Das kollektive „Du“ im deutschen Konzern – die wahre Revolution im deutschen Arbeitsmarkt

Der Chef der Otto Group hat seinen 54.000 Mitarbeitern das „Du“ angeboten. Beginnt damit eine Revolution bei deutschen Unternehmen? Oder kriegt Deutschland damit nur endlich den Stock aus dem Allerwertesten?

Es ist schon erstaunlich, kaum ein Land unterliegt so stark dem Glauben an Hierarchie wie Deutschland. Vor allem im Arbeitsalltag und im gesellschaftlichen Umgang sind die Deutschen über Jahrhunderte so erzogen worden. Dafür ist der „Preuße“ in der Gesellschaft hauptverantwortlich, in Bayern oder dem Rheinland sitzt das „Du“ viel lockerer. Weiterlesen

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FC Bayern hat Überwachungskameras in Mitarbeiterumkleide

Eigentlich sollte es Karl Heinz Rummenigge doch besser wissen, seine Familie hat immerhin ihrem Wohlstand einem Lippstädter Sportbekleidungsgeschäft zu verdanken, doch was sich da im neuen Centro-Shop des FC Bayern zugetragen haben soll und aufgedeckt wurde, ist schon beschämend. Den Verein dürfte das mehr als nur einige Fans kosten.

Was genau ist passiert? Es stehen 2 Vorwürfe im Raum, wegen derer der FC Bayern vor das Arbeitsgericht in Oberhausen muss. Zum einen hat der FC Bayern den Filialleiter fristlos entlassen, kurz nachdem dieser einen Brandbrief an den Verein geschrieben hatte, in welchem er vorschlägt einen Betriebsrat zu gründen. Weiterlesen

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Vorstellungsgespräch – die Frage nach dem bisherigen Gehalt

Immer wieder überrumpeln Personaler in Vorstellungsgesprächen die Bewerber mit der Frage nach dem Gehalt in der bisherigen Stelle. Weil sie total überrascht sind antworten die meisten wahrheitsgemäß. Doch ist diese Frage überhaupt erlaubt?

Generell gilt, dass es dem Arbeitgeber nicht verboten ist diese Frage zu stellen, nur muss der Bewerber nicht immer wahrheitsgemäß darauf antworten. In einer bestimmten Situationen ist die Frage allerdings korrekt zu beantworten und zwar, wenn der Bewerber sich auf dieselbe Position bewirbt, in der er vorher auch gearbeitet hat.

Generell nicht beantworten oder viemehr nicht wahrheitsgemäß beantworten muss der Bewerber diese Frage, wenn sein aktueller oder vergangener Arbeitsvertrag die Auskunft hierüber ausschließt. Bewirbt sich jemand auf eine Position mit anderer Berufsbezeichnung oder anderem Aufgabengebiet verhält es sich genauso, eine korrekte Antwort ist nicht verpflichtend.

Die Unternehmen haben heute allerdings keinerlei Handhabe den Wahrheitsgehalt ihrer Aussage zu überprüfen, als es noch die Lohnsteuerkarten mit den entsprechenden Vermerken gab, was das allerdings anders. Daher ist es ratsam, sich gut zu überlegen, ob und wie man auf diese Frage in einem Vorstellungsgespräch antwortet.

Wer diese Frage stellt will in der Regel beim Gehalt pokern und nicht unbedingt motivieren. Wer motivieren will, stellt die Frage nach den Gehaltsvorstellungen.

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Mindestlohn sorgt für Ende der Praktikantenausbeutung

Jahrelang wurden Praktikanten für Zeiträume von 6 bis sogar 12 Monaten unentgeltlich beschäftigt. Während es Unternehmen gab, die zur Hälfte aus Praktikanten bestanden, zeigte sich auf dem Arbeitsmarkt eine deutliche Gehaltsspirale nach unten. Das ist jetzt endlich vorbei – dank dem Mindestlohn.

Lobby-Organisationen und Unternehmerverbände haben mit dem Mindestlohn das Ende des Produktionsstandortes Deutschland propagiert. Kaum ein Schreckensszenario für welches die Einführung desMindestlohnes nicht verantwortlich gemacht wurde. Doch siehe da – genau das Gegenteil ist passiert. Diesem Land geht es innerhalb einer weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise erstaunlich, in Teilen ist hierfür der Mindestlohn mitverantwortlich. Weiterlesen

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Vorstellungsgespräch als Auslaufmodell? Wohl eher nicht.

Das Magazin t3n sieht das Vorstellungsgespräch als Auslaufmodell, weil der Stress für die Bewerber zu groß und unangenehm ist. Das mag sein und ist mit Sicherheit auch so gewollt, daher wird sich wohl nichts am System ändern.

Als Beispiel wird ein Unternehmen angeführt welches statt des Vorstellungsgespräches eine Art Online-Assessmentcenter anbietet. Für den Bereich der IT und Informatik ist so ein System vielleicht sinnvoll, weil die Hemmschwelle der Nerds mit starken Sozialphobien dadurch sinkt. Allerdings stellt sich die Frage, ob der hierdurch gefundene Mitarbeiter dann mittelfristig wirklich die beste Wahl war.

In einem Arbeitsmarktsegment mit hohem Fachkräftemangel, wie der IT, mag man damit sicherlich einen Schritt auf die Fachkräfte zugehen und vielleicht gegenüber anderen Firmen einen Wettbewerbsvorteil haben, außerhalb dieses Segmentes wird es ohne ein Vorstellungsgespräch allerdings auch Zukunft nicht funktionieren.

Quelle: t3n.de

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