Deckblatt der Bewerbung

Mittlerweile ist es oftmals üblich der Bewerbung ein Deckblatt beizufügen, allerdings betrifft das in der Regel nur die Bewerbungsmappen im Schnellhefterformat, weniger die Bewerbungsmappen aus Papier die eher eine Heftform darstellen.

Der Grund ist ganz einfach, der Bewerber möchte nicht mit dem Lebenslauf ins Haus fallen, denn die kompakte Datensammlung ist kein Eyecatcher und zu Beginn etwas schwerfällig. Zudem bietet ein gesondertes Deckblatt bei der Bewerbung die ideale Präsentationsfläche für das Bewerbungsfoto, welches im Lebenslauf doch ein wenig an den Rand gedrängt wird.

Das Deckblatt der Bewerbung ist aufgeräumt und nicht überfrachtet. Hier wird die Adresse bekanntgegeben und der Grund für das Schreiben in einer Überschrift definiert. Weil das Anschreiben auf der Bewerbungsmappe liegt und nicht innerhalb platziert wird, hat die gewöhnliche Bewerbungsmappe ohne Deckblatt nur „Lebenslauf“ als Überschrift.

Der wichtigste Grund ist aber wohl die Präsentation des Bildes. Das Deckblatt stellt das Bewerbungsfoto – und sei es auch überdimensioniert – in eine zentrale Position. Gute Bewerbungsbilder bzw. fotogene Bewerber können hier sicherlich punkten. Durch den größeren Raum für das Bewerbungsbild sind auch horizontale Formate nicht mehr ausgeschlossen.

Das Deckblatt zur Bewerbung empfiehlt sich aber nicht für jeden Beruf, sondern eher für das gehobene Angestelltenverhältnis. Denn wer zum Beispiel als Produktionshelfer seine Person in den Vordergrund stellt erweckt den Verdacht seine Qualifikation verstecken zu wollen. Daher sollte je nach Beruf und Branche entschieden werden, ob ein Deckblatt in Frage kommt oder nicht.

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