Januar 2010


Es ist schon erstaunlich! In einer Nacht sprechen Barack Obama und Steve Jobs an unterschiedlichen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten zur Welt. Der eine US-Präsident, der andere Chef des amerikanischen Unternehmens Apple, doch beide landen mit ihren Statements unter den ersten beiden Artikeln fast aller deutschen Online-Tagesmedien.

Während die Financial Times Deutschland die Apple-Chef Jobs sogar mit den ersten 3 Artikeln belegt, bringen die anderen wie Spiegel, oder Zeit den US-Präsidenten “first”. Die Tatsache, dass Angela Merkel gestern eine Rede im Bundestag gehalten hat, wird in den deutschen Medien noch nicht einmal erwähnt!

Ok, zugegeben, ein neuer Apple-Computer begeistert die Nerd-Gemeinde – worunter ich mich mittlerweile auch fast schon zähle – mehr, als die drögen Politikparolen – wie “Sparen, Wachstum oder Friedensmission”. Außerdem muss unser Angela erst nach Amerika fahren, um gute Reden halten zu können. Ihre Rede gestern zum Einsatz in Afghanistan war wohl eher ein Pausenfüller, als wirklich eine Hau-Ruck-Rede. Naja, Schwamm drüber.

Wenn Steve Jobs sein Wunderkiste aufmacht (oder sollten wir lieber sagen “Büchse der Pandora”), dann hält die Welt den Atem an. Nicht nur die Wirtschaftswelt, welche auf neue Ideen, Absatzmärkte oder Inspirationen hofft. Steve Jobs ist so etwas wie eine Muse geworden, er inspiriert mit seinen eigenen Ideen ganz viele Menschen und nicht wenige stürzen sich für diese Art Mercedes unter den Computern sogar in Schulden, nur um mitspielen zu dürfen.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was mich heute mehr überrascht, die noch immer absolute Blickrichtung der Medien in Richtung USA, oder die Tatsache, dass eine Rede von Angela Merkel abgehakt wird unter “was hat sie nochmal gesagt?” und ein Barack Obama zur US-Wirtschaft aufgehangen wird, als hätte Jesus uns alle erleuchtet.

Die Tabellenkalkulation Excel ist ein wirklich gutes Programm für statistische und mathematische Anwendungen. Doch immer mehr wird der Arbeitsablauf und Alltag von Angestellten durch Excel-Tabellen kontrolliert und gesteuert. Für viele Unternehmen der Anfang vom Ende.

Es gibt Mitarbeiter, die können ohne Excel nicht mehr organisiert arbeiten und verkommen fast schon zu Tabellenreitern, mit Bezeichnungen wie Excel-Nerd oder Excel-Hexe. In dieser schönen Excel-Welt ist alles aufgelistet und durchorganisiert, es ist kaum noch Platz zum atmen.

Die Excel-Tabelle im Büro ist der schleichende Eintritt in den Büro-Akkord und somit in den Tod jeder Kreativität. In Werbe-, Presse-, Marketing-, und Vertriebsabteilungen führt diese Arbeitsweise zu dem Verlust von Spontanität und Neuerfindung. Die stupide Arbeitsorganisation und das Zeitmanagement mit einer Tabellenkalkulation mag unter dem Gesichtspunkt des optimalen Einsatzes von Human Kapital sinnvoll erscheinen, doch im Arbeitsalltag ist dieser Weg eher kontraproduktiv.

Der individuelle Einteilung der Arbeitskraft und die Selbstorganisation sind wesentliche Pfeiler einer produktiven Arbeit. So gibt es beispielsweise in der Werbebranche keine festen Arbeitsstrukturen mehr, ist ein Projekt vorbei, kommt das nächste in einem neuen Team, einer neuen Abteilung. Es gibt keine Konstanz mehr im Arbeitsalltag vieler Angestellter. Die Organisation über Tabellen führt weiterhin zu einer mangelnden mündlichen Abstimmung unter Kollegen und somit zu einer Isolierung.

Der Wegfall von notwendigen Ruhephasen, hin zu andauernden Hochphasen und somit der höchsten Ausschöpfung der Arbeitskraft ist der falsche Weg und führt die Arbeitnehmer in die Demotivierung und den Burn-Out als letzte Station.

Weil sich die Ärzte nicht mehr das Hausmädchen und das Ferienhaus an Nordsee leisten konnten, gab es letztens einen kräftigen Schluck aus der Gehaltspulle, der die Krankenkassen um 3 Milliarden Euro belastet hat. Weil die Pharmaindustrie ganz viele neue tolle Medikamente erfindet, deren Nutzen allerdings zweifelhaft ist, gab es auch hier eine Preissteigerung von etlichen Milliarden, welche nicht mehr durch Generika ausgeglichen werden kann.

Das deutsche Gesundheitssystem ist krank.

Zuviele Pharma- und Ärzte-Zecken im Pels, zuviele Attacken von allen Seiten und Verantwortliche, die das arme Ding am liebsten einschläfern möchten. Es sieht nicht gut aus für das einst beste Gesundheitssystem der Welt. Eine Komplettreform mit gezielter Kontrolle scheint in diesem zig Milliarden-Grab unausweichlich.

Wie kann es sein, dass die Krankenkassenkarten noch immer nicht mit Lichtbild versehen sind? Die Zahl der ausländischen Krankentouristen ohne eigene Krankenkassekarte geht in die Tausende. Auch die Ärzte sind Teil des Problems, selbst für Folgerezepte wie Krankengymnastik muss der Patient beim Arzt erscheinen, seine Krankenkassenkarte zücken und 10 Euro Praxisgebühr blechen. Den Arzt kriegt er nicht zu Gesicht, trotzdem bekommt dieser für die angebliche Sprechstunde ordentlich Geld.

Viele Ärzte sind überbezahlt und haben für die damalige Gehaltserhöhung die armen Assistenzärzte der Krankenhäuser in die erste Reihe geschickt. Diese arbeiten wirklich bis an die körperliche Belastungsgrenze und sehnen sich täglich nach dem Tag, wo sie endlich ihre eigene Praxis aufmachen können und dem Krankenhaus-Wahnsinn entfliehen. Erst dann nämlich verdienen sie richtig viel Geld und müssen dafür sogar weniger leisten.

Wer sich in der letzten Zeit mal in einem deutschen Krankenhaus umgeschaut hat, der wird sich vielleicht gewundert haben. Es gibt die wieder, die 5er Zimmer für Kassenpatienten, trotz steigender Ausgaben für Krankenhäuser. Allerdings wird auch der Demografie-Faktor offenbar, ganze Stationen liegen mit pflegeintensiven Demenz-Patienten voll, welche das Pflegepersonal fast komplett vereinnahmen. Anstatt die Ursachen für Demenz, wie beispielsweise Elektrosmog, abzuschaffen, gibt es teure Medikamente gegen die Symptome.

Ohne Zweifel, das deutsche Gesundheitssystem liegt im Sterben und das nicht erst seit dem Bekanntwerden des Zusatzbeitrages, sondern seit Jahren.

Es gibt wohl kaum eine größere Lobbyisten-Gruppe in Berlin wie die der Gesundheitsbranche. Vor allem die großen Pharmakonzerne haben ganze Gebäude in der Nähe des Bundestages erworben oder gemietet, um dort mit Besatzungen von 25-30 Angestellten den täglichen Lobby-Wahn auf die Verantwortlichen einpeitschen zu lassen. Mehrmals täglich läuft ein Pharma-Lobbyist zum Bundestag und setzt sich  bei einem Politiker auf den Schoß, die Öffentlichkeit bekommt davon jedoch kaum etwas mit.

Vielleicht ist die Einschränkung der Lobbyarbeit der erste wesentliche Schritt zu einer Gesundung des deutschen Systems. Die Einführung einer Kopfpauschale und Hauptfinanzierung über Steuern, würde die Kosten auf den Staat abwälzen, ändern wird sich dadurch jedoch nicht viel.

Quelle: spiegel.de

Die Bundeswehr eröffnet im Auftrag der Hotel-Lobbyisten ein neues Hotel in Kabul. Vielleicht übernimmt die Pharma-Industrie sogar die logistischen Kosten des Mammutprojektes, Details sind noch nicht bekannt.

Das Stammpersonal besteht aus 500 gut ausgebildeten Bundeswehrsoldaten und ist spezialisiert auf individuellen Catering-Service für Warlords.

Wenn es mal hart auf hart kommt und ein Konflikt unter den Warlords, aufgrund von Streitigkeiten über den Besitz von Heroin-Produktionsstätten, ausbricht, dann stehen auch gerne die Verbündeten mit Luftunterstützung durch F-16 und Drohnen zur Seite.

Den Großteil der Kosten trägt natürlich der deutsche Steuerzahler, die Gewinne fließen direkt in die Stiftung für notleidende Lobbyisten. Das Projekt wird als Wiederaufbauhilfe verstanden, weil die Gewinne direkt abfließen und kein einziger Afghane hierbei involviert ist oder einen Job erhält. Sämtliche Logistik in Deutschland wird durch umgeschulte und aktivierte Hartz4-Bezieher abgewickelt, für die der hessische Ministerpräsident Roland Koch die Patenschaft übernommen hat.

Selbst die Energieversorgung des Komplexes liegt in deutscher Hand und wird vom Verband der deutschen Energieerzeuger finanziert. Mit einem Mini-Atomkraftwerk im Keller des Gebäudes wird wird voll und ganz auf den Energieträger der Zukunft gesetzt. Alte Brennstäbe werden unmittelbar nach der Ausmusterung durch amerikanische B52-Bomber im pakistanischen Grenzgebiet abgeworfen und somit endgelagert.

Vielen Dank Schwarz-Gelb!

Der Islam ist als Religion auf dem Vormarsch, auch in Deutschland. Nicht etwa, weil es eine so tolle Religion ist, die alle bekehrt, sondern ganz einfach durch die demografische Entwicklung und Zuwanderung. Doch der Islam erweist sich hier als zunehmend intolerant. Dabei wird nicht selten psychischer Druck ausgeübt und gleichzeitig der Rechtsstaat gerufen und am Ende, wenn alles nichts nützt, folgt die körperliche Gewalt bis hin zum Mord. Das passiert täglich auf der Welt, in Europa, in Deutschland und auch in Bielefeld.

Das beschauliche Bielefeld gilt als Hochburg der Sozialforschung in Deutschland, hier werden an der Universität die gesellschaftlichen Probleme aufgedeckt und erörtert, nicht immer mit einem Lösungsansatz, aber das ist ja auch erst der zweite Schritt.

Professor Heinz Gess, linksorientierter Wissenschaftler an der Uni Bielefeld, betreibt unter anderem den Blog www.kritiknetz.de. Der Professor hat mit seinen Studenten die aktuellen sozialen Entwicklungen des Islam in Augenschein genommen und dabei von einer “kollektiven Zwangsneurose” gesprochen. Ähnlich wie bei den Mohamed-Karikaturen wurde diese kritische Auseinandersetzung mit dem Islam als Beleidigung aufgefasst und der deutsche Wissenschaftler wird seitdem verklagt, bedroht und hoffentlich nicht körperlich angegriffen.

Diese Entwicklung erschreckt und muss jeden Demokraten aufhorchen lassen. Die Macht der Imame und islamischen Organisationen ist mittlerweile in Deutschland gefestigt und versucht die Grundfeiler der Meinungsfreiheit nach ihren Vorstellungen zu beugen.

Wir erleben eine subtile Herbeiführung einer journalistischen und wissenschaftlichen No-Go-Area im Bereich des Islam. Viele Journalisten sind eingeschüchtert, viele Wissenschaftler und Mitbürger auch – Kritik unter seinem richtigen Namen zu veröffentlichen scheint fast nicht mehr möglich. Die Mechanismen dieser faschistischen Entwicklung ähnelt denen der braunen Partei in der Weimarer Republik.

Warum werden Antifa-Bewegungen nicht aktiv? Ist die Fixierung auf kahlgeschorene Schädel so groß, dass sie diese faschistischen Angriffe nicht entdecken?

Quelle: nw-news.de

Ergänzung 0303.2010: Heinz Gess bekommt Recht … Quelle: nw-news.de

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