Dezember 2008
Monats Archive
Di 30 Dez 2008
Alle Jahre wieder kommen nach dem Christus Kind vor allem die Guten Vorsätze fürs neue Jahr. Wie siehts aus in Deutschland? Wer nimmt sich was vor und wer hält es auch ein? Das Forsa Institut hat im Auftrag der DAK eine Umfrage durchgeführt. Ergebnis: Auf Platz Nummer 1 der guten Vorsätze für 2009 stehen mit 61 % bei fast allen Bundesbürgern „Stress reduzieren“, an zweiter Stelle „mehr Zeit mit der Familie/Freunden verbringen“. Mehr als die Hälfte nimmt sich vor, sich mehr zu bewegen oder Sport zu treiben und sich mehr Zeit für sich selbst zu nehmen (Frauen 57 %/ Männer 49 %). Knapp die Hälfte möchte sich gesünder ernähren. Jeweils gut ein Drittel hat den Vorsatz, sparsamer zu sein und abzunehmen, das eigene Gewicht zu reduzieren. Einige nehmen sich für das kommende Jahr vor, weniger Alkohol zu trinken, das Rauchen aufzugeben oder weniger fernzusehen.
Auffällig in diesem Jahr: Vor allem junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren möchten mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen (70 Prozent) und Stress vermeiden oder abbauen (64 Prozent). Besonders gestresst sind die Niedersachsen (69 %), lernen könnten sie von Mecklenburg Vorpommern, Sachsen Anhalt und Thüringen, wo mit dem niedrigsten Werten nur 57 % mehr auf Entspannung achten wollen. Allerdings scheint gerade in Sachsen Anhalt der Wunsch nach mehr Aktion da zu sein: 63 % wollen sich mehr bewegen und Sport treiben – gleichzeitig soll auch die Ernährung umgestellt werden. Daran liegt’s also. Wenn das so passiert, finden sich die Sachsen Anhälter nächstes Jahr sicher unter den Spitzengestressten wieder..
Auch die Finanzkrise schlägt sich in den guten Vorsätzen nieder. So nimmt sich knapp jeder zweite (48 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen und 42 Prozent der 30- bis 44-Jährigen vor, künftig sparsamer zu sein.
Und das ist wahrscheinlich: Glaubt man den Zahlen, hat jeder Zweite der 3000 Befragten seine Vorsätze des letzten Jahres mindestens einige Monate lang verfolgt. Besonders willensstark: Mecklenburg Vorpommern (66 %) und Hamburg (64 %)
Die beste Strategie zur Umsetzung der Vorsätze ist die 72-Stunden-Regel und schnell erklärt:
Beginnen Sie alles Neue, was Sie sich vornehmen, innerhalb von 72 Stunden. Wieder mehr Sport treiben? Dann melden Sie sich im Studio an. Morgen. Werden Ihre Aktivitäten nicht innerhalb von drei Tagen umgesetzt, wird daraus mit großer Wahrscheinlichkeit ein „Ich müsste mal wieder“- Vorsatz und taucht genauso, doch dann grau, angestaubt und gammlig schmeckend, im nächsten Jahr wieder auf. Ps: Die Regel lässt sich übrigens genauso leicht auf alle anderen Pläne und Projekte anwenden..
Blog-Jobs wünscht allen Lesern einen “Guten Rutsch” und ein erfolgreiches Jahr 2009!!
Forsa-Studie Neujahrsvorsätze 2009
Di 30 Dez 2008
Erstellt von uschulte unter
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Initiative 2009 – das erfolgreiche Jahr trotz Weltwirtschaftskrise!
Das neue Jahr hat noch nicht einmal begonnen, aber irgendwie hat keiner so richtig Lust, dass 2008 überhaupt zu Ende geht! “Das schlechste Jahr in der Geschichte der Bundesrepublik” soll es angeblich werden, diese Tendenz ist sogar von Angela Merkel bestätigt und somit amtlich.
Wer freut sich da schon auf einen kollektiven Kater in 2009? Jeder will 2008 behalten und eine Umbenennung in 2008b kommt für 2009 wohl nicht in Frage wobei dies auch nichts nützen wird
Ich sage, gebt 2009 eine Chance! Wenn schon keiner mehr Geld hat und Millionen mit Ankündigung ihren Job verlieren werden, vielleicht liegt dann “das Gute” des Jahres 2009 woanders!? Lasst euch von den Bankern nicht das Jahr verderben, startet eine Gegenbewegung!
Aber das Jahr der Liebe und Versöhnung scheint es auch nicht zu werden …
Schließlich fängt im Gaza-Streifen gerade ein Krieg an, der sich schnell zu einem Flächenbrand ausbreiten kann. Aber ist das nicht normal? Wenn die Weltwirtschaft schrumpft muss irgendwo ein Krieg begonnen werden, so die geschichtliche Erfahrung …
Armes 2009 …! Du hast noch nicht einmal begonnen, aber das hinterhältige 2008 hat dir ein schweres Erbe hinterlassen. Sei stark und bleibe tapfer, vielleicht kommt alles ganz anders! So könnte in dir vielleicht die Lösung für die Energiefragen der Welt gefunden werden!? Oder eine Heilung gegen MS oder Krebs!?
Ich halte zu dir! Zeig allen was in dir steckt! Leider hat dein Nachfolger auch nicht viel Glück, denn seit der Agenda 2010 steht hier der Stern ganz schlecht
Do 18 Dez 2008

Münster wird grad wieder von einer Buswelle überschwemmt, die den nicht enden wollenden Strom an Weihnachtsmarktbesuchern weiter füttert. Straßen werden zu bevölkerten Bürgersteigen- mit klarer Fließrichtung: rechts in die Eine, links in die andere Richtung- unmöglich, mal die Seite zu wechseln. Die Menschen reißt es wohin die Welle rollt. Glück hat, wer wie Treibgut hängen bleibt, in der Nähe seines Ziels. Von den Adern läuft der Strom in die Kapillaren, in Geschäfte, Läden, Boutiquen und vollführt ein absurdes Ballett, wenn alle galant um sich und Inventar tänzeln. Ich beobachte. Behütete Damen in Ekelpelz mit Botoxlächeln, die süffisant Eierpunsch schlürfen. Kinder mit blauen Lippen bei der zehnten Runde im Karussell. Selige Väter mit der gewünschten PlayStation unterm Arm- da wird der Nachwuchs wohl wenig von haben. Und schlingernde Radfahrer lassen mich sinnieren, ob ihnen die letzte Tasse Glühwein oder das hundertste mal „Last Christmas“ die Sinne umnebelt hat. Alles trifft sich auf dem Weihnachtsmarkt. Und bei aller Hektik ist es auch ein Ort, der verbindet. Gleicher macht.
Der perfekte Ort für Networking. Und während ich noch darüber nachdenke, ob man und mit welchen Kollegen oder gar der ganzen Abteilung zum Glühwein trinken geht, und sich dabei bloß nicht vor den Augen des Chefs zudröhnt, bis der Christbaum brennt, kommt das Gespräch in der Runde wieder mal zu Bewerbern, weil wir alle etwas mit Personalauswahl zu tun haben. Hellhörig wurde ich bei „und dann hab ich den gegoogelt, und bei studivz saß er da mit nem Mädel in der einen und nem Joint in der anderen Hand. Das war’s dann..“
Endlich mal einer, der es zugibt! Die öffentlichen Meinungen gehen ja von „Vorsicht, Vorsicht, nichts Privates ist mehr sicher“ bis zu „Googeln? Zur Auswahl? Haben wir gar keine Zeit zu!“
Ich nehme meinen Wunscharbeitgeber ja auch unter die Lupe, besuche die website, informiere mich über Image und allgemeine Reputation. Wie kann ich davon ausgehen, dass er das nicht auch über mich tut. Kompromittierende Fotos im Netz, fragwürdige Äußerungen in Foren oder Blogs, Mitgliedschaften in zweifelhaften Communities: die Spanne ist breit, um sich ein Bild über die Bewerbungsunterlagen hinaus machen zu können. Kritisch wird es, wenn die Darstellung im web mit der Biographie divergiert. Mögliche Frage beim Vorstellungsgespräch: Sie haben laut ihres Lebenslaufes ein Praktikum in Australien gemacht. Wir haben aber in einem Reiseforum Einträge und Fotos von Ihnen aus Thailand gefunden. Wie erklären sie sich das?
Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) hat kürzlich eine Umfrage von 270 Personalberatern gestartet, bei der raus kam, dass ein Drittel der Teilnehmer eine Bewerber-Internet-Recherche betreiben und 57% schon einen Bewerber aufgrund der Ergebnisse von ihrer Liste gestrichen hätten. Nicht repräsentativ, aber es lässt aufhorchen.
What to do?
Sagt man nicht gern laut, wird schnell peinlich, hilft aber nichts: googeln Sie sich selbst! Immer mal zwischendurch und vor allem vor einem Vorstellungsgespräch. Findet sich Peinliches/ Kompromittierendes, versuchen Sie über den Betreiber der website die Inhalte zu löschen. Sind sie selbst der Urheber solcher Verfehlungen verfahren Sie genauso- einen rechtlichen Anspruch haben Sie allerdings nicht. Wenn Sie sich einen “Google-Alert” mit Ihrem Namen einrichten, erfahren Sie zumindest per Mail, wann wo was über Sie im Internet auftaucht. Neben “Google” sind auch “zoominfo.com” oder “stalkerati.com” gute Suchmaschinen um personenbezogene Daten zu finden. Das Ganze zeigt die Sorgfalt, mit seiner „öffentlichen Persönlichkeit“ umzugehen. Und zu pflegen. Denn auch andersrum lässt sich die Maschinerie nutzen: qualifizierte Beiträge in Fachforen, ein eigener Blog oder die Gestaltung der eigenen Homepage können helfen, positiv aufzufallen. Und je mehr Spuren Sie legen, desto mehr rücken alte Verweise in den Hintergrund. Denn das ist klar: Wir haben uns mit dieser Technologie auch ein riesiges Gedächtnis geschaffen..
Mo 15 Dez 2008
Wie geil ist das denn? Endlich versucht mal jemand dem alten George W. noch einen Denkzettel für seine beschissene Politik zu verpassen 
Schade nur, dass der irakische Reporter mit der “Schuhgröße 44″ (laut George W.) nicht getroffen hat. Verdient hätte Bush einen Treffer mitten ins Gesicht
Unbedingt ansehen – Schuhgröße 44 für George W. Bush!!!!!!!!!!!!!
Schade, dass jeder nur 2 Schuhe hat
ich hätte ihm meine 2 auch noch gegeben.
Mi 10 Dez 2008

Als ”Wiege der Demokratie” ist Griechenland der Welt immer ein Vorbild gewesen. Mit dem heutigen Griechenland hat dieses Bild nichts mehr zu tun.
Wie kaputt muss ein Land seien, wenn Studenten gegen die eigenen korrupten Eliten, Politiker ja gar Eltern auf die Straße gehen? Der Ausbruch von Gewalt in Griechenland ist der verzweifelte Versuch einer kommenden Generation sich gegen ein System zu wehren, welches durchtränkt ist von Korruption und Vetternwirtschaft.
Ich verstehe, den Frust der Griechen! Gleichwohl kann ich die Gewalt nicht gut heißen. Allerdings, was hat ein Dalai Lama in den Jahrzehnten seines gewaltlosen Widerstandes schon bewirkt?
Kann das auch in Deutschland passieren? Ja! Unsere autonome Szene ist stark, dass hat sie die letzten Jahre mehrfach bewiesen.
Wäre ein Aufstand und Krawalle auch in Deutschland begründet? Ja! Die Korruption steigt auch hier, Eliten regieren das Land und selektieren bereits im Schulsystem, Politiker drehen ihre Meinungen wie Fahnen im Wind und gierige Manager füllen sich die Taschen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Bombe hochgeht. Vielleicht ist Griechenland ja auch nur der Anfang für einen weltweiten gerechteren Systemwechsel. Dann jedenfalls hätte sich das Land den Titel “Wiege der Demokratie” wahrlich verdient.
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