Freizeit


Der Berufsbildungsbericht 2010 legt für den deutschen Ausbildungsmarkt die Zahlen vor und stellt eine Diskrepanz fest, zwischen Ausbildungsplatzangebot und Ausbildungsplatznachfrage. Es gibt anscheinend tausende Bewerber die keine Ausbildung bekommen und tausende Unternehmen, die keine Azubis finden. Der schwarze Peter wird den Jugendlichen zugeschoben und eine “mangelnde Ausbildungsreife” attestiert.

Können Jugendliche wirklich dafür verantwortlich gemacht werden, dass in Gastronomie, Lebensmittelhandel, Fleischerei, Klempnerei und Gebäudereinigung ca. 10-15% der Azubis fehlen?

Liegt es nicht vielmehr daran, dass diese Bereiche mittlerweile kaum noch die Existenz der späteren Gesellen sichern können? Liegt es nicht vielmehr daran, dass diese Bereiche dem Dumpinglohn ausgesetzt sind? Liegt es nicht vielmehr daran, dass dort die Arbeitsintensität in keinem Verhältnis zur Entlohnung steht, ganz zu schweigen von den Arbeitsbedingungen!

Deutschland hat in Europa keine hohe Akademikerquote, trotzdem finden sich hier kaum noch Menschen, die in den einfachen Ausbildungsberufen aktiv werden wollen. Zu unattraktiv ist der Job, die Arbeitszeit, die Zukunftsperspektive und vor allem der Lohn. Endlich muss hier nachgesteuert werden im Rahmen von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Endlich müssen Arbeitgeber aktiv werden und den Lohn erhöhen und müssen Arbeitsplätze attraktiver gestaltet werden, um neue Mitarbeiter zu finden. Doch was machen Unternehmen und Staat? Sie steuern mit Gesetzen und Steuergeldern gegen, damit sich ja nichts zu Gunsten der Arbeitnehmer ändert. Ein Witz!

Zugegeben, die heutigen Heranwachsenden weisen in vielen Bereichen große Defizite auf, doch das hat nichts mit den Jugendlichen selbst zu tun, sondern eher mit den sogenannten innovativen Lernmethoden. Mittlerweile wird hier zurückgerudert, zum Beispiel im Fach Deutsch, wo über Jahre nach Gehör geschrieben werden sollte, was sich jedoch als grammatische Katastrophe offenbarte. Dies ist das Ergebnis von Länder-Bildungspolitik und nicht die Schuld von Eltern und Kindern.

Zudem wird den Jugendlichen eine mangelnde Leistungsbereitschaft vorgeworfen. Mit anderen Worten, sie wollen sich einfach nicht bedingungslos ausbeuten lassen. Sie werden an dieser Stelle in ein System gepresst, wo sie sich auf einmal in hierarchischen und teilweise faschistischen Strukturen wiederfinden. In vielen Unternehmen herrscht nicht mehr das Familiengefühl, sondern eher der “Human Kapital”-Gedanke. Davor kann das deutsche Arbeitsrecht in keinster Weise schützen, darauf hat sie auch niemand vorbereitet. Die heranwachsenden Azubis verweigern sich dieser Denkweise, sie wollen nicht die Arbeitssklaven der Zukunft werden.

Für mich eine positive Entwicklung! Die nächsten Jahre werden geprägt sein von weiterer Verweigerung von Arbeitseffizienz.

Quelle: zeit.de

amflora-gen-kartoffel-basf

Viele Menschen bauen auf die EU, wenn es um positive Veränderungen in Deutschland geht, doch nicht immer handelt die EU zum Wohle ihres Volkes, sondern eher aus wirtschaftlichen Interessen, so auch bei der BASF-Kartoffel mit dem Namen Amflora. Der Erdapfel ist nicht vergleichbar mit dem Apfel für Adam aus dem Paradies, doch es könnte für den Menschen genauso böse enden.

BASF ist einer der größten Konzerne auf diesem Planeten, das wissen die meisten Deutschen nicht, aber in fast allen Ländern der Welt ist das Unternehmen aktiv und einer der wirklich großen Global Player auf diesem Planeten. Kaum ein anderes Unternehmen weltweit ist so breit aufgestellt wie das konservative Ludwigshafener Unternehmen.

Wir kennen das Logo von BASF nur von CDs und DVDs oder von der guten alten Videokassette. Der Konzern ist dem Verbraucher eigentlich nicht präsent, weil er hauptsächlich in der Zulieferindustrie aktiv ist, oder unter anderen Logos seine Produkte vertreibt. Auf der Gen-Kartoffel Amflora wird auch das BASF-Logo vermutlich nicht stehen, zu negativ können die Auswirkungen sein, wenn die Kartoffel-Bombe explodiert.

Zugegeben, bei der BASF-Gen-Kartoffel Amflora handelt es sich nicht um ein Lebensmittel, welches unmittelbar in der Nahrungskette landet, doch wer das wirklich glaubt ist ein Utopist. Die Kartoffel wird über wilde Tiere ihren Weg in die Nahrungskette finden, sie wird durch illegale Machenschaften (vielleicht ganz einfach Diebstahl) dorthin gelangen oder auch bewusst in den Nahrungskreislauf eingeschleußt. Amflora ist der Sündenfall der EU-Landwirtschaft.

Die Gen-Lobbyisten von Monsanto bis BASF haben die Festung Europa sturmreif geschossen und komplett unterwandert. Bis jetzt war es eher still geworden um die Gen-Lobby, doch mit ihrem trojanischen Pferd Amflora haben sie sich zurückgemeldet.

Doch warum brauch Europa eigentlich diese tolle neue Gen-Knolle? Diese Frage hat niemand beantwortet, weder BASF, weder die EU-Komission noch sonst jemand. Aber die Antwort ist ganz einfach und steht zwischen den Zeilen. Hier geht es um Macht und die Schaffung neuer Märkte. Menschen von eigenen Produkten abhängig zu machen und daran eine goldene Nase zu verdienen. Niemand brauch die Genkartoffel, weder die Gesellschaft, die Landwirtschaft noch der Mensch.

Amflora ist ein weiterer Beleg für die Tatsache, dass mittlerweile das Kapital nicht mehr dem Menschen dient, sondern der Mensch nur noch dem Kapital. Der letzte Beleg dieser Art war die Massen-Impfung gegen die sogenannte Schweinegrippe und es werden noch viele Weitere folgen.

Quelle: tagesschau.de

griechenland-akropolis-adie

Hunderttausende von deutschen Touristen werden diesen Sommer ihren Urlaub in Griechenland verbringen. Doch werden sie dort noch wirklich willkommen sein?

Die Griechen sind ein stolzes Volk, trotzdem schließt dieser Sachverhalt nicht unbedingt Ehre mit ein, denn sonst wäre die Korruption und Steuerhinterziehung in Griechenland wohl nicht Volkssport. Die Griechen haben über Jahrzehnte auf Pump gelebt und dabei ihre staatliche Haushaltsbilanz “immer”, jedes Jahr aufs neue, gefälscht. Im Prinzip ist das so, als wenn ich meine eigene Steuererklärung mache und eigentlich reinschreiben kann was ich will … vielleicht sollte ich das mal versuchen.

Scherz beiseite. Akropolis adieu, heißt es erst, seitdem die Bilanz so zum Himmel stinkt, dass auch außerhalb der EU der Gestank nicht mehr zu überriechen ist. Wie ist das möglich? Nun ja, im Prinzip genauso wie bei einem US-Bürger – ohne Sicherheiten, Eigenkapital und Rücklagen bekam dieser hundertausende von Dollar von Alan Greenspan  hinterher geschmießen.Doch der Ouzo-Dollar fließt nicht mehr.

Und natürlich machen die Griechen das, was sie bisher in Europa am besten konnten, sie streiken und gehen auf die Straße. Ich wünschte mir ein bisschen von der griechischen Streiklust auch in Deutschland und unsere Gesellschaft würde ganz anders aussehen.

Doch gegen wen demonstrieren die Griechen eigentlich? Gegen sich selbst? Oder gegen die Korruption? Nein, sie demonstrieren gegen die EU-Länder, die den enormen Ouzo-Konsum unterbrochen haben. So ist das nunmal auf einer Party, derjenige, der das Licht anmacht ist der Spielverderber.

Dabei geht es den Griechen wie vielen verkaterten Nachtschwärmern am nächsten Morgen, sie können noch nicht einmal über sich selbst lachen. Der aktuelle Focus-Magazin-Titel mit der Statue der griechenischen Göttin Aphrodite, die der EU den Stinkefinger zeigt ist mehr als gelungen und ein Geniestreich, aus meiner Sicht. Er spiegelt genau die Haltung der Griechen gegenüber Europa wieder, denn unter Freunden betrügt man schonmal lange nicht. Da hilft auch keine Viktoria-Hakenkreuz-Replik der Griechen, wobei Repliken meistens eh das Thema verfehlen.

Doch der Humor ist den Griechen abhanden gekommen, sonst wäre wohl kaum zu erklären, warum der deutsche Botschafter in Griechenland sich für den Focus-Titel rechtfertigen musste. Ich glaube kaum, dass die deutsche Regierung den polnischen Botschafter antreten ließ, als in dem polnischen Magazin “wppost” Erika Steinbach in SS-Uniform auf Gerhard Schröder geritten ist. Aber vielleicht haben die Griechen ja in ihrem Land keine Meinungsfreiheit und die Medien vollständig unter Kontrolle.

Jedenfalls sind die Griechen gerade nicht gut zu sprechen auf Deutschland und wenn bei der WM 2010 Griechenland gegen Deutschland im Halbfinale verliert, möchte ich nicht gerade zum Sommerurlaub auf Kreta verweilen … ;)

Wir schreiben das Jahr 2010. SPD und Grüne brachten im Jahre 2003 die Agenda 2010 zur Umsetzung, welche eine radikale Reform fast aller Bereiche der deutschen Gesellschaft zum Ziel hatte.

Das Ziel der Agenda war augenscheinlich ein Kräftigung der Wettbewerbsfähigkeit und die Gründung einer neuen Wissensgesellschaft. Doch hat die Agenda ihr Ziel erreicht? War sie gut für dieses Land oder hat sie eher den Eliten geholfen? In wie weit ist die aktuelle Finanzkrise Folge der Agenda 2010?

Die Agenda ist ein Konzept der Bertelsmann Stiftung von Liz Mohn und wurde in weiten Teilen quasi direkt von der Regierung übernommen, also quasi der erste große Sündenfall der Lobby-Politik nach der Jahrtausendwende. Doch die Agenda war fruchtbar und umfasste schließlich den gesamten EU-Raum mit einem einheitlichen Ziel, dank den Trojanern Blair und Schröder.

Schauen wir zunächst auf den Bereich Wirtschaft. Hier setzte die Agenda hohe Ziele in der Förderung des Mittelstandes und der Lockerung des Kündigungsschutzes, zudem sollten die Lohnnebenkosten für “Arbeitgeber” gesenkt werden. Der Mittelstand ist sich heute keiner großen Hilfe bewusst, lediglich die Konzerne wurden mit Milliarden beschenkt und dankten es mit den tausenden von Stellenstreichungen und Verlagerungen. Der Kündigungsschutz ist gelockert und hat nebenbei den Sklavenmarkt der Leiharbeit geschaffen, welcher heute den ersten Arbeitsmarkt verdrängt. Die Lohnnebenkosten für Unternehmen wurden minimal gesenkt und auf den Beschäftigten umgelegt. Fazit: Einige Ziele wurden erreicht, haben der Gesellschaft aber mehr geschadet als genutzt und gehören teilweise wieder abgeschafft. Note: 5+

Der Bereich Arbeitsmarkt stellt wohl mit der Hartz 4-Reform die größte Veränderung in der Gesellschaft dar und ist bis heute heftig umstritten. Die Besserstellung von Sozialhilfeempfängern und die Schlechterstellung von Arbeitlosenhilfeempfängern mit dem Ziel “fördern und fordern”, hat die ganz armen ein wenig höher gestellt, die Langzeitarbeitslosen jedoch abrutschen lassen. Intention war eine Aktivierung von Millionen neuen Beschäftigten in den Arbeitsmarkt, welche in den letzten Jahren vor der Wirtschaftskrise positive Effekte auf dem Arbeitsmarkt zeigte. Jedoch zu einer gesellschaftlichen Förderung der Armut wurde. Fazit: Gute langfristige Ansätze, die jedoch durch die Finanzkrise abgewürgt wurden und im Prinzip nur die Reichen reicher und die Armen ärmer gemacht hat. Note: 4-

Die Bereiche Bildung und Ausbildung sollten zum Zugpferd der nächsten Generation werden. Bologna-Prozess, Studiengebühren und BAFöG-Reform waren die Folge im Studium. Der Bologna-Prozess ist eine reine Katastrophe und führt die deutsche Bildungsgesellschaft zu Fachidiotentum und mit dem Gymnasium nach 12 Jahren werden bereits die Studenten mit 25 Jahren unter dem Burn-Out-Syndrom leiden. Die Studiengebühren sorgen dafür, dass die Studenten den Hochschulapparat refinanzieren, aber selten besser Bildung genießen, zudem wird hier die Mittelschicht aus der akademischen System gedrängt. Lediglich mit der BAFöG-Erhöhung um ein bisschen mehr als 100 EUR werden mehr Unterschichtkinder in die Wissensgesellschaft integriert. Doch wenn diese nach dem Studium ohne Job darstehen wie heute, bleiben ihnen enorme Schulden an das Bundesverwaltungsamt. In der Berufsausbildung hat sich fast gar nichts getan außer einer Intensivierung der Förderungsmaßnahmen nach dem Verlassen der weiterführenden Schulen. Fazit: Enorme Leistungsanforderungen an die kommende Generation, bei intensiverer Selektion und Verschlechterung der Bildung bewirken keine positiven Effekte. Die Zahl der Unternehmensgründungen belegt diesen Sachverhalt. Note: 5

Im Bereich Rentenversicherung wurde mit der Riester-Rente und der Rürup-Rente eine staatlich geförderte Kapitalfinanzierung der Rentner in die Wege geleitet, welche eine Deckelung der Rentensätze bei 19,5% gewährleistet. Es sit also Fakt, zukünftig wird es keine Rentensenkungen geben, aber auch keine großen Steigerungen, den Rest besorgt die Inflation. Das hat zur Folge, dass heutige Arbeitnehmer mindestens ca. 10% ihres Netto-Einkommes für die spätere Rente zurücklegen müssen, um damit “mindestens” zukünftiges Hartz4-Niveau halten zu können. Besonders die jetzigen Arbeitnehmer zwischen 25 und 45 werden als Melkkühe ausgenutzt, weil sie komplett in die Rente einzahlen und gleichzeitig privat vorsorgen müssen. Die staatlichen Sätze für die private Vorsorge werden jährlich minimal angepasst. Das Geld für die private Vorsorge fehlt zudem in der aktuellen Binnenkonjunktur und wird erst in Jahrzehnten den Konsum ankurbeln. Von der privaten Entwicklung profitieren eigentlich nur die Versicherungen und Banken, welche private Vorsorge anbieten. Fazit: Die Zukunft der Arbeitnehmer ist nicht gesichert, es wird in einigen Jahrzehnten hohe Altersarmut geben und besonders ungerecht ist das System für die jetzigen Lesitungsträger. Note: 5-

Über den Bereich der Krankenversicherung brauchen wir vermutlich nicht zu reden.Fazit: Lobbyismus von Ärzten und Pharmakonzernen hat gesiegt. Arbeitnehmer übernehmen immer mehr Kosten. Leistungen werden massiv gestrichen. Lediglich die Basisversorgung steht. Note: 6-

Alles zusammen genommen hat die Agenda 2010 komplett versagt, und die Gesellschaft an den Rand der sozialen Kälte und des Raubtier-Kapitalismus geführt. Die Gesamtnote 5 ist gerechtfertigt und zeigt eine Tendenz nach unten.

Aktuelle Hass-Tiraden und Aktionen gegen Hartz4-Empfänger zeigen, dass die schwarz-gelbe Regierung die Probleme eher verschlimmbessern wird. Die Agenda 2010 wird in die deutsche Geschichte als eine der größten Fehlentwicklungen eingehen, welche aber letztendlich zu einem Systemwechsel geführt hat, weil Politikverdrossenheit ebenso zu den Folgen der Entwicklung zählt.

Danke Rot-Grün, danke Schwarz-Rot und danke Schwarz-Gelb!

up-in-the-air

Der amerikanische Film “Up in the air” ist eine gelungene sozialkritische Reflexion eines globalen Arbeitsmarktes und von Menschen, die in diesem Hamsterrad ihre Wurzeln, ihre Heimat und ihren Lebenssinn verlieren können. Gleichzeitig bietet der Film jedoch keine Lösung des Problems und auch kein Happy End.

George Clooney ist einer der wenigen Hollywood-Schauspieler, die sich wirklich in Politik einmischen und aktiv vorhandene Mängel und gesellschaftliche Entwicklungen durchleuchten. Im Film “Up in the air” spielt Clooney einen personalwirtschaftlichen Unternehmensberater der jegliche soziale Bindung durch seinen 24-Stunden-Job verloren hat. Der durch die Welt reist und Arbeitnehmern im großen Stil kündigt, weil ihre Chefs zu feige sind.

Dabei fühlt er sich gut und nach Jahrzehnten in dem Beruf nur noch in der Luft im Flugzeug zuhause. Einziger Lebenssinn scheint der Stolz auf die eigene Leistung und die kleinen Privilegien in Hotels, Autovermietungen und Hotels zu sein.

Erst die Bekanntschaft zu einer Gleichgesinnten in der globalisierten Welt lässt bei dem bindungsunfähigen Psychologen, seine durch den Beruf erkaltete Gefühlswelt schmilzen. Doch die Landung in der Realität ist hart!

Der Film spiegelt so vielschichtig und facettenreich, die Realität der Berufswelt wieder und bedient dabei jedoch so viele Klischees, dass er fast schon wieder als Komödie durchgeht. Trotzdem bleibt er weitgehend ernsthaft und stellt mit der Überspitzung die eigentlichen Probleme anschaulich in den Vordergrund.

Wenn es etwas gibt, dass der Zuschauer als Arbeitnehmer aus dem Film mitnehmen kann, dann sind es folgende Intentionen:

1. Lebe niemals für dein Unternehmen, denn am Ende stehst du alleine dar.

2. Stelle niemals beruflichen Erfolg über das persönliche Glück.

und 3. Wenn du merkst, dass dein Job deine Prinzipien verrät, dann ist es Zeit zu wechseln, andernfalls ändert dein Job dich und deine Persönlichkeit.

« Vorherige SeiteNächste Seite »