März 2008


Jochen Mai, Betreiber des absolut empfehlenswerten Karriere-Bibel Blogs, hat mit seinem Hintergrundwissen als Wirtschaftsjournalist und Leiter des Ressorts „Beruf + Erfolg“ bei der Wirtschaftswoche, eine Liste zusammengestellt, in der er die interessantesten und lesenswertesten Job-, Karriere- und Buisness-Blogs vorstellt.

Finde ich großartig, und ist genau die richtige Beschäftigung fürs Wochenende mit unentschiedenem Wetter, wenn dieses Wolken, Sonne, Kälte, Schnee Hickhack überhaupt so genannt werden kann. Ich liebe es, Sonntagsmorgens Grundrisse meiner Traumhäuser zu zeichnen und mich durchs Internet treiben zu lassen und freu mich schon auf die Inspirationen, die mir die Liste geben wird. Danke dafür! Zum schnelleren Finden von interessanten Inhalten ist die Liste in vier Kategorien aufgeteilt: Job- und Karriere – Bloges, Bloggende Coaches und Berater, Artverwandte Buisness – Blogs und Blogs und Webseiten mit Buisness – Bezug. Dazu ist jeder Link kurz kommentiert. Ich bin überrascht darüber, wie viele verschieden Themen dabei aufgelistet werden, von klassischen Job – Blogs über Berichte über Jobbörsen, Organisation- und Selbstentwicklung, authentisches und integrales Buisness (Ken Wilber als Stichwort) bis zu Wissensmanagement und Beiträgen zum Experimentieren mit Gedankenspielen, um neues Denken zu fördern, ist alles dabei. ABSOLUT LOHNENSWERT!

Viel Spaß beim Schmökern!

Karriere-Bibel: 75 Blogs und Webseiten für Job und Karriere

Nein, nicht fünf Freunde sollt ihr sein, niemand mit dicken Fingern ist gemeint. Ich bring mal wieder was aus der Psychologie mit, zu irgendwas muss das Studium ja gut sein. Bei Big Five, oder auch NEO-FFI, handelt es sich um ein Modell, dass die fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit erfassen soll. Was soll das hier? Neben den fachlichen Kompetenzen, die alle Bewerber in einer Job – Situation schon mal mitbringen müssen, um die erste Hürde genommen zu haben, entscheiden schließlich persönliche und soziale Kompetenzen über die Personalauswahl. Und die stellen Unternehmen gern in Einstellungstest oder Vorstellungsgesprächen fest. Es schadet also nicht, sich über seine eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Klaren zu sein.

Ich will nicht langweilen mit Testtheorie, aber einen Satz möchte ich kurz zur Entwicklung des Modells sagen: man ging davon aus, dass sich Persönlichkeitsmerkmale in der Sprache niederschlagen, sieht man sich hundert Wörterbücher an und nimmt alle interindividuellen Wörter raus, also die, die eine Gesellschaft zur Kommunikation über Persönlichkeit benutzt, müsste doch am Ende ein Surogat, eine Zusammenfassung aller gleich benutzten Begriffe stehen. Und das wäre dann das, was alle Kulturen im Hinblick auf ihre Persönlichkeit gemeinsam haben. Und genau so hat man’s gemacht und fand fünf sehr stabile, unabhängige und kulturstabile Faktoren:

  • Neurotismus (N): spiegelt individuelle Unterschiede in der emotionalen Stabilität von Personen wider. Hohe Neurotizismuswerte gehen dabei mit geringer emotionaler Stabilität einher. Der Kern der Dimension liegt in der Art und Weise, wie Emotionen, vor allem negative Emotionen, erlebt werden.
  • Extraversion (E): beschreibt Aktivität und zwischenmenschliches Verhalten.
  • Offenheit für Erfahrungen (O): Interesse und das Ausmaß der Beschäftigung mit neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Eindrücken..
  • Verträglichkeit: Das Verhalten und Umgang sich selbst und anderen gegenüber. Einzelkämpfer oder Teamplayer?
  • Gewissenhaftigkeit: organisiert, sorgfältig, planend, effektiv, verantwortlich, zuverlässig und überlegt handeln? Oder unachtsam und ungenau?

Wie bei den meisten Persönlichkeitstests ist schnell zu erkennen, wo die Reise hingehen soll: Natürlich lassen sich die Antworten auch so auswählen, das eine hohe soziale und persönliche Kompetenz dabei herauskommt. Schließlich zeigen sich diese Qualitäten aber im Arbeitsalltag und entscheiden langfristig, ob Sie sich mit bei Ihrem Arbeitgeber, und er sich mit Ihnen, wohl fühlen.
Der Link zum Selbsttest ist die Möglichkeit, mal ehrlich zu gucken, wie Sie sich und Andere einschätzen würden, es geht ja nicht um eine Bewerbersituation. Ich kann den Test nur empfehlen. Er ist leicht verständlich aufgebaut, aussagekräftig und dauert keine zehn Minuten. Am Ende steht auch eine kurze graphische Auswertung der eigenen „Big Five“ an, die man sogar speichern oder versenden kann. Zum Beispiel an seine fünf besten Freunde…

Kostenloser Onlinetest

Coaching, oder deutsch Begleitung, steht für individuelle Beratung im beruflichen Kontext.

Seit 20 Jahren gibt es das Arbeitsfeld in Deutschland und Dr. Wolfgang Looss darf wohl als ihr Pionier bezeichnet werden. Als „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden durch Coaching verdeckte Ressourcen erkannt und nutzbar gemacht werden. Dabei sollte der Coach von wirtschaftlichen Abläufen eines Unternehmens genauso Ahnung haben, wie von psychologischen, weil er zwischen den beruflichen und privaten Rollen einer Person agiert. Coaching ist individuelle Beratung, persönliches Feedback und praxisorientiertes Training (Maren Fischer-Epe).

Für alle Interessierten oder Tätigen in dem Umfeld gibt es jetzt das erste Coaching-Magazin, vorläufig im PDF- Format. Die 40-seitige Datei kann kostenlos heruntergeladen (Link unten) werden und erscheint quartalsmäßig.

“Unser Ziel ist es, dem Publikum eine hochwertige Mixtur aus Szene-Informationen, Hintergründen, Konzepten, Portraits, Praxiserfahrungen, handfesten Tools und einem Schuss Humor anzubieten. Wichtig ist uns dabei, inhaltlich wirklich auf das Coaching als professionelle Dienstleistung fokussiert zu sein (..) “, sagt Chefredakteur Thomas Webers, ehemals „Wirtschaftspsychologie aktuell“.

Für die Zukunft ist auch das Erscheinen als Printausgabe angedacht. Christopher Rauen, Herausgeber: “Zum Szene-Ereignis Coaching-Kongress im Oktober in Potsdam könnte ich mir da durchaus etwas in der Richtung vorstellen.”

Inhalt:
- Coaching-Interview mit dem Coaching-Pionier Dr. Wolfgang Looss
- Wenn der Coach in der Zwickmühle steckt
- Coaching-Hotel
- Pro + Kontra: Ratschläge im Coaching
- Zum Coaching abkommandiert
- Rezensionen von Coaching-Büchern
- Coaching-Tool: Die Zeitmaschine

Coaching-Magazin

Lange nichts geschrieben. Und doch ist gerade soviel passiert. Stecke in den Endzügen meines Psychologiestudiums und mit dem Lernen, und weiter arbeiten in meiner Firma, blieb da nicht mehr viel Zeit für privates und auch den BLOG. Wahre Floskel: Freizeit und Freiheit weiss man, wie vieles, erst zu schätzen, wenn keine mehr da ist.

Und dann kommt das Loch. Alles erledigt, keine acht Stunden mehr an den Schreibtisch setzen, das Essen vergessen, plötzlich die Wohnung sehen und sich fragen, wer in dem Chaos gehaust hat, wieder Freunde treffen, raus gehen. Mindmaps von der Wand nehmen, nicht mehr der obligatorische Griff zum Karteikasten mit Prüfungsfragen beim Haus verlassen, sich beim Müll sortieren schwören, nicht mehr zu rauchen (36 Schachteln Gailoises!) und mit dem Vorsatz auch gleich den angesessenen Bauch mit abzuschaffen. Ich hasse diese Nacharbeiten. Ist ja nicht so, dass ich gefeiert habe, da gehört „saubermachen“ dazu. Ne, ich hatte nur Stress und danach wieder Sachen, die keinen Spaß machen.
Ganz nebenbei hat sich mein Geschäftspartner über Ostern nach Spanien abgesetzt und mir gegen das Fernweh seinen Hund zur Pflege dagelassen. Ein Powder Paff, chinesischer Nackthund, mit Haaren!? Ich frag schon gar nicht mehr. Ein unerzogener Mutant, der überall markiert, null hört, aber sich mit allem und jeden anlegt, der größer ist als er.

Dafür endlich Zeit für den BLOG. Freue mich sehr auf die Feiertage und ruhige Momente um diese Seite weiter nach vorn zu bringen. Es wird in den nächsten Tagen ein paar neue, spannende Inhalte geben, z.B. Informationen zum Arbeiten im Ausland, oder praktische Tipps, wie man mit unangenehmen Situationen am Arbeitsplatz umgehen kann, Thema Krisen- Konfliktmanagement. Schaut also einfach in naher Zukunft wieder vorbei.

Bis dahin FROHE OSTERN !