Geschichte


Es dürfte die Welt in eine Krise stürzen, wie sie bisher noch nie erfolgt ist. Der Staatsbankrott der USA wird bedeuten, dass sämtliche Dollars auf der Welt ab sofort nichts mehr wert sind. Für Länder mit einem hohen Dollarbesitz, wie China, Brasilien oder Japan wäre es eine Katastrophe, und natürlich auch für die USA selbst. UNter Bill Clinton gab es noch einen ausgeglichenen Haushalt mit einem Überschuss von 65 Milliarden, heute sind es 14,3 Billionen Dollar Minus.

Die Wellenbewegung würde einen wirtschaftlichen Tsunami über die Welt bringen, in dessen Zuge jedes Land betroffen wäre. Doch wie konnte es soweit kommen?

Nun, wir wissen alle wer die Schulden gemacht hat. Es war George W. Bush und seine republikanische Regierung, die mit dem steigenden Militäretat und Steuersenkungen für Reiche, das Land dort hin brachten, wo es jetzt ist. Die Wirtschaftskrise wurde in dieser Zeit noch einmal enorm verstärkt, denn das Geld, welches die reichen Amerikaner nicht mehr zahlen mussten führte letztlich auch zur größten Finanzkrise aller Zeiten.

Der Rettungsplan von Barack Obama sieht vor, die Steuersenkungen für Reiche rückgängig zu machen, doch die Republikaner wollen ihre Reichenförderung nicht aufgeben. Dabei spielen sie mit dem Feuer, denn ein Staatsbankrott wird alle treffen, egal ob Reiche oder Arme. Natürlich werden die Armen besonders leiden, doch das scheint den Republikanern wieder einmal egal.

Sollte Amerika wirklich pleite gehen, so wäre es die Chance für ein neues System, sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Das 2-Parteien-System hat das Land dahin gebracht, wo es jetzt ist, an den Abgrund.

Deutlicher kann man es eigentlich nicht mehr auf den Punkt bringen und wenn es nicht offensichtlich wäre, man könnte es kaum glauben. Während die pseudo-demokratischen westlichen Staaten im Lybien gegen den Diktator Gaddafi kämpfen, um angeblich das Volk zu schützen, überlässt man die Syrier ihrem Diktator Assad, der schon über tausend Menschen töten ließ.

Wie kann es sein, dass westliche Bündnisse hier mit zweierlei Maß ans Werk gehen. Wie kann es sein, dass das lybische Volk vor einem Diktator beschützt wird und das syrische Volk im Stich gelassen wird.

Es ist mehr als deutlich, dass in Lybien nur wirtschaftliche Interessen eine Rolle gespielt haben. Den Engländern und Franzosen ging es von Anfang an nur um das Öl des Landes.

Die Weigerung Deutschlands zur militärischen Intervention in Lybien scheint unter diesem Aspekt sogar konsequent. Wenn man hilft, dann sollte man allen helfen und nicht nur den Reichen. Das westliche Bündnis gegen Gaddafi ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Es müssen schnell UNO-Beschlüsse und Sanktionen gegen Syrien her, notfalls auch eine Intervention mit UNO-Mandat.

Nun, so Einiges. Beide waren machthungrige Banker, beide waren Experten ihres Fachs und beide waren in Schlüsselpositionen der Weltwirtschaft. Doch beide haben auch noch eine weitere Gemeinsamkeit, sie wurden in der wichtigsten Situation ihrer Karriere aus dem Weg geräumt und in beiden Fällen ging es um den Schuldenerlass für andere Staaten.

Allerdings ist Strauss Kahn noch lebendig, während Herrhausen am 30.11.1989 sterben musste. Herrhausen wollte damals die Staatsschulden von Mexiko erlassen, die Banker hatten Angst, dass dies eine globale Kettenreaktion auslösen würde. Obwohl nicht bewiesen, gehen viele davon aus, dass die RAF zu diesem Zeitpunkt bereits längst vom Geheimdienst unterwandert war. Aktuelle Prozesse um die RAF beweisen, dass die Terrorgruppe weitreichend mit Staatsorganen zusammen gearbeitet hat.

Laut einem Spiegel-Bericht wollte der IWF mit Strauss Kahn einen Schuldenerlass für Griechenland, was dieser kurze Zeit später allerdings wieder öffentlich dementierte.

Herrhausen und Strauss Kahn haben sich mit den mächtigen Banken angelegt und die Banken regieren die Welt, was nach der letzten Finanzkrise wohl jedem klar sein dürfte. Doch es gibt momentan keine unterwanderte Terrororganisation, die in der Lage wäre Strauss kahn zu beseitigen. Al-Quaida kauft man den Angriff auf den IWF nicht ab und einen Killer zu organisieren wäre nicht in Frage gekommen.

Also, nimmt man einfach den wunden Punkt eines Menschen, um in zu diskreditieren. Jeder hat diesen Punkt und wir können davon ausgehen, dass bestimmte Kreise auch wissen, wie man Angela Merkel oder andere Politiker mit ihrem wunden Punkt treffen und ausschalten könnte, wenn man wollte. Der eine ist ein Kinderschänder, der andere ein Vergewaltiger, Schürzenjäger, Spieler, Raser, Schläger oder irgendwas anderes – kaum ein Machtmensch hat keinen wunden Punkt.

Dominique Strauss Kahn ist ein Vergewaltiger, anscheinend hat er dies auch schon in der Vergangenheit gemacht. Die Vorwürfe sind vermutlich sogar in Teilen war, doch man kann davon ausgehen, dass die aktuellen Ereignisse eine Falle waren, um die Person effektiv auszuschalten.

Fakt ist, der Schuldenerlass für Griechenland ist damit in sehr weite Ferne gerückt. Somit auch für Portugal und Griechenland und alle anderen. Fakt ist auch, die großen Banken haben sich damit gerettet, denn sie wären die Leidtragenden einer Umschuldung gewesen. Griechenland wird den Weg des Staatsbankrotts und EU-Austritts gehen müssen, um sich zu entschulden, ein anderer Weg steht jetzt nicht mehr offen. Die Banken haben wieder einmal gesiegt.

Boni-Wahnsinn! An der Wall Street gibt es 25 international agierende Banken, die ihren ca. 950.000 Mitarbeitern insgesamt 135 Milliarden Dollar ausgezahlt haben. Im Schnitt sind das ca. 140.000 Dollar für jeden Banker dieser Unternehmen. Noch nie haben die Banker mehr Geld verdient, als in dieser Krise.

Die Krise ist noch lange nicht vorbei, viele Staaten sind pleite, die Währungen Euro und Dollar eigentlich nichts mehr wert, wenn man es genau nehmen würde, doch diejenigen, die diese Situation zu verantworten haben, leben besser als je zuvor. Wie kann das sein?

Was ist ein System wert, welches solche Entwicklungen fördert? Wäre es nicht besser gewesen mehr Banken pleite gehen zu lassen? Wie kann es sein, dass von meinen Steuern de facto die Boni bezahlt werden?

Auf diese Fragen gibt es keine Antwort, weder von der inkompetenten Schwarz-Gelben Bundesregierung, noch von der internationalen Gemeinschaft.

Die Krise in der Weltwirtschaft beginnt sich gerade erst auf das tägliche Leben auszuwirken, sie ist noch nicht einmal voll bei den Menschen angekommen. Explodierende Preise für Lebensmittel weltweit, rasant steigende Inflation, usw. Die Menschen fühlen sich verschauckelt, zu Recht, denn sie werden gemolken und behandelt wie Milchkühe.

Der Flächenbrand in der arabischen Welt ist das bisher einzig gute an dieser Krise. Das arabische Pulverfass explodiert, weil sich die Armen in Tunesien und anderswo die Lebensmittel nicht mehr leisten können, eine direkte Folge der Finanzkrise. Doch auch wenn die Araber jetzt ihre Diktatoren davon jagen, die Lebensmittelpreise werden weiter steigen, ein riesen Problem für die nachfolgenden Demokratien, wenn es denn welche geben wird.

Die Tatsache, dass die Banker jetzt noch schlimmer weitermachen als vorher, noch mehr Gier vorhanden ist und noch mehr Geld in das System fließt, scheint die schlimmsten Erwartungen zu bestätigen. Es wird etliche andere Krisen geben, die vielleicht noch dramatischere Folgen haben werden, als die Finanzkrise.

Der Rohstoff-Markt steht vor einem Crash, der Lebensmittel-Markt ist auf dem besten Weg dorthin, die Aktienmärkte sind bereits überhitzt, usw. Doch, wer ist jetzt schon wieder dafür verantwortlich? Richtig! Wofür sonst werden wohl neue Rekordsummen für Boni ausgezahlt? Die Banker zünden gerade an allen Enden der Welt mit ungeheuren Summen neuen Geldes neue Lunten an und wenn diese Bomben hochgehen, werden wir am Ende ein neues Weltfinanzsystem haben.

Ja, es klingt vielleicht ein wenig absurd, aber erst wenn alles kaputt ist wird es einen Neuanfang geben, der auf einem anderen system beruht. Das wusste auch schon Karl Marx, denn in seiner Schlußfolgerung wird sich der Kapitalismus selbst abschaffen. Was er allerdings verschwiegen hat, oder wahrscheinlich nicht wusste, ist die Tatsache, dass es mit einem globalen Kollaps aller Märkte einhergeht.

Quelle: tagesschau.de

Der ägyptische Diktator Mubarak will sich offenbar an seinem Volk rächen oder es solange quälen, bis es sich das Regime zurückwünscht. Die Tatsache, dass er die Öffnung der Gefängnistüren befohlen hat ist ein Beleg für ein perfides Kalkül.

Mubarak hat mehr als 9000 Schwerstkriminelle aus den Gefängnissen befreien lassen. Einfach Tore aufschließen und wegschauen. Doch so einfach ist es gar nicht, er hat auch seinen Polizisten befohlen zu plündern, es sind nicht die Armen, die Kaufhäuser stürmen und brandschatzen, es sind die ägyptischen Polizisten. Der Diktator nutzt die Polizei um das Land ins Chaos zu stürzen, eine unmenschliche Strategie der Machterhaltung. Bleibt nur zu hoffen, dass die Ägypter diesen Plan durchschauen.

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