Oktober 2007
Monats Archive
Di 16 Okt 2007
Wie die Stuttgarter Nachrichten mitteilen, ist die Bereitschaft zur Online-Bewerbung bei Jugendlichen gestiegen. Ältere Arbeitnehmer wählen häufig noch den klassischen Weg der schriftlichen Bewerbung.
Von den Online-Bewerbungsformen liegt die E-Mail-Bewerbung klar im Trend, aber immer mehr Jobsuchende richten sich eine eigene Bewerbungshomepage ein.
Die Tatsache, dass sich bereits 38 % der Deutschen schonmal online um eine Arbeitsstelle bemüht haben spiegelt den steigenden Trend wieder. Der Online-Bewerbung wird auch in Zukunft immer mehr Aufmerksamkeit zuteil.
Mo 15 Okt 2007
Erstellt von uschulte unter
BewerbungKeine Kommentare
Farben spielen in der Wahrnehmung von Menschen eine ganz entscheidende Rolle. Ob man jemanden mag oder nicht, kann oft unbewusst durch farbliche Reize beeinflusst sein.
Das gleiche gilt natürlich auch für Menschen in Bewerbungssituationen. Nicht nur beim Vorstellungsgespräch sollten Farbkombinationen beim Anzug gut durchdacht sein, sondern auch in der Gestaltung der Bewerbungsunterlagen.
Schriftliche Bewerbungsmappen haben nicht ohne Grund nur gewisse Farben zu bieten. Wer nicht gerade in der Werbebranche anheuert, der sollte sich auch nicht zu experiementen verleiten lassen.
Mi 10 Okt 2007
Erstellt von uschulte unter
ArbeitKeine Kommentare
Die aktuelle Diskussion über mehr Arbeitslosengeld für ältere Arbeitslose, die bereits sehr lange in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben, zeigt auf, dass es hier eine Ungerechtigkeit gibt. Diese Ungerechtigkeit ist jedem klar, Problem ist nur die Tatsache, wie ist diese Ungerechtigkeit aus der Welt zu schaffen oder besser gesagt zu finanzieren.
Wer sein Leben lang für die Wirtschaft (und die Gesellschaft) geschuftet hat und dann von der Firma entlassen wird, der resigniert sehr oft. Für diese Menschen, und es sind in den letzten Jahren sehr sehr viele geworden, besteht kein Grund zur Freude.
Natürlich kann man argumentieren, dass die jungen Arbeitnehmer mehr Geld benötigen, weil sie eine Familie zu ernähren haben. Ältere Arbeitnehmer haben die Kinder meistens bereits aus dem Haus.
Die größte Ungerechtigkeit die derzeit in der Gesellschaft schlummert liegt aber ganz woanders begraben. Das Heer von Millionen alleinerziehender Mütter, die keinen Job annehmen können bzw. in der Regel als alleinerziehende Mütter in der Wirtschaft auch keinen bekommen, wird durch die Situation in das krasse soziale Abseits gedrängt. Und wenn sie einen Job bekommen, dann ist dieser in der Regel sehr schlecht bezahlt. Alleinerziehende in Führungspositionen muss man mit der Lupe suchen – ein unhaltbarer Zustand.
Ich habe einen riesigen Respekt vor Alleinerziehenden, besonders vor Müttern, da diese nicht nur wegen ihrer Kinder diskriminiert werden, sondern auch durch die Tatsache, dass sie Frauen sind. Wieso empört sich hier niemand?
So 7 Okt 2007
Erstellt von uschulte unter
ArbeitKeine Kommentare
Wer sich jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit fragt: Warum mache ich das eigentlich?, der tut vermutlich nicht ohne Grund. Angesichts der zunehmenden Lebenshaltungskosten, Steuerabgaben und dem Druck des Arbeitsmarktes ist die Arbeit zumindest in den letzten Jahren in Deutschland nicht attraktiver geworden.
Der Staat braucht Geld und nimmt es dort, wo es erwirtschaftet wird, bei den Arbeitnehmern. Natürlich auch mit großen Schlücken bei den selbstständigen Unternehmern. Einzig und allein die “Großen” werden umgarnt und gefüttert bis sie platzen. Steuervorteile in Milliardenhöhe werden hier verblasen und den Aktiengesellschaften geschenkt.
Das es ungerecht zugeht in dieser Gesellschaft ist für jeden ersichtlich und allgemein bekannt. Wir sollten uns lieber die Frage stellen: Warum ist es so?
Meine Oma hat immer gesagt: “Der Teufel scheißt auf den größten Haufen!” und ich muss sagen, dass ich als kleiner Junge nicht verstanden habe, was diese Metapher bedeutet, mittlerweile ist die Erkenntnis natürlich gereift und offensichtlich. Anscheinend gibt es dieses Phänomen nicht erst zu unserer Zeit. Ein anderer Spruch in diesem Zusammenhang lautet: “Den Armen nimmt man, den Reichen gibt man!” Inhaltlich fast gleichbedeutend…
Im Prinzip ja eigentlich auch logisch…Das Geld kann nur dort abgeschöpft werden, wo es den wenigsten Widerstand gibt, und das ist bei den einzelnen Arbeitnehmern. Hier wird eine kleine Erhöhung der Steuer nicht direkt ins Gewicht fallen, die Maße der Arbeitnehmer macht die Milliarde an zusätzlichen Einnahmen aus. Geht man den Unternehmen an den Geldbeutel, dann kommen gleich große Summen zusammen.
Unternehmen haben in der globalisierten Welt den Vorteil, dass sie ihren Standort verlagern können. Arbeitnehmer können das auch, aber in der Regel nicht zu ihrem Vorteil.
Es gibt sie in der Tat, die Gewinner der Globalisierung, aber diese machen noch nicht einmal 1 % der Weltbevölkerung aus. Bedeutet, 99 % der Menschen haben mehr Probleme als Vorteile, durch eine globalisierte Welt. Das die Welt zusammenrückt ist dabei oft der einzige positive Aspekt, aber auch der wichtigste und zukunftsweisende Punkt. Wenn der Aspekt gut ist, dass die Welt zu einem “Dorf” wird, was ist dann an der Globalisierung schlecht? Nun, die einzige Antwort, die mir da einfällt ist, das System ist schlecht!
Bleibt der Trost für uns, von allen schlechten Systemen auf der Welt haben wir noch mit das Beste
Fr 5 Okt 2007
Erstellt von uschulte unter
ArbeitKeine Kommentare
In vielen Stellenausschreibungen taucht sie mittlerweile wieder auf, die Frage nach dem Gehaltsvorstellungen. Eine gewisse Zeit lang war sie einfach verschwunden, doch die Unternehmen haben sie wiederentdeckt und bringen die Bewerber somit in Zugzwang.
Es gibt in dem Bewerbungsschreiben keine Frage die schwieriger zu beantworten ist als die Frage nach den Gehaltsvorstellungen des Arbeitnehmers. Setzen sie zu hoch an, fallen sie gleich durch. Gehen sie zu tief, dann verkaufen sie sich vielleicht unter Wert.
Der Bewerber wird hier in eine unangenehme Situation gebracht und das mit Absicht. Richtiges Verhalten ist an dieser Stelle aber unbedingt notwendig. Sie sollten in jedem Fall folgende Sachverhalte beachten…
Geben Sie keine Gehaltsspanne an, sondern einen konkreten festen Betrag. Verhandlungsspielraum haben sie noch im Vorstellungsgespräch.
Natürlich sollten sie nicht zu hoch pokern, sondern sich genau ihrer Qualifikation und Erfahrung bewusst sein und keine abwägigen Zahlen nennen.
Setzen Sie die Gehaltsvorstellung aber auch nicht an eine zentrale Stelle des Anschreibens, sondern immer unten in einen der letzten Sätze vor der Verabschiedungsformel.
Wenn Sie diese Punkte beherzigen, dann kann Sie die Angabe der Gehaltsvorstellung nicht mehr schocken.
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