefängnistüren befohlen hat ist ein Beleg für ein perfides Kalkül.</strong></p>
<p>Mubarak hat mehr als 9000 Schwerstkriminelle aus den Gefängnissen befreien lassen. Einfach Tore aufschließen und wegschauen. Doch so einfach ist es gar nicht, er hat auch seinen Polizisten befohlen zu plündern, es sind nicht die Armen, die Kaufhäuser stürmen und brandschatzen, es sind die ägyptischen Polizisten. Der Diktator nutzt die Polizei um das Land ins Chaos zu stürzen, eine unmenschliche Strategie der Machterhaltung. Bleibt nur zu hoffen, dass die Ägypter diesen Plan durchschauen.</p>
<p><!--adsense--></p>
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		<title>Die neuen Supermächte der Welt sind Diktaturen &#8211; was bedeutet das für 2011?</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 17:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie sind die Stars am Ökonomiehimmel des neuen Jahrtausends und  mehrheitlich diktatorisch. Die Rede ist von Staaten wie China, Russland  oder den arabischen Ländern, eine Ausnahmen bildet lediglich Indien. Was  hat das für unsere Zukunft und die Zukunft der Welt zu bedeuten?  Jedenfalls nichts Gutes &#8230;
Wir können es nur von außen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie sind die Stars am Ökonomiehimmel des neuen Jahrtausends und  mehrheitlich diktatorisch. Die Rede ist von Staaten wie China, Russland  oder den arabischen Ländern, eine Ausnahmen bildet lediglich Indien. Was  hat das für unsere Zukunft und die Zukunft der Welt zu bedeuten?  Jedenfalls nichts Gutes &#8230;</strong></p>
<p>Wir können es nur von außen  betrachten, was da auf den internationalen Märkten passiert, doch ändern  können wir es nicht und mit unserem Kaufverhalten auch nicht  beeinflussen. Es ist nach dem Ende des Kalten Krieges wie eine Nebeldecke über die Welt gekommen, während bei uns der Neo-Liberalismus viel Gutes vernichtet hat und den Staat aushebelte, schwangen sich Staaten wie Russland und China zu neuen wirtschaftlichen Supermächten auf. Wie kann das sein?</p>
<p>Nun, diese Entwicklung ist gewollt gewesen. Der Westen hat genau dieses Szenario im Sinn gehabt, als er mit den Diktaturen seine wirtschaftlichen Beziehungen schloß und in China 100 Millionen Wander-Arbeitssklaven für sich arbeiten ließ. Ziel war es diese Staaten wirtschaftlich zu stabilisieren und eigenen Absatzmärkte zu generieren, dabei war es vordergründig egal, ob dort Sklaven arbeiteten oder nicht. Schließlich hat mit der Leiharbeit die moderne Sklaverei auch ihren Einzug bei uns gefunden.</p>
<p>Dabei haben die westlichen Staaten ihr Verhalten öffentlich damit verkauft, dass in diesen Ländern durch den wirtschaftlichen Fortschritt und Konsum auch automatisch der freiheitliche Gedanke dort eintreffen wird. Allerdings ist weder in China, noch in Russland in den letzten 15-20 Jahren irgendein politisches freiheitliches Instrument entstanden, eher das Gegenteil ist der Fall. Die Menschenrechte werden mit allen modernen und technischen Mitteln und letztendlich mit Gewalt in diesen Ländern effektiver bekämpft als je zuvor.</p>
<p>Die Chance Russlands und Chinas auf Demokratie wäre vielleicht größer gewesen, wenn wir unsere Märkte nicht für die Diktaturen geöffnet hätten. Vielleicht hätten beide Länder dann jetzt schon wesentlich mehr Demokratie als jetzt.</p>
<p>Das große Experiment ist gescheitert, oder war vielleicht von Anfang an nur der Profit das eigentliche Ziel?</p>
<p>Die Beispiele von China und Russland könnten bald schon zum demokratischen Supergau werden. In Deutschland und vielen anderen demokratischen Ländern wächst der Unmut gegen die eigenen politischen Klassen, welche demokratisch legitimiert, doch nur tun, was Wirtschaftslobbyisten wollen. Kommt es soweit, dass wir uns dann selbst an diktatorischen Ländern wie China und Russland orientieren?</p>
<p>Eigentlich haben wir bereits mehr mit diesen Ländern gemeinsam als uns vielleicht bewusst ist. Wir haben ebenfalls Regierungen, die sich nur selbst bereichern und das Volk verdummen wollen. Während in den Diktaturen jeder weiß, dass er als einfacher Bürger nichts zu sagen hat, wird uns noch Demokratie vorgegaukelt.</p>
<p>Wir haben jedoch einen wesentlichen Vorteil, wir dürfen unser Missfallen öffentlich kundtun, wovon die Menschen auch nicht zuletzt wegen der schleichenden Diktatorisierung immer mehr Gebrauch machen. Stuttgart 21 oder Gorleben mögen politisch vielleicht nichts bewegen können, doch sie setzen gesellschaftlich ein Signal der Freiheit und das kann durchaus Hoffnung geben.</p>
<p>2011 wird vielleicht mehr Veränderung bringen als wir jetzt noch erahnen können, vielleicht wird es ein Kampfjahr für Demokratie und Menschenrechte. Wir dürfen auf 2011 gespannt sein.</p>
<p>In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011!</p>
<p><!--adsense--></p>
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		<title>Warum es ab und zu besser ist keinen technischen Fortschritt zu erzielen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 08:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>d.diggler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Fortschritt ist wichtig für die Welt und für jede Gesellschaft, diese Erkenntnis ist nicht neu und schon ewig alt. Befürworter ziehen meistens die Heilung bisher unheilbarer Krankheiten dafür ins Feld oder aber den Wohlstand und das wirtschaftliche Wachstum. Beides ist richtig, beides wichtig.
Doch gehen diese Menschen meistens von ihrer eigenen Gesellschaft aus und schauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Fortschritt ist wichtig für die Welt und für jede Gesellschaft, diese Erkenntnis ist nicht neu und schon ewig alt. Befürworter ziehen meistens die Heilung bisher unheilbarer Krankheiten dafür ins Feld oder aber den Wohlstand und das wirtschaftliche Wachstum. Beides ist richtig, beides wichtig.</strong></p>
<p>Doch gehen diese Menschen meistens von ihrer eigenen Gesellschaft aus und schauen nicht über den Tellerrand ihres Lnades oder Kontinents. Was beispielsweise für die deutsche Gesellschaft gut ist, kann in einer anderen Gesellschaft zu einer Katastrophe führen.</p>
<p>Gutes Beispiel dafür ist das Internet. Es kann in einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft eine Erleichterung sein und die Gesellschaft weiter bringen, doch in einem totalitären System kann es auch nur ein weiteres Medium der Manipulation und Zensur sein, welches noch intimere Daten sammelt als es vorher möglich war.</p>
<p>Oder nehmen wir das Beispiel Pakistan, ein Land, welches in weiten Teilen noch ähnlich dem europäischen Mittelalter lebt. Dieses Land besitzt Atombomben und High-Tech. Für mich ein beängstigender Zustand, welcher dem Sachverhalt geschuldet ist, dass rückständige Gesellschaften sich Technologie einfach erkaufen oder stehlen können.</p>
<p>Man stelle sich vor, die katholische Inquisition hätte die heutigen technischen Möglichkeiten für ihr schändliches Treiben gehabt &#8230; oder besser nicht vorstellen.</p>
<p>Jede Gesellschaft muss sich erst aus sich selbst heraus entwickeln können. Die Praxis der Industriestaaten ihre Technologie und Produkte zu verkaufen, ohne den Ländern auch in gesellschaftlichen Fragen ins 21. Jhd. zu helfen ist das Grundproblem fast aller Konflikte auf diesem Planeten. Nur ein globaler Mentalitätswandel kann dieses Problem überhaupt lösen, doch der ist leider nirgendwo in Sicht.</p>
<p><!--adsense--></p>
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