Dezember 2011


Jetzt ist es amtlich: Arme haben eine kürzere Lebenserwartung als Gutverdienende. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Bundesregierung und belegt deutlich, dass hier einiges im Land nicht stimmt. Die Studie geht der Sache nicht auf den Grund, sondern zeigt nur die Richtung auf. Ob es letztlich am höheren Stress, an der Schichtarbeit, an der Ernährung mit günstigeren Lebensmitteln oder an den größeren Sorgen und Existenzängsten liegt, sagt die Studie nicht aus.

Gerade zur Weihnachtszeit sollte einem ein solches Ergebnis doch zu denken geben …

Quelle: sz.de

Die Jesiden sind eine patriarchalische Religionsgemeinschaft die sehr fundamentalistisch ist. In Deutschland leben mittlerweile viele Menschen dieser Glaubensrichtung, die meistens sind aus den Kurdengebieten im Irak und der Türkei zu uns gekommen. Sie zeichnen sich durch eine äußerst abgeschottete Parallelgesellschaft aus, die von dem männlichen Familienmitgliedern dominiert wird.

Sie glauben, dass sie zu Andersgläubigen keine nähere Beziehung pflegen dürfen. Die Jesiden üben keine Missionierung aus, sie konzentrieren sich ausschließlich auf die Familie. Die männlichen Jesiden dominieren diese Familien und die weiblichen Familienmitglieder müssen sich diesen unterordnen.

Wer sich aus dieser Familie in die deutsche Gesellschaft integrieren möchte, wird aus der Familie ausgestoßen oder sogar umgebracht. Aus diesem Teufelskreis zu entkommen ist für die Familienmitglieder extrem schwer, denn es bedeutet, dass sie sich von der Familie komplett lösen müssen. In letzter Zeit häufen sich die Morde an weiblichen jesidischen Familienmitgliedern, so wurde vor ca. einem Monat das Mädchen Arzu Özmen aus der Wohnung ihres deutschen Freundes entführt und seitdem verschwunden. Ihre Familie (Brüder, Schwestern und Eltern) hat die Tochter abgelehnt und schweigt kollektiv über den Verbleib von Arzu.

Heute hat in Nienburg/Stolzenau dieser Vorfall einen Nachahmer gefunden. Offenbar hat sich ein jesidischer 35-jähriger Mann aus dem Irak daran ein Beispiel genommen und seine 13-jährige Tochter auf offener Straße erschossen. Anscheinend war er von dem Detmolder-Fall motiviert worden, vielleicht droht uns sogar eine Mordwelle an jesidischen Frauen, weil plötzlich geisteskranke jesidische Familien ihre Töchter töten. Es stellt sich die berechtigte Frage, ob der hier praktizierte Glaube nicht gegen die Menschenrechte verstößt und daher der Gesetzgeber mit Konsequenzen antworten muss.

Quelle: spiegel.de