oel-foerderung-plattform

Diese Frage hat sich die Bundeswehr gestellt und mit in einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema, einen geheimen Bericht verfasst. Aus diesem Bericht sind bestimmte Punkte bekannt geworden, doch eigentlich wissen wir bereits was da kommt.

Das Öl wird knapp, das ist ein Fakt. Die Frage ist nur, wann wird es so weit sein, bereits in 10 Jahren, oder erst in 20 oder 30? Die Ölverknappung wird die größte weltweite gesellschaftliche Herausforderung und lässt den Klimawandel eher harmlos aussehen. Interessanterweise bedingt die eine Krise die andere.

Keine Flugzeuge mehr am Himmel, nie wieder Plastiktüten, endlich relativ saubere Luft, nur ein paar positive Auswirkungen für das Leben ohne Öl. Doch so schön diese auch sind, die negativen Aspekte könnten alles in den Schatten stellen.

Die Wirtschaft ist auf billiges Öl angewiesen, sollte es innerhalb einer Zeitspanne von 3-4 Jahren einen gravierenden Mangel geben, so wäre JEDE Volkswirtschaft auf diesem Planeten stehend KO. In der Folge wird es massive Arbeitslosigkeit jenseits der 20-30% geben. Staaten müssten sich neu verschulden, bekommen aber auf dem Markt kein Geld mehr. Bürgerkriege werden kommen, Demokratien fallen, Schwarzmärkte aufblühen – das System kollabiert. Nicht nur irgendwo auf der Welt, sondern in jedem europäischen Land. Die Welt stürzt ins Chaos.

Diese Auswirkungen einer Ölkrise sind kein Horrorszenario, sondern sehr realistisch. Keine Gesellschaft dieser Welt ist auf diese Situation vorbereitet, obwohl sie unausweichlich kommen wird. Erst langsam wird den Politikern bewusst in welcher Abhängigkeit sie sich befinden.

Zwar gab es ja schon einmal eine Ölkrise, wo zum Beispiel die Autobahnen nicht befahren werden konnten, doch war dies eine künstliche Verknappung und wird seit Jahren mit Diplomatie und Kanonenboot-Politik a la USA vermieden. Jetzt ist die Situation anders, niemand wird den Öl-Hahn wieder aufdrehen können.

Gibt es Alternativen, gibt es Exitstrategien aus der Öl-Abhängigkeit? Nein, bisher wurde dieses Problem weitgehend ignoriert, nicht zuletzt auch deswegen, weil die Ölförderländer dieses Problem herunterspielen. Länder mit hohen Ölvorkommen werden die neuen Helden sein, wenn niemand mehr das schwarze Gold besitzt, sie werden quasi Freifahrtscheine bekommen, für alle ihre politischen Aktivitäten. Deutschland könnte in einem Maße von Russland abhängig werden, dass wir volkswirtschaftlich nur noch für das Öl arbeiten.

Es wird höchste Zeit der Realität ins Auge zu sehen. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft müssen beschleunigt am Ausstieg aus der Ölabhängigkeit arbeiten – nicht nur der Umwelt zuliebe.

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Was sonst per Telefon kommuniziert wurde bzw. in einem Gespräch, oder auf dem sogenannten kurzen Dienstweg, ist heute in vielen Firmen aber auch privat der E-Mail-Kommunikation gewichen. Warum eigentlich?

Nun, in erster Linie lassen sich in einer E-Mail mehr sachliche Argumente anbringen und die Formulierung kann jederzeit überdacht und rückgängig gemacht werden. Einmal Gesagtes ist nicht wieder leicht aus der Welt zu schaffen.

Ein Pluspunkt für die E-Mail ist es, sämtliche Anliegen mehrmals anhand des Geschriebenen auf Vollständigkeit zu reflektieren. Hab ich wirklich alles erwähnt was ich wollte?

Ein dritter Vorteil ist die Protokollierung der gesamten Kommunikation. Gerade in den Unternehmen mit schlechtem Arbeitsklima ist es oft wichtig gewisse Sachverhalte nachweisen zu können. Was hat der Chef wirklich in Auftrag gegeben, wovon er aber nichts mehr weiß? In Unternehmen mit schlechter Führungskultur kann so etwas den Kopf kosten.

Was jedoch bei vielen Menschen mittlerweile zur Unsitte geworden ist, stellt sich in der Verlagerung von schwierigen sozialen Themen auf den E-Mailverkehr dar. Einem Mitarbeiter per Mail oder gar SMS zu kündigen ist rechtlich nicht möglich, ansonsten hätten viele Arbeitgeber bereits davon Gebrauch gemacht. Aber auch Privaten zeigt sich, dass viele Angsthasen die persönliche Situation scheuen und sogar mit der Lebensabschnittspartnerin den gemeinsamen Weg per E-Mail beenden.

Das persönliche Gespräch ist jedoch nicht zu ersetzen, besonders nicht in schwierigen emotionalen Situationen. Die E-Mail-Kommunikation schließt einen wichtigen Faktor aus, die nonverbale Kommunikation. Der Inhalt sehr vieler E-Mails wird ganz einfach falsch interpretiert, woraus sich nicht selten ein Spannungsfeld entwickelt, welches in einem persönlichen Gespräch nicht entstanden wäre. Bestimmte Formulierungen werden anders gedeutet, wenn zusätzlich die Gestik und Mimik im Spiel sind.

Ich befürchte allerdings, dass wir erst am Anfang einer Entwicklung stehen und das der E-Mailverkehr weite Teile des privaten Lebens noch gar nicht erfasst hat. Die meisten Menschen realisieren auch gar nicht, dass sie nun plötzlich für bestimmte Themen eine E-Mail schreiben, anstatt das persönliche Gespräch zu suchen.

Was den Menschen ebenfalls nicht bewusst ist … der Staat hört nun alles mit.

Quelle: zeit.de

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Thilo Sarrazin macht irgendwo seinen Mund auf und schon sieht sich Sigmar Gabriel dazu genötigt einen Kommentar dazu abzugeben. Natürlich nur, nachdem ihm Möchtegern-Reporter dazu befragt haben. Typisch deutsche Medienkultur.

Thilo Sarrazin ist ein nüchterner Realist, er gibt sich keinen Utopien hin und vermarktet sich gerne selbst, wie gerade zum Beispiel sein neues Buch. Der Berliner Provokateur weiß wie er die Medien bedienen und nehmen muss. Er schert sich einen Dreck über das was ihm vorgeworfen wird und fast kommt es schon so vor, als gebe es eine Hexenjagd auf den Politiker und ehemaligen Finanzsenator.

Doch warum wird er von den Linken, den Grünen und der eigenen Partei SPD, so sehr beschimpft?

Thilo Sarrazin verallgemeinert gerne und bringt auch schonmal Zahlen, die aufgerundet sind. Doch er spricht frei raus, was in Deutschland allgemein ein Tabuthema ist. Wer öffentlich die Migranten angreift, der gilt als Nazi, egal weswegen oder warum. Vermutlich sagen das jetzt auch einige Hirnverbrannte von mir.

Vor einigen Tagen war ich in einem Bowling-Center, wo sich einige Jugendliche mit Migrationshintergrund auf der Toilette einen Joint rauchten. Kurzerhand kam der Ladenbesitzer herein und erteilte den Jugendlichen ein Hausverbot, woraufhin diese den Besitzer als Nazi beschimpften und wütend und widerwillig das Center verließen.

Dieses Beispiel offenbart, Nazi ist mittlerweile ein Totschlagargument geworden, welches für jegliche Kritik an Migranten herhalten muss. Thilo Sarrazin ist kein Nazi, er ist ein Provokateur.

Die SPD kämpft sich gerade aus einem Umfragetal und die Migranten sind eine der wichtigsten Wählergruppen der SPD. Da kommen Querschüsse über das Tabuthema gar nicht gut.

Doch warum ist das Thema der Migration in Deutschland ein Tabu? Warum dürfen gesetzlich keine Statistiken über bestimmte Aspekte erstellt werden? Und warum sind die meisten publizierten Statistiken oftmals geschönt?

Wir dürfen Thilo Sarrazin dankbar sein, genau wie Alice Schwarzer oder einem Bischof Mixa. Sie alle sind Provokateure, ohne ihr Statement, ohne ihre Aussagen, wären bestimmte Themenbereiche in Deutschland vielleicht niemals zur Sprache gekommen und somit nicht diskutiert und verarbeitet worden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Aussage der Provokateure richtig oder falsch ist, was zählt ist allein die öffentliche Diskussion über Themen die bewusst totgeschwiegen werden.

Doch was nützt es, wenn sich blinde Medien kampagnenartig auf jemanden einschießen? Gleich sorgen sich alle um das deutsche Ansehen in der Welt. Was genau hat Thilo Sarrazin eigentlich gesagt?

Er sieht eine Verdummung in Deutschland durch bildungsferne und leistungsunwillige Schichten, wobei er den Migranten mit muslimischen Hintergrund, vor allem Türken hierfür den schwarzen Peter zuschiebt. Nun, diese Gruppe bekommt statistisch gesehen im Vergleich mit anderen Gruppen wirklich den meisten Nachwuchs und diese Gruppe bezieht wirklich überdurchschnittlich oft Sozialleistungen. Thilo Sarrazin fordert daher eine qualifizierte Zuwanderung und ein Umdenken in der Familienzusammenführung. Was ist daran jetzt bitte schön rechtes Gedankengut oder gar rassistisch? Fast alle anderen Länder der Welt praktizieren eine qualitative Zuwanderung?

Wer gesellschaftliche Themen tabuisiert, ignoriert, stigmatisiert und totschweigt, der schädigt die Demokratie. Die freie Rede und öffentliche Diskussion ist die Grundlage der Demokratie.

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Kaum ein Tag, an dem aktuell nicht nach mehr Fachkräften und Zuwanderern in Deutschland geschrien wird. Immer ist es eine unternehmensnahe Organisation oder Unternehmen selbst, die da so laut rufen. Doch worum geht es ihnen eigentlich?

De facto herrscht in Deutschland kein Fachkräftemangel, die Fachkräfte sind vorhanden, nur bekommen sie wesentlich mehr Geld und sind daher für die Unternehmen teuer. Es ist vor allem kaum zu glauben, welche Bereiche der DIHK in seinem Bericht erwähnt.

Beispielsweise der Bereich der Gastronomie, angeblich gibt es hier zu wenige Fachkräfte. Wie kann das sein? Seit Jahren wandern deutsche Arbeitnehmer aus dem Bereich der Gastronomie aus. In Österreich und der Schweiz sind sie willkommen und müssen sich nicht mit den Hungerlöhnen in Deutschland rumschlagen. Das Problem hat die Gastronomie selbst gemacht, denn während die Gastronomen gut verdienen, wird den Angestellten seit Jahren nur ein Mindestlohn gezahlt. Genau dies bekommt der Bereich Gastronomie gerade zu spüren und ist selbst Schuld, dass Deutschland für Angestellte im Bereich Gastronomie zum Auswanderungsland geworden ist.

Die Unternehmen schreien daher laut nach der Öffnung der Grenzen für billige Arbeitskräfte, vor allem aus Osteuropa. Sie wollen einfach nicht mehr zahlen, obwohl sie es könnten. Eines hat mittlerweile jeder Unternehmer gelernt – wer am lautesten schreit, der bekommt auch meistens was er will.

Die DIHK, welche jüngst mit diesem Vorschlag nach vorne gepräscht war, ist ja eh eine Unternehmervertretung, welche ausschließlich die Interessen der Unternehmer vertritt. Das volkswirtschaftliche Wohl gehört nicht zu den Aufgaben der IHK, genauso wenig wie Arbeitsrecht. Obwohl die DIHK eigentlich eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ist, dient sie ausschließlich der Unternehmerschaft.

Hier geht es in Wahrheit nicht um einen stockenden Aufschwung, sondern wiedermal um Gewinnmaximierung und die wiederkehrende Gier. Viele deutsche Unternehmen haben leider nichts dazu gelernt, sie verstehen einfach noch immer nicht, dass höhere Löhne volkswirtschaftlich notwendig sind.

Quelle: focus.de

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Ab diesem September wird die Arbeitsagentur in NRW das anonymisierte Bewerbungsverfahren testen. Andere Unternehmen wollen bereits folgen.

Die anonyme Bewerbung hat den Vorteil, dass sibve nicht nur die Herkunft des Bewerbers verschleiert, sondern auch dessen Geschlecht, Nationalität, äußere Erscheinung oder Religionszugehörigkeit. Von der Idee her ist die anonyme Bewerbung für den leistungsstarken Bewerber nicht schlecht, denn sie stellt nur seine reine Leistung in den Vordergrund. In der Praxis wird es mit Sicherheit die ein oder andere Verschiebung geben.

Der Einstieg in einen Arbeitsmarkt für Bewerber wäre mit der anonymen Bewerbung vollzogen, allerdings müsste die Wirtschaft mitziehen und danach sieht es bis dato nicht aus, eher das Gegenteil. Die Personalverantwortlichen sind mit der aktuellen Situation sehr zufrieden und sehen eher Nachteile durch höhere Kosten in dem anonymen Bewerbungsverfahren.

Der Arbeitsmarkt ist momentan klar den Unternehmen unterworfen, die anonyme Bewerbung wäre die erste Abkehr von diesem Sachverhalt. Die Unternehmen müssten auf die Bewerber zu gehen, was sie in den nächsten Jahren durch demografischen Wandel vermutlich eh machen müssen. Doch gerade in den Unternehmen zählt nur, was Vorteile oder Geld bringt und das dürfte bei dem anonymen Bewerbungsverfahren nicht der Fall sein.

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