April 2010
Monats Archive
Fr 30 Apr 2010
Genau wie “Exxon-Valdez”, so wird auch “Deepwater Horizon” in der Geschichte für eine der größten von Menschen verursachten Umweltkatastrophen stehen.
Täglich laufen (nach Schätzungen) 800 Tonnen Öl ungehindert ins mehr, bei der Exxon-Valdez waren es 40.000 Tonnen. Das Leck am Boden des Meeres existiert nun schon den zehnten Tag und wird auch weiterhin ordentlich Öl in die Umwelt blasen.
BP und die US-Regierung haben anscheinend keinen Notfallplan für diesen Fall entwickelt. Aufkommende Ideen, eine Betonglocke über das Leck zu stülpen dauern in der Umsetzung einige Wochen. Da stellt sich doch die Frage, welche Notfallpläne gab es überhaupt?
Hat man sich wirklich darauf verlassen, dass ein Roboter nur die Schraube am Grund des Meeres drehen muss?
BP ist einer der größten Konzerne der Welt, mit etlichen Milliarden an Gewinnen. Muss man nicht als US-Regierung darauf bestehen alle Szenarien abgesichert zu wissen?
Übrigens, die Exxon-Valdez fährt heute noch immer auf den Meeren dieser Welt, allerdings als Erzfrachter für die Chinesen unter dem Namen “Dong Fang Ocean”.
Quelle: wikipedia.de
Do 29 Apr 2010
Erstellt von d.diggler unter
Gesellschaft[2] Kommentare
Der 17-jährige Gymnasiast aus Moskau, der in 2009 das “Chatroulette entwickelte, hatte die Idee von zufälligen interessanten Webcam-Begegnungen mit Menschen auf der ganzen Welt. Das Internet lässt die Welt zu einem Dorf werden, wo Informationen ungehindert fließen, so ist ja auch einer der ideologischen Gedanken hinter dem Web.
Doch was der kleine Andrei bei seiner Entwicklung vielleicht unterschätzt hat, ist die die Tatsache, dass in der Internetwelt eigentlich ein ganz anderes Thema vorherrscht – SEX!
So hat sich mittlerweile Chatroulette zu einem Pool von männlichen Wichsern und Sittenstrolchen entwickelt, welche ornanierend vor der Webcam sitzen und auf neue Opfer warten, die ihnen dabei vor die Webcam huschen.
Auch die Bullshit-Medien von Springer sind mittlerweile auf Chatroulette aufmerksam geworden. So zeigte anscheinend N-TV sogar die Webcam-Wichser im TV.
Auch der Selbstversuch von Zeit-Redakteurin Nicole Kögler zeigt, dass in der Männer-Domäne die Frauen nicht viel zu lachen haben und Jugendliche dort eigentlich besser gar nicht vorbeischauen.
Di 27 Apr 2010
Erstellt von d.diggler unter
Allgemein1 Kommentar

Der 1. Mai ist jedes Jahr für gewaltsame Proteste gegen das bestehende System gut. Das weiß auch Herr Bosbach von der CDU und fordert daher härtere Strafen, allerdings mit einem anderen Hintergedanken – dem Blick auf kommende politische Proteste.
Besonders der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ist für Herrn Bosbach nicht genug bestraft. Er weiß nämlich auch, dass im Sommer und Herbst die Anti-Atomkraft-Bewegung zu neuer Blüte auf den Straßen kommt. Deswegen will er gleich jeden Protest unterdrücken und den Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte mit 5 Jahren Haft bestrafen.
Deutschland erwartet einen heißen Sommer, das weiß Herr Bosbach nur zu gut, denn er kennt bereits die Pläne der Bundesregierung zum Sozialabbau. Der 1. Mai ist hier nur ein vorgeschobenes Argument, denn innerhalb von 5 Tagen bis zur Mainacht, lässt sich hier eh nichts realisieren. Herr Bosbach hat allerdings vermutlich Recht, wenn er von sehr schweren Krawallen ausgeht – seit den 70ern war der Unmut, die Wut und Politikverdrossenheit in Deutschland nicht mehr so groß wie jetzt.
Auch das weiß Herr Bosbach, schließlich ist er ja zum Teil dafür verantwortlich, dass der deutschen Bevölkerung übel mitgespielt wird und Politik FÜR das Volk nicht mehr existent ist.
Die Verantwortung für eventuelle Auseinandersetzungen und Krawalle in der Mainacht bzw. diesem Frühling/Sommer trägt allein die Politik, denn das Vertrauen der Menschen hat sie nicht mehr verdient.
Quelle: spiegel.de
Mo 26 Apr 2010
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Die CDU ist die Christdemokratische Union und somit in der Wähler- und Mitgliederschaft auf gewisse Bereiche der Gesellschaft festgelegt. Daher sind Migranten mit einem anderen Glauben in der Partei nicht häufig. Die zukünftige CDU-Ministerin Aygül Özkan ist daher die Ausnahme und eine Shooting-Quoten-Vorzeigeministerin. Doch anscheinend hat sich die CDU hier selbst ein Ei gelegt.
Mittlerweile drängen viele Migranten in die deutsche Politik, doch nicht immer ist Idealismus die Antriebsfeder sondern eher Machtgier und Berechnung. Wer als Muslim in die CDU geht, muss entweder für seinen Glauben nicht übrig haben oder aber ganz einfach darauf setzen, hierdurch einen Vorteil zu haben und schnell Karriere zu machen.
Jetzt hat auch die CDU in Niedersachsen kapiert, dass sie schon seit Jahren ihre christlichen Wurzeln vergessen hat. Die zukünftige Ministerin für Soziales Aygül Özkan ist noch nicht einmal im Amt und entpuppt sich für die CDU als trojanisches Pferd der Aufklärung. Sie kämpft gegen Kreuze in Klassenräumen und stößt damit weite Teile ihrer Partei vor den Kopf.
Persönlich finde ich ihre Forderung richtig, doch offenbart dieser Sachverhalt erneut, dass es im Prinzip egal ist welche Partei man wählt, denn mit ihren Konzepten, Werten und Zielen hat die neue Generation von Politikern nichts mehr am Hut. Ihnen ist es egal mit welcher Partei sie an die Macht kommen – “Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing!”
Frau Özkan ist ein weiterer Beleg dafür, dass INTEGRITÄT in der deutschen Politik ein Fremdwort geworden ist. Das war mal anders, deutlich anders. Übrigens ist Frau Özkan auch Rechtsanwältin, wie ihre anderen Kollegen ohne Integrität.
Quelle: spiegel.de
Fr 23 Apr 2010
Erstellt von d.diggler unter
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Step by step! Das ist die Herangehensweise von Barack Obama und anscheinend auch der richtige Weg. Nach der Gesundheitsreform kümmert er sich jetzt um den Finanzmarkt. Mittlerweile sind die Amerikaner für ihre Regierung wirklich zu beneiden.
Sicherlich ist in Amerika nicht alles politisches Gold, was glänzt, das 2-Parteiensystem hat extrem viele Nachteile und auch Gemeinsamkeiten mit dem deutschen System. Zum einen können nur 2 Parteien niemals die Minderheiten ideal repräsentieren, zum anderen gibt es dort noch viel mehr als hier die Tendenz der Opposition grundsätzlich gegen die jeweilige Regierungspartei zu arbeiten, auch wenn die Entscheidungen richtig wären. Ungefähr vergleichbar mit der Blockade-Politik der SPD unter der Kohl-Regierung.
Es gibt jedoch einen entscheidenden Vorteil: Die Regierung bildet sich immer aus nur einer Partei, somit gibt es keine Koalition und nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner als politisches Ergebnis. Man stelle sich vor, die FDP, Grüne, SPD oder CDU – alle 4 bisherigen Regierungsparteien hätten die Chance gehabt 4 Jahre allein zu regieren. Unser Land wäre nicht das Gleiche, allerdings bin ich nicht unbedingt der Überzeugung, dass es Deutschland geschadet hätte, außer vielleicht bei der FDP des letzten Jahrzehnts.
Doch um wirklich was zu verändern bedarf es auch Persönlichkeiten wie Barack Obama, die im Leben stehen und nicht unbedingt von Lobbyverbänden protektioniert wurden. Denn diese Menschen sind offen für Visionen und Träume, jenseits von Parteikalkül und Lobbyverbänden. Angela Merkel und Frank Walter Steinmeier stecken zu tief in der Partei, ihren Strukturen und sind von den falschen Beratern umgeben.
Vielleicht sind auch die Berater das Geheimnis des Erfolges. Wer weiß schon wie man an gute Berater kommt, denen man auch sein Vertrauen schenken kann.
Naja, jedenfalls wünschte ich mir mehr Barack und weniger Guido in Deutschland, doch der Lobbysierung von Politk steht noch goldene Zeiten bevor. Leider!
Quelle: zeit.de
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